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Original geschrieben von jimlennon
Ich finde ein Handy im Wert von ca. 150€ ist schon nicht schlecht. Wenn man das Handy nicht braucht und es verkauft kommt man umgerechnet auf die 24 Monate auf 4€ im Monat für 25 Minuten. Im Vergleich zu Prepaid nicht schlecht. Oder?
Eine Handysubvention in gleicher Höhe hättest Du mit Sicherheit auch beim VF Sun bekommen können. Außerdem: Selbst letzten September war ein neues T610 keine 150 Euro mehr wert.
Aber vor allem: Wenn´s Dir auf eine hohe Handysubvention ankommt, geht wesentlich mehr: Irgendeinen Providervertrag abschließen mit 10 Euro Grundgebühr, von den 24 Monaten sind 6 noch grundgebührenfrei, und für diese insgesamt nur 180 Euro Fixkosten gibt´s ein Handy im Wert von 250 Euro - das ist nicht schlecht!
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Ob sich Sun oder VF25 mehr lohnt muss jeder für sich entscheiden. Wenn man wirklich nur ca. 25 Minuten und nur ins VF-Netz telefoniert, lohnt sich VF25 vielleicht.
Ja, wenn diese 25 Minuten hauptsächlich zur Hauptzeit netzintern oder ins Festnetz verbraucht werden, ist der VF 25 günstiger, in allen anderen Fällen der Sun. Mit dessen Mindestumsatz kann man z.B. 55 Minuten am Wochenende ins Festnetz telefonieren, mit dem VF 25 bei gleichen monatlichen Fixkosten nur 25 Minuten.
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Meine Frau hatte bis zum Wechsel eine Partnerkarte und seit Sie VF25 hat, sind die Monatsrechnungen niedrieger.
Und würde sie ´ne Tchibo-Karte nutzen, würde sie monatlich nochmals weniger zahlen, da würden 25 Minuten, egal wohin, nur 8,75 Euro kosten, die Mailbox wäre umsonst, und ein Verfallen nicht genutzter Inklusivminuten am Monatsende ausgeschlossen! Ein Handy hätte sie, wie beschrieben, noch wesentlich günstiger haben können, das ist also kein Argument für den VF 25 bzw. für irgendeinen original VF-Vertrag.
Klar, wenn das Nutzungsverhalten Deiner Frau wirklich so genau auf den VF 25 passen sollte, daß der günstiger ist als der Sun, dann spricht nichts dagegen, den auch zu nehmen, und selbst die Standard-Handysubvention ist noch wesentlich besser, als gar keine.
Kleine Vergleichsrechnung zwischen Tchibo und VF 25:
VF 25 kostet in zwei Jahren 240 Euro, abzüglich Erlös von 120 Euro beim Handyverkauf macht 120 Euro Fixkosten. Dafür bekommt man 600 Minuten, aber nur, wenn man die punktgenau vertelefoniert und nur Gesprächsziele anruft, für die die auch gelten.
Providervertrag kostet 180 Euro, abzüglich Handyverkaufserlös von 250 Euro macht einen Gewinn von 70 Euro, davon für 20 Euro eine Tchibo-Karte mit 10 Euro Guthaben kaufen, dann 600 Minuten für 210 Euro telefonieren, kostet insgesamt 150 Euro.
Also kostet Tchibo zunächst gerade mal 30 Euro mehr als VF 25. Sobald mit dem VF 25 aber irgendetwas anderes gemacht wird als monatlich exakt 25 Minuten netzintern oder ins Festnetz zu telefonieren, holt Tchibo gewaltig auf: Jede einzelne Minute in Fremdnetze bringt Tchibo 25 ct heran, jede am Monatsende verfallene Inklusivminute des VF 25 35 ct, jeder bei Tchibo kostenlose Mailboxanruf ebenfalls, da bei VF 25 dafür auch Inklusivminuten verbraucht werden, jede Minute ab der 26sten im Monat macht weitere 5 ct zugunsten von Tchibo. Und diese ganzen Vorteile summieren sich in über zwei Jahre doch mit ziemlicher Sicherheit auf deutlich über 30 Euro, oder irre ich da?
Noch schlechter kommt VF 25 weg, wenn man einfach den abgeschlossenen hochsubventionierten Providervertrag nutzt, selbst der kann ja keine viel schlechteren Konditionen bieten als VF 25! Sollen wirklich nur 25 Minuten ins VF-Netz pro Monat telefoniert werden, nimmt man z.B. den 15mobile von Mobilcom, da sind 15 Minuten schon drin, die restlichen 10 kosten 3,90 Euro, gesamte Fixkosten 273,60 Euro, minus Handyerlös von 250 Euro macht 23,60 Euro in zwei Jahren, also monatlich unter 10 ct für 25 Minuten - DAS ist nicht schlecht!
Axelchen