Zitat
Original geschrieben von dathommy
und wenn das national roaming tatsächlich mal wegfällt kann o2 gleich insolvenz anmelden.
Nicht unbedingt: Eine Homezone ist ja sowieso nur dort möglich, wo das o2-Netz existiert, d.h. ein reines Homezone-Produkt könnten die auch ohne T-Mobile-Roaming anbieten - so wie Vodafone Zuhause, das ja auch nur lokal beschränkt funktioniert. Und solange VF Zuhause mindestens 20 bis 40 € und ein T-Com-Fetnetzanschluß 16 € kostet, wären die 5 oder 10 € Grundgebühr (ohne oder mit Handy) für so einen "kastrierten" Genion sogar angemessen, nur die Minutenpreise müßten natürlich korrigiert werden. Gegen Aufpreis könnte o2 dann auch wieder die City-Option anbieten, mit der man seine Homezone auf die ganze Stadt ausdehnen könnte, sofern man in einer Stadt mit lückenloser o2-Versorgung wohnt. Potentielle Einnahmequellen wären auch, wenn man pro Karte beliebig viele Home- oder Cityzonen zubuchen könnte.
Das selbe gilt natürlich für Surf@Home: Mit attraktiven Preisen, wahlweise Volumentarifen, freier Endgerätewahl, Funktion auch in nicht mit UMTS versorgten Gebieten über GPRS dürften sich genügend Kunden finden lassen, um das vorhandene o2-Netz auch ohne National Roaming wirtschaftlich betreiben zu können.
Ein Mobilunkanbieter wäre o2 damit natürlich nicht mehr, "nur" noch ein Anbieter von auf Mobilfunktechnik basierenden Dienstleistungen, aber das muß ja nicht schlecht sein, denn dann sind sie gezwungen, diejenigen Produkte, die mit ihrem nicht flächendeckenden Netz möglich sind, billiger anzubieten als die Konkurrenz - eigentlich ein ganz reizvoller Gedanke!
Axelchen