Zum LA: Die Panne hängt doch nicht mit der Zulassungsbeschränkung zusammen. Da hat einfach jemand in der Organisation gepennt. Heute ist es so, dass für jedes einzelne LA-Fach ein NC besteht und insgesamt auch die Kapazitäten für die übergreifenden Veranstaltungen (Pädagogik?) da sein müssen.
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Außerdem ist eine kostenfreie Hochschule, die in jedem Fach eine NC-Regelung einführen muss, nicht das Gelbe vom Ei, weil man ja durch die NC-Regelung klarstellt, dass man schon bis aufs Letzte ausgereizt ist.
Was will man machen? So wird sichergestellt, dass die Veranstaltungen nicht plötzlich überbelegt sind. In Berlin will man m.W. damit auch "Parkstudenten" abschrecken, die sich nur pro forma einschreiben, weil sie nichts anderes gefunden haben. Nachteil der Regelung ist, dass man sich bereits im Juli auf ein Fach an einer Uni festlegen muss. Wird man für das Wunschfach wegen des NC (der bekanntlich jedes Jahr neu ermittelt wird!) abgelehnt, kann man im Regelfall nicht mehr auf eine Zweitwahl umsteigen, selbst wenn dort noch Studienplätze frei sind. Das ist natürlich ziemlicher Mist, aber IMO eben noch besser als die Alternative "Überlastung". Insgesamt wäre es ein Thema für die Bildungspolitik, aber bis da etwas kommt...
Nochmal klargestellt: Dieses Verfahren muss nicht zwingend bedeuten, dass die Uni überlastet ist (praktisch ist das in Berlin allerdings definitiv so). Die Uni will praktisch nur im Juli wissen, wer alles kommt. Man kann sich dort nicht mehr noch im September einschreiben. Kommen zuviel, wird automatisch ein NC gebildet, er wird nicht extra beschlossen.
Diese Vorgehensweise gibt es übrigens auch an Gebühren-Unis wie zum Beispiel der Uni Hamburg.