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Original geschrieben von Handyhasser
Zeugt meiner Meinung aber nicht von guter Erziehung...das sollte eher selbstverständlich sein. Aber heut lebt ja der Egoismus.
Egoismus bedeutet, sich einen eigenen Virteil zu verschaffen auf Kosten bzw. zu Ungunsten eines anderen. Und genau das ist hier nicht der Fall, von egoistischem Verhalten kann also keine Rede sein.
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Wer sagt, das das Geld sofort vermisst wird?
Ich überweise Geld, prima, der NB hats ja....
Und plötzlich wird das Handy gesperrt (Kosten)...bei 900 € Rechnung vielleicht ein geschäftlich genutztes Handy(Kosten)
Nein. Spätestens beim Blick auf die Rechnung würde dem rechtmäßigen Besitzer des Geldes - immer vorausgesetzt, den gibt es überhaupt! - auffallen, daß die 900 € nicht auf seinem Kundenkonto sind und der aktuelle Rechnungsbetrag stattdessen vom Girokonto abgebucht werden soll. Zwischen Rechnungserhalt und Abbuchung liegen aber immer noch ein paar Tage, in denen "Mister X" reagieren kann, bevor seine Karte gesperrt würde.
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Hier sollte doch der gesunde Menschenverstand über die allg. Gleichgültigkeit siegen. Jedem kanns andersrum auch mal passieren.
Richtig. Jedem, der noch einen Rest gesunden Menschenverstand hat, ist nicht gleichgültig, ob eine Überweisung von 900 € dort ankommt, wo sie soll, und genau deshalb würde er das prüfen, den Verlust spätestens mit der nächsten Rechnung bemerken und sich bei o2 melden.
Ich sag´s nochmal: Es geht nicht darum, ob ein Geschädigter den Verlust bemerkt oder nicht - denn davon ist fest auszugehen! - , sondern es stellt sich die Frage, ob es überhaupt einen Geschädigten gibt! Alle vorgebrachten moralischen Einwände basieren auf der Annahme (und wären dann auch durchaus berechtigt!), daß es einen Geschädigten gibt. Man muß aber hier davon ausgehen, daß es keinen Geschädigten gibt, denn wenn es einen gäbe, würde er sich mit Sicherheit melden.
Axelchen