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Original geschrieben von superuser_reload
Es ist ja heute schon so, dass viele Geschwindigkeitsbegrenzungen ignoriert werden weil sie unsinnig erscheinen, mit der Gefahr, dass sie an den Stellen wo sie sinnvoll sind ebenfalls nicht ernst genommen werden.
Aber das liegt meiner Meinung nach gerade an der momentanen uneinheitlichen Regelung. Es ist eben etwas anderes, ob man überall bspw. 30 fahren muss, oder nur in wenigen schlecht ausgeschilderten Straßen. Dort wo 50 ist, halten sich ja die meisten dran und da schlägt auch selten einer aus. Wenn da nun ein kleines Stück 30 Zone ist, dann halten sich ein paar strikt dran, wieder ein paar haben das Schild nicht gesehen (weil nicht damit gerechnet, Straße ist ja die gleiche) und wieder welche sehen nicht ein, auf einer freien Fahrbahn nachts um 22 Uhr dreissig zu fahren etc.
Würde man das vereinheitlichen, dann pendelt sich das sehr schnell ein und die momentan bekannten Probleme erledigen sich von selbst. Aber der momentane Flickenteppich, der ist eher kontraproduktiv. Genau wie die exzessive Beschilderung der Straßen, ist aber ein anderes Thema.
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was Experten in Bezug auf die mögliche Verbesserung der Sicherheit sagen.
Ähm, du brauchst einen Experten, damit er dir erklärt, daß ein Auffahrunfall mit 130 nicht so gravierend ist, wie mit 170? Und das sich ein Fahrzeug mit 130 besser beherrschen lässt, ist auch klar. Das wenn alle 130 fahren die Drängler auf der Linken Spur quasi Geschichte wären, liegt auch auf der Hand.
Logisch gesehen spricht überhaupt nichts dagegen, ein überall einheitliches Tempo aufzuerlegen. Die Frage ist nur, wo die liegt.