Ich würde das Abrechnungsmodell nicht als Entscheidungskriterium für die Wahl des optimalen Mobilfunktarifes heranziehen, die Gründe hast Du ja im wesentlichen schon genannt. Wichtiger wären aus meiner Sicht folgende Fragen:
Willst Du Deine Rufnummer behalten? Dann kommt eigentlich nur Postpaid in Frage, denn in die günstigen Prepaid-Tarife kann man, wenn ich mich recht erinnere, keine Nummern hineinportieren, auch zu CallYa Compact oder Xtra Click nicht, zu den Prepaid-Discountern schon gar nicht.
Willst Du ein teures Handy subventioniert haben? Dann kommt ebenfalls nur Postpaid in Frage.
Willst Du ein einfacheres bzw. Mittelklasse-Handy zum günstigen Preis kaufen? Dann kommt ein Prepaid-Paket in Frage, bei dem das Handy durch den SIM-Lock sehr günstig ist, bei dessen Benutzung Du dann natürlich auf die beiliegende oder zumindest eine passende Karte beschränkt bist.
Willst Du neben Telefonieren noch andere Dinge mit Deinem Handy tun, wofür man am besten Optionen zu dem Tarif hinzubuchen sollte? Dann mach´ Dich vorher schlau, welche Optionen für welche Tarife verfügbar sind - insbesondere zu den günstigen Prepaidtarifen kann man nämlich kaum Optionen hinzubuchen. Andersrum kann ein zunächst nicht sehr günstig erscheinender Tarif durch geschickte Auswahl einer oder mehrerer Optionen im Endeffekt doch der am besten geeignete sein. Auch die Aufladeboni bei Pdepaidtarifen berücksichtigen!
Willst Du eine Festnetznummer für´s Handy bzw. würden Dir günstige Minutenpreise aus einer "Homezone" ins Festnetz (3 oder 4 ct/min) etwas bringen? Dann kommt nur Postpaid in Frage.
Es gibt sicher noch mehr Auswahlkriterien, aber neben den Minutenpreisen sind das erstmal die wichtigsten, die mir einfallen. Ob Prepaid oder Postpaid halte ich demgegenüber für wesentlich weniger ausschlaggebend.
Axelchen