Ich würde auch sagen, dass vielleicht der Kontakt zu den Eltern ganz gut sein könnte, denn Mütter machen oft sehr viel, um Unheil von den kindern fernzuhalten. Und wenn eine Anzeige droht, die nur durch Begleichung der Schulden ihrer Sprößlinge abgewendet werden kann, sparen sich die Eltern das Geld oft vom Mund ab, nur um den Kindern zu helfen.
Die Vertröstungstaktik, bzw. das Eingehen darauf wird vermutlich zu gar nichts führen. Deswegen würde ich mich in diesem Stadium nicht mehr darauf einlassen. Da versucht nur jemand, ein Strafverfahren hinauszuzögern. Also bestenfalls vor der Anzeige die Eltern kontaktieren und die Möglichkeiten diskutieren, aber dann sofort anzeigen.
Tut mir zwar leid, wenn der Täter sich tatsächlich bemüht, aber "that´s life", hätte er es nicht gemacht, hätte er keine Probleme. Und selbst nach eine Anzeige könnte der Täter ja seine Unschuld beweisen, indem er zum Beispiel den Autoeinbruch nachweist. Also dürfte er kein Problem mit einer Betrugsanzeige haben, wenn er nicht wirklich betrügen wollte.
Und nach der Mail, in der er einräumt, die Ware erhalten zu haben, aber droht, bei einer Anzeige nichts mehr zurückzugeben, kann logischerweise nur noch die Anzeige folgen.
Zitat
Glaub ja nicht nur weil Du Jura studierst kannst du hier soetwas bringen.
Das ist dann der Gipfel der Unverschämtheit. Man kann doch nicht ernsthaft einem Menschen vorwerfen, dass er mit einer Anzeige droht.
Denn wie soll jemand
Zitat
Das einzige was ich für dich
machen kann, ist, am Montag ein Paket abzuschicken.
der die Ware nicht mehr hat und
Zitat
Er ist momentan
knapp bei Kasse (schüler),
Also sind das alles sowieso nur leere Versprechungen, die nie erfüllt werden.
Hat der Tauschpartner denn überhaupt einen Bruder, oder spielt er nur "guter Bulle, böser Bulle" mit euch? Ich würde da zweifeln.
Die Sache mit der Selbstjustiz ist sowieso Unsinn. Davon kann man nur abraten. Das geht in 99% aller Fälle schief und in 1% bekommt man ein paar aufs M**l.;) Bleiben lassen und ab zur Polizei.
Gruß
DaFunk