Beiträge von mucfloh

    neue ipod-modelle und wartezeiten...


    hallo zusammen,


    schon beeindruckend, dass man über ein paar clicks und ein bisschen "spielgeld" an einen brandneuen und erst vor kurzem vorgestellten ipod kommen soll....


    im ernst: die tatsache, dass man jetzt einen der brandneuen modelle bekommen soll macht doch insofern klar, dass die (wenigen) geraete die in der vergangenheit kostenlos verschickt wurden nur bei bedarf beschafft wurden (es also keinen lagerbestand an kostenlosen ipods gibt). und neben dieser misstrauisch machenden vermutung kommt (bei auswahl einen brandneuen modells) noch eines dazu: ganz sicher eine gewisse lieferzeit von ein paar wochen. denn selbst geschickte und grosse apple-haendler, die mit dem verkauf eines ipods ihr geld verdienen, haben probleme, ausreichende stueckzahlen des neuen ipods (speziell in schwarz) zu bekommen.


    ich wuensche es jedem, dass er einen ipod bekommt - allein fehlt mir der glaube, und die vielen hinweise in diesem thread stimmen doch mehr als nachdenklich. besonders absurd finde ich die "zitate von gluecklich beschenkten" (inklusive bilder) - dies erinnert mich stark an den schrott, den man fruehmorgens im fernsehen wie sauerbier mit "zufriedenen anwendern" anpreist...


    gruessles


    mucfloh

    ein blick in die glaskugel...oder nach oesterreich


    hallo zusammen,


    schaut man nach oesterreich, dann sieht man die entwicklung, die vielleicht auch bei uns bald einsetzen duerfte: handys gibt es dort nur mit netlock. aber genauso einfach ist es auch, in einen der vielen handyshops zu gehen und sich den netlock entfernen zu lassen. dies passiert zwar halblegal, ohne rechnung und unter dem ladentisch, aber fuer einen betrag zwischen 20 und 30 euro kann sich jeder laie sein handy entsperren lassen.


    ich habe vor einem guten halben jahr ein a925 von einem oesterreicher via ebay gekauft, und wir hatten einen netten und sehr informativen telefonkontakt von handyfan zu handyfan. er meinte, dass selbst in der oesterreichischen provinz jeder etwas bessere haendler saemtliches equipment hat, um nahezu alle geraete gegen geringes geld entsperren zu lassen. und diese moeglichkeit werde rege genutzt, denn nur die wenigsten sehen ein, dass sie das subventionierte geraet ausschliesslich mit der damit erworbenen karte verwenden koennen.


    ich sehe im netlock fuer vertragsgeraete eine art "brutale kundenbindung" - anstatt die geraete dem wettbewerb zu versperren sollte sich t-mobile vielmehr ueberlegen, wie man kunden ohne technische handschellen an sich bindet. z.b. mit tarifen, die fuer sich sprechen (und nicht das "geile neue geraet" mit dem "teuren und undurchsichtigen tarif")


    zur diskussion ueber die "subvention": deutschland ist ein land, in dem nur die wenigsten ein gefuehl dafuer haben, dass ein hochwertiges handy eben auch seinen preis hat. selbst aufgeklaerte menschen glauben, dass man das tolle neue ueberfliegerhandy aus der werbung fuer einen euro (oder maximal 100) bei vertragsverlaengerung bekommen muss. schuld an dieser verzerrten wahrnehmung sind die netzbetreiber, die es nicht lassen konnten, fast seit beginn des gsm-mobilfunks in deutschland mit lockangeboten die kunden zu koedern (und sie auf der vertragsseite abzuzocken). dies fuehrt zur absurden situation, dass es den meisten leuten zwar wichtig ist, ein tolles handy zu haben, aber sie es eher sehr zurueckhaltend einsetzen, weil der betrieb so teuer ist. dazu passt auch diese meldung von heute:


    http://de.news.yahoo.com/051012/336/4q09k.html


    "Deutsche bei Handy-Nutzung in Europa auf vorletztem Platz


    Hamburg (ddp). Beim Telefonieren mit den Handy sind die Deutschen sehr sparsam. Nach einer europaweiten Studie des Mobilfunkanbieters O2 landen sie mit durchschnittlich 75 Gesprächsminuten pro Monat auf dem vorletzten Platz, wie die «Bild»-Zeitung (Mittwochausgabe) schreibt. Nur die Polen telefonieren mit durchschnittlich 74 Minuten pro Monat noch weniger mit dem Handy. Spitzenreiter sind die Franzosen mit 215 Gesprächsminuten, gefolgt von den Dänen mit 156 Minuten und den Briten mit 148 Minuten."


    tja, warum wohl? weil wir auch mit das hoechste gebuehrenniveau haben. und zugleich die billigsten endgeraete. und es hat sich wohl eingebuergert, dass in der familie die geraete aus vertragsverlaengerungen gerne mal weitergereicht werden - was mit einem netlock nur noch bedingt geht.


    die frage, die sich mir stellt: wird die subvention durch den netlock hoeher oder bleibt sie gleich? soweit ich das abschaetzen kann wird sich nicht viel aendern - ausser, dass bei einer vertragsverlaengerung die kunden das kleingedruckte ueberlesen und wenige tage spaeter im t-punkt stehen und sich beschweren mit den worten "hoeren sie mal, mein neues handy moechte ich meiner tochter geben, die aber nur eine o2-prepaidkarte hat und jetzt geht das nicht. was soll das denn - da haette ich meinen vertrag lieber mal bei der konkurrenz gemacht"


    vielleicht eine kleine - wenn auch nicht wirklich lukrative - chance fuer o2 und eplus, sind neben den "brutalbrander" vodafone und dem "kundenbinder" t-mobile auf der endgeraeteseite zu positionieren. in verbindung mit einem guten tarif kann das fuer den ein oder anderen vielleicht ein grund sein zu wechseln...


    mal sehen :rolleyes:


    mucfloh

    bei wacher betrachtung wohl eher ein fake :-(


    hallo zusammen,


    etwas wacher habe ich mir das bild nochmals angeschaut - und folgende details veranlassen auch mich dazu, dieses ding als fake einzustufen (neben der tatsache, dass siemens wohl eher nicht eine comedy-show als screenshot abbilden wuerde):


    - die antenne ist zu kurz: mit einem so winzigen stummel funktioniert dvb eher nicht (entweder braucht es eine stabantenne oder eine flaechenantenne)
    - das headset ist uralt (sl45, sx45) und deutet ebenfalls darfauf hin, dass ein scherzkeks hier eine innovation in die geruechtekueche bringen will


    schade, denn der dvb-h-prototyp von der cebit war ein richtig nettes geraet...


    gruessles


    mucfloh

    transreflektiv und dvb-t und siemens und benq



    hallo wonzs,


    ein transreflektives display benutzt durch einen spiegel hinter dem eigentlichen display das umgebungslicht als displaybeleuchtung mit - d.h. auch bei hellem sonnenschein sollte sich so ein display damit ablesen lassen. ein "normales" display besitzt diesen spiegel nicht (sondern ist aus kontrastgruenden meist schwarz auf der rueckseite) - ohne licht geht bei so einem display (fast) nichts.


    dvb-t ist eine feine sache - ich nutze es in muenchen seit april (damals noch testbetrieb). seit kurzem habe ich einen usb-dongle fuer mein ibook, und es macht recht viel spass, auch mal unterwegs tv zu kucken (auch wenn es nicht sehr elegant aussieht, denn die antenne ist nur mit einem saugnapf versehen....eine echte nachruestloesung also.


    machbar halte ich die dvb-t-erweiterung auf jeden fall - denn alleine der chipsatz nimmt nicht viel platz (und strom) weg. zumal das bild nicht mehr digitalisiert werden muss, denn dvb-t sendet ja bereits einen mpeg-stream, der dann "nur noch" dargestellt werden muss. richtigerweise muss es dvb-h heissen, denn fuer mobilfunkgeraete wurde die bildqualitaet den handydisplays angepasst (ich meine was von cif-aufloesung gelesen zu haben)....mehr infos dazu hier http://www.dvb.org/documents//DVB-H_Outline.pdf


    aber: dvb-h ist leider noch keine beschlossene sache, denn man ueberlegt immer noch, eventuell ein konkurrierendes system aus korea (ja, von samsung) einzufuehren...es heisst t-dmb und steht in direkter konkurrenz zu dvb-h. siemens und samsung liefern sich auf fachmessen schon seit laengerem machbarkeitsschlachten, und so wie es aussieht hat samsung die besseren karten: t-mobile moechte den dienst bereits naechstes jahr zur wm anbieten.


    benq hat mit dieser entwicklung rleativ wenig bis gar nichts zu tun - so wurde der prototyp fuer ein dvb-h-handy (auf der cebit 2005 gezeigt) alleine von siemens entwickelt. vielleicht hat man sich ja doch durchgerungen, die sehr positiven erfahrungen mit diesem geraet in bare muenze umzusetzen und ein zubehoerteil in serie zu bauen...


    vodafone wird allerdings nicht begeistert sein - von dort hat man vernommen, dass dvb-h oder dmb fruehestens ab 2007 zur verfuegung steht (wer sollte denn sonst jetzt noch umts-handy-tv nutzen?


    gruessles


    mucfloh

    zurueck in die zukunft - das v600i


    hallo zusammen,


    es ist schon irgendwie komisch: obwohl das v600i von vdf massiv beworben wird - und sowohl im freien (klein)handel als auch ueber eb*y unter 200 euro zu haben ist - liest man recht wenig ueber dieses handy. eigentlich nicht gerechtfertigt, denn das v600i ist die "haessliche" schoene schwester des k600i und zugleich die "kleine" grosse schwester des k750i.


    was meine ich damit? nun, dass v600i basiert noch auf der "alten" hardwareplattform (u.a. zu erkennen am alten connector und dem kunstgriff, ueber einen mini-usb-2.0-port trotzdem hoeheren datendurchsatz zu ermoeglichen), ist aber - was akku und software-oberflaeche angeht - ein direkter "verwandter" des k750i / w800i. und dieser kompromiss ist zwar nicht ideal, aber durchaus ertraeglich.


    so ertraeglich, dass ich heute fuer knapp 200 euro (ohne vertrag) zugeschlagen habe - und ich habe es noch nicht bereut ;). und meine ersten eindruecke moechte ich euch nicht vorenthalten.


    verpackung, design sowie software sind wie bekannt stark von vodafone gepraegt - der preis fuer den sehr guenstigen preis von durchschnittlich 200 euro ohne vertrag. vdf lernt aber dazu - so sind die symbole zwar etwas kleiner als in der originalversion (die es nur auf dem k600i zu sehen gibt - das v600i wird exklusiv von vdf vertrieben), aber zumindest bunt (etwas schoener als beim vdf-t610) und es gibt (ausser dem am rechten gehaeuserand liegenden "live"-button) keine fest belegten tasten. die funktion der "verknuepfungstaste" des k750i uebernimmt der joystick durch druck nach oben. dann oeffnet sich das vom k750i bekannte verknuepfungsmenue - und kann in gleicher form konfiguriert werden.


    aprospos konfigurationen: auch wenn sich die vodafone-settings nicht loeschen lassen, so kann man sich dennoch online ueber die se-seite settings fuer alle betreiber zuschicken lassen und damit das handy problemlos mit allen anderen betreibern nutzen. hinweis fuer alle, die ein v in ein k "umwandeln" lassen wollen: dann lassen sich gewisse live-dienste von vdf nicht mehr nutzen, denn beim verbinden mit dem portal fragt der live-server nach der geraete-id (und mit einem k kann man dann z.b. kein mobiletv nutzen, denn selbiges bietet vdf nicht an)


    hardwareeindruck: auch wenn fast alles auch kunststoff gemacht ist (bis auf den schieber, dr das objektiv verdeckt) liegt das v600i gut in der hand und ist sauber verarbeitet. eine neigung zum knarzen habe ich bislang nicht entdecken koennen - die rueckwand laesst sich einfach ueber zwei riegel oeffnen und eignet sich deswegen gut fuer leute, die oefters mals die sim wechseln...anders als beim k750i liegt die sim schoen offen und sauber in einem gut zugaenglichen halter. der akku ist der gleiche wie bei k750i - von daher ein ideales "zweithandy" fuer k750i-besitzer, die z.b. nur ein ladegeraet mitnehmen wollen (und trotzdem beide handys laden wollen). die tastatur ist gut - ein wenig besser als bei (meinem) k750i - allerdings ist der joystick etwas schwammiger. dafuer ist das display noch einen tick schaerfer (vielleicht deswegen, weil es etwas kleiner als beim k750i ist). mir gefaellt die form des v600i sehr gut, denn es ist nicht nur sachlicher und geradliniger als beim k750i, sondern auch die kameraabdeckung ist deutlich funktioneller als beim k750i (sie ist im gehauese versenkt und hat keinerlei spiel). insgesamt ist das v600i etwas nuechterner gestaltet - aber das ist geschmackssache.


    gespraechsqualitaet und empfang sind - soweit ich das nach einem halben tag sagen kann - recht gut. der wechsel zwischen umts und gsm erfolgt automatisch, denn das v600i kann man nicht zwingen, nur umts zu nutzen (anders als z.b. die motorlamodelle e1000 oder c980). es laesst sich nur zwingen, ausschliesslich gsm zu nutzen (was der standbyzeit entgegenkommen duerfte). menuegeschwindigkeit und startverhalten liegen auf dem niveu des k750i - witzigerweise verfuegt das v600i ueber den vom w800i bekannten "musikmodus" (bzw. "flightmodus"), was bei knapp 35 mb internen speicher nicht viel sinn macht. dank eplus konnte ich zwar sehen, wann sich das v600i in welches netz einbucht, aber leider nicht die videotelefonie nutzen. zumindest den vorgeschmack beim aufrufen der funktion ueber den hardwarebutton links hat man...und der ist ganz nett ;).


    doch hier DIE gute nachricht: das v600i laesst sich (fast) ohne einschraenkungen mit dem hpm-10 bedienen (portable mp3-headset mit mmc-karte!), welches seit drei jahren in meiner schublade geschlafen hat. wer es nicht kennt:


    http://www.sonyericsson.com/sp…zone=pp&lm=pp4_1&pid=9391


    faszinierend zu sehen, dass nicht nur der stecker passt, sondern dass sich das menue (wie schon beim r520m selig) des mp3-players einblendet, wenn man das headset anschliesst. alle funktionen lassen sich steuern - so kann man doch "laenger" mp3-hoeren. und zwar in doppelter hinsicht: das handy wird um ca. 3 cm laenger, und durch die verwendung von spottbilligen mmc-karten kann man nun doch deutlich mehr musik mitnehmen als von se fuer dieses handy geplant. die beste nachricht: den hpm-10 kann man auf eb*y schon fuer unter 10 euro schiessen, und bei expansys liegt es mit unter 30 euro noch in ertraeglichem rahmen. allerdings: das headset arbeitet nicht mit dem "flightmodus" zusammen und muss im vordergrund laufen, damit man musik hoeren kann (sonst ist es ein einfaches stereoheadset). weitere einschraenkungen: man muss die "zuruecktaste" sehr lange gedrueckt halten, um aus dem mp3-menue wieder herauszukommen. sprachwahl funktioniert, aber man hoert im headset nicht den signalton, nachdem man sprechen soll....


    zur kamera gibt es zu sagen: besser als manch andere 1.3 mp-kameras, aber (natuerlich) welten entfernt vom k750i. nur: fuer schnappschuesse reicht es allemal, und man ist etwas perplex, dass sofort beim ausloesen auch das bild gemacht wird (weil kein af und keine ausloeseverzoegerung wie beim k750i). und: ein "blitz" ist auch vorhanden, der sich wie beim k750i auch als lampe verwenden laesst ueber das "verknuepfungsmenue".


    so, soviel zu meinen ersten eindruecken - das v600i wird mein "erstes" zweithandy.


    gruessles


    mucfloh

    videotelefonie und eplus - oder: zwei koenigskinder, die nicht zueinander kamen



    hallo comex,


    gleiches problem habe ich auch - dreimal mit der hotline gesprochen und jedes mal wurde mir versichert, dass der dienst freigeschaltet werden wuerde...was bis heute nicht der fall war. online kann ich den dienst nicht auswaehlen, weil die onlienkundenbetreuung dauernd zusammenbricht....


    allerdings: so einen kaese mit "datenpaket" hat man mir nicht erzaehlt. tja, da hat man nun eine u-sim und ein umts-handy und eplus - und trotzdem haut es nicht hin mit der videotelefonie.


    gruessles


    mucfloh

    videotelefonie und eplus - oder: zwei koenigskinder, die nicht zueinander kamen



    hallo comex,


    gleiches problem habe ich auch - dreimal mit der hotline gesprochen und jedes mal wurde mir versichert, dass der dienst freigeschaltet werden wuerde...was bis heute nicht der fall war. online kann ich den dienst nicht auswaehlen, weil die onlienkundenbetreuung dauernd zusammenbricht....


    allerdings: so einen kaese mit "datenpaket" hat man mir nicht erzaehlt. tja, da hat man nun eine u-sim und ein umts-handy und eplus - und trotzdem haut es nicht hin mit der videotelefonie.


    gruessles


    mucfloh

    Re: Zu hohe Telefon-Rechnungen?


    Zitat

    Original geschrieben von Carola Beyer
    Hallo,
    ich bin freie Redakteurin und arbeite für verschiedene Fernsehsender. Derzeit recherchiere ich das Thema "Dauerärger mit zu hohen Telefonrechnungen". Immer wieder kommt es vor, dass falsche Telefonrechnungen bei dem Endverbraucher auflaufen. Oft können sich die Nutzer die hohen Kosten nicht erklären und die Telefonanbieter weisen jede Schuld von sich. Doch der telekommunikationsexperte Falk Schebitz hat es bei Frontal 21 / ZDF ans Licht gebracht: Jedes dritte Gespräch wird bei T-Mobile falsch abgerechnet. Bei 28 Millionen Kunden kommt da eine Menge zusammen.
    Ich möchte nun auch einen fünfminütigen Fernsehbeitrag zu diesem Thema machen. Dazu brauche ich Kunden, die falsche Rechnungen erhalten haben. Ein Telekommunukationsexperte überprüft dann anhand spezieller Software Ihre Rechnung. Also melden sie sich bitte bei mir, vielleicht kann unser Experte ja auch Ihnen weiterhelfen.
    LG Caro


    hallo carola,


    du meinst wahrscheinlich diesen beitrag hier


    http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,2374369,00.html


    http://www.zdf.de/ZDFde/download/0,1896,2002559,00.pdf (manuskript)


    den ich mit grossem interesse gelesen habe. ich selbst bin bei eplus mit einem sog. minutenpaket (inkl. sms) kunde und kann/koennte taeglich via internet pruefen, ob es abrechnungsfehler gegeben hat - eine loesung, die leider nicht viele netzbetreiber anbieten bzw. gar nicht anbieten wollen, denn transparente rechnungen fuehren zu "muendigen" kunden...und die sind ehr nicht der traum eines netzbetreibers (wenn man die werbung mal ein wenig von der kritischen seite her betrachtet)


    neben moeglicher und denkbarer abrechnungsfehler denke ich aber auch, dass sehr viele verbraucher nicht wissen, für was sie alles bezahlen müssen, wenn sie zum handy greifen. und was in ihrem tarif bereits an leistungen enthalten ist und was nicht. ein paar beispiele:


    - roaming: obwohl schon viel darüber berichtet wurde gibt es noch einige, die nicht wissen, dass im ausland extrem hohe gebühren bei der handynutzung entstehen. auch dann, wenn man "nur" angerufen wird oder der anruf auf der mailbox landet (denn dass dann trotzdem kosten wie bei einem gespraech entstehen ist vielen nicht klar)


    - taktung: jeder mensch kann sich zwar ungefähr daran erinnern, wie oft er telefoniert hat - aber wenn die meisten gespräche sehr kurz waren entsteht der eindruck, dass man gar nicht "so viel" telefoniert hat. bei einer ungünstigen taktung (die erste minute wird mittlerweile bei fast allen anbietern voll berechnet, auch wenn man nach einer sekunde wieder auflegt) kann es so schnell passieren, dass man zwar nicht lange, aber dafuer oft telefoniert hat. und das kann teuer werden.


    - "inklusivminuten" der minutenpakete: die derzeit am meisten beworbene vertragsform - sie ist so schoen einfach, weil man "keine grundgebuehr" hat und bequem telefonieren kann. aber: bei vielen anbietern gelten die inklusivminuten nur ins eigene netz und ins fremdnetz (nur gegen aufpreis werden die inklusivminuten auch fuer fremde netze angerechnet) - und bei anrufen in andere mobilfunknetze werden oft happige gebuehren faellig. gleiches gilt, wenn man mal ueber sein paket hinaus telefoniert - auch dann werden die minuten (auch hier wird die erste immer voll abgerechnet) teuer. noch unguestiger: die meisten minutenpakete verfallen bei nichtnujtzung am ende des monats - zwar wird die rechnung dann nicht teurer, aber man hat "geld verschenkt"...


    - mailbox: leider ein versteckter kostenfaenger, denn viele nutzer wuerden zwar angeben, dass sie viel telefonieren, aber an die nutzung ihrer mailbox koennen sie sich nicht genau erinnern (weil es subjektiv ja kein "richtiges" telefonieren ist). und bei preisen wie fuer ein "richtiges" telefonat kann auch das die rechnung in die hoehe treiben.


    - zusatzdienste: gerade wenn man eigentlich nur telefonieren will mit seinem vertrag (und deswegen keine speziellen datenzusatzpakete gebucht hat) kann es sehr teuer werden, mal eben ueber wap ein bisschen zu surfen. so kann das abrufen von einfachen infoseiten mal schnell 5 oder 6 euro kosten - reine verbindungskosten. eine kostenkontrolle gibt es nicht, denn niemand hat ein gefuehl dafuer, wieviele kilobyte er soeben auf sein handy geladen hat. von sog. "mehrwertdiensten" mal ganz zu schweigen - dass klingeltoene oder spezielle wap-seiten (z.b. mit "nettem" inhalt) so richtig ins geld gehen koennen ist - glaube ich - mittlerweile einigermassen bekannt.


    von daher finde ich die entdeckung des frontal-redakteurs relativ spannend (auch interessant ist das hier http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/31/0,1872,2042751,00.html), aber es ist weniger (oder nicht nur) die falsche gebuehrenabrechnung durch die betreiber, sondern vielmehr der fehlende schutz vor missbrauch (wie die im beitrag erwaehnten sms mit teurer rueckrufnummer) und vor allem die voellig fehlende transparenz der vertraege und abrechnungsmodalitaeten!


    man darf gespannt sein, wie dein beitrag ausfallen wird ;)


    mucfloh


    ps: ich bin uebrigens seit gut zwei jahren gluecklich ohne den "rosa riesen", der konsequent meinen einfachen nachnamen falsch geschrieben hat - und habe neben meinem "gruenen" handy meinen dsl/isdn-anschluss bei einem sehr kleinen lokalen anbieter...ich bin u.a. gluecklich darueber, dass ich meinen zustaendigen servicemenschen persoenlich treffen koennte (wenn es denn probleme geben wuerde ;))

    schneebaelle und andere kleine aergernisse


    Zitat

    Original geschrieben von ramsch_ramona
    ähm ich hab mir mal einige beiträge durchgelesen "diese sog. Erfolgsgeschichten" und auch einen auf Wired.com. Dort heißt es in etwa, klar man mach keinen Gewinn wenn jemand auf 5 Geworbene kommt und diesem dann einen Ipod zuschickt, allerdings gibt es auf einen solchen User der es schafft noch 10 andere User die es nur schaffen 2,3 oder 4 Leute zu werben. Und so wird aus dem vermeintlichen Minusgeschäft dann auch wieder ein gewinnbringendes...


    hallo zusammen,


    lesenswert zu diesem thema ist der artikel auf wired.com (http://www.wired.com/news/ebiz/0,1272,68003,00.html) - er erklaert, dass


    1. die sache nur klappt, wenn man bereit ist, eine ganze menge zeit und muehe zu investieren sowie
    2. (klassisch bei einem schneeballprinzip) man die leute ziemlich nerven muss, um seine "weiterempfehlungen" zu bekommen
    3. ausserdem ist die rede von unregelmaessigkeiten - dass beispielsweise ein unternehmen im "werbeverbund" vollzogene abschluesse nicht anerkennt (und man relativ wenig dagegen tun kann)


    mein persoenliches fazit: selten gibt es was umsonst - schon gar nicht, wenn es ein so begehrter artikel wie der ipod nano ist...letztendlich dient er als schoener "kostenloser" lockvogel, um moeglichst viele damit zu koedern. was macht ihr, wenn ihr auf wundersame art und weise immer knapp unter der benoetigten zahl der "geworbenen" bleibt? es bleiben auf jeden fall verwundertere freunde und bekannte, die man mit emails bzw. affiliate-links bombardiert hat (und das ganz "uneigennuetzig", denn der angeschriebene muss ja nur ebenfalls ein paar leute quaelen....alles leider schon so erlebt :()


    gruessles


    mucfloh


    ps: dass cortal consors ipod shuffles verschenkt (hat) ist etwas voellig anderes - das geraet wird quasi in das "gesamtangebot" eingerechnet und kommt einer "preisreduktion" gleich...