Beiträge von pallmall

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    Original geschrieben von ChrisO2
    Hilft es evtl. was wenn man sich an die Mobilfunkfirmen wendet? Diese können doch kein Interesse daran haben, dass ein Kunde alleine 6 Verträge abschließt die nicht genutzt werdenn, denn gewinnträchtigen Umsatz bringen die Verträge doch nur, wenn damit auch telefoniert wird. Die GG geht doch für die Firmen zum großen Teil für Provision oder/und Gerätepreis wieder raus, oder?!


    Mit solchen Vertriebsmethoden können die doch nicht einverstanden sein?!


    Wenn ich dir jeden Monat 30€ überweise und du mir dafür keinerlei Leistung erbringen musst, was hättest du denn da dagegen?


    Und genau deshalb werden die Provider nix dagegen haben. Ein Kunde, der die Karte in die Schublade schmeißt ist Gold wert! Zahlt regelmäßig, macht keine Kosten, meckert nicht.


    Problematische Kunden sind die, die Grundgebühr zahlen und dann für 30 Cent telefonieren. Denn da lohnt sich das aufrechterhalten eines Mobilnetzes nicht.


    Wenn es kein Plusgeschäft für die Provider wäre, gäbe es nicht seit Jahren die bekannten Schubladenkarten.

    Zitat

    Original geschrieben von offline
    Das ist keine Sonderkündigung sondern wird geprüft - denn der Kunde kann im GSM und UMTS Ausland sein Handy auch benutzen...



    Urban Legends.... aber wenn du dir dabei toll vorkommst ;-)


    Da kannst du prüfen, bis wir die DM wieder haben. Wer tatsächlich ins Ausland geht, der kanns einen Vertrag vorzeitig beenden. Alleine die Roamingmöglichkeit ist belanglos.

    Ich würde an ihrer Stelle zur Schadensminimierung dem "Freund" sofort Simkarten und Handy abnehmen, damit der damit nicht noch mehr Kosten verursachen kann und das Handy einen möglichst hohen Verkaufswert behält.


    Wenn die Verträge allesamt durchgehen, hat sie meines Erachtens keine Chance, da wieder raus zu kommen.


    Wenn sie nicht minderjährig oder geistig behindert ist, dann kann man dem Händler auch nichts vorwerfen, solange er die Kosten transparent genannt hat.

    Positiv:
    -Leute an der Kasse vorlassen, unabhängig vom Alter, abhängig von der Einkaufsmenge


    -beim zufahren auf eine rote Ampel langsamer anfahren bzw. früher halten und so Leuten aus Nebenstraßen die Möglichkeit geben, sich einzufädeln, ohne mit durchdrehenden Reifen ihr Glück suchen zu müssen


    -den Nachkommenden die Tür aufhalten


    -Beim Sie bleiben und "Mit freundlichen Grüßen" ausschreiben, auch wenn das Gegenüber ein penetranter Sofortundalles-Duzer ist und im Schriftverkehr völlig verwahrlost agiert


    -anderen Leuten beistehen


    -in der Öffentlichkeit den Müll in vorhandene Eimer werfen


    -an der Ampel warten, sofern Kinder in Sichtweite sind und nicht einfach gehen, wenn es die Situation erlaubt


    Negativ:
    -nicht zuständig sein (ist Bekannten in einem Bekleidungshaus passiert. Wollten wissen, wo Artikel zu finden ist und bekommen zu hören "dafür bin ich nicht zuständig")


    -duzen (hasse ich wie die Pest, egal wie symphatisch das Gegenüber ist, aber wenn man privat nichts miteinander zu tun hat, dann ekelt mich das an. Hab dann immer das Gefühl, mit einem erwachsenen Kind zu reden. )


    -keinen Abstand wahren (Leute, die einem so dicht auf die Pelle rücken, daß gefühlt kein Papier mehr dazwischen passt)


    -nicht Danke oder Bitte sagen und Augenkontakt vermeiden

    Zieht der Kunde eines Fitnessstudios in einen weit entfernten Ort um, so kann er seinen Vertrag vorzeitig mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende kündigen.


    Amtsgericht Hamburg-Wandsbek, Az.: 716 C 421/98


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    Außerordentliche Kündigung des Fitnessstudiovertrages möglich
    Fitness-Studios verlangen von ihren Mitgliedern in der Regel ziemlich gesalzene Pauschalen. Um so erboster war ein Freizeitsportler, als ihm sein Studio trotz einer längeren, beruflich bedingten Abwesenheit Geld abknöpfen wollte. Der Geschäftsführer verwies auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Unternehmens, in denen es tatsächlich hieß: "Bei Anmeldung nicht vorhersehbare Ausfallzeiten oder Unterbrechungen (z.B. Schwangerschaft, Urlaub, Umzug, berufliche Verhinderung) entbinden nicht vom Vertrag". Das wollte sich der Kunde nicht bieten lassen und verklagte das Studio.
    Das Amtsgericht Bautzen ersparte ihm die Zahlung. Das Interesse des Studioinhabers, die Kunden langfristig an sich zu binden und regelmäßig Zahlungen zu erhalten, sei zwar grundsätzlich berechtigt. Umgekehrt müsse man aber auch das Interesse der Kunden in Rechnung stellen: Es wäre unbillig, von Mitgliedern, die gar nicht in der Lage seien, das Studio regelmäßig zu nutzen, über längere Zeit den Mitgliedsbeitrag zu verlangen. Die Klausel in den AGB diene ausschließlich dem Interesse des Studios. Umstände, die die Kunden daran hinderten, das Studio zu nutzen - und die sie womöglich nicht einmal selbst zu verantworten hätten -, sollten völlig unberücksichtigt bleiben. Die Klausel sei daher unwirksam, weil sie die Kunden unangemessen benachteilige.


    ....


    Das Gesetz zur Regelung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) schützt vor unfairen Regelungen. So wird auch eine nachträgliche Preiserhöhung im Vertrag hinfällig. Der Satz "Sollte ein Vertrag vor Ablauf der ersten vereinbarten Laufzeit außerordentlich gekündigt werden, so tritt rückwirkend ab Beginn des Vertrags die Preisstufe in Kraft, die der tatsächlichen Vertragsdauer entspricht" wird nach einem Urteil des Landgerichts Bamberg (Az: 1 O 97/97) durch das AGB-Gesetz ungültig.


    Und so weiter...


    Das ist nicht nur meine Meinung, sondern eine Antwort auf das Argument "Discounterware wäre ungesünder", die hier aufgestellt wurde.


    Und da du im Lebensmittelgewerbe arbeitest, solltest du doch genau wissen, was die E-Nummern zu bedeuten haben. Wenn nun die Aldipizza drei Zusatzstoffe angibt (die alle im "Klartext" auch im Oetkerfladen drinstecken, die Oetkerpizza aber noch weit mehr Zusatsstoffe drin hat (und durch Klarnamen verschleiert, daß es eben E-Nummern sind, und keine "Zutaten"), dann ist die Oetkerpizza eines von vielen Beispielen, daß der Discounter im Zweifel die gesündere Alternative zum günstigeren Preis hat.


    Da kannst du noch so lange quäken, das das keine Fakten sind-es sind welche.


    Es ist im Conviniencebereich so und im Bereich der unverarbeiteten Lebensmittel hat der Einzelhandel gegenüber den Discountern auch nix zu gewinnen, denn Mehl ist Mehl. Das Aldi nicht alle Mahlungsgrade führt und bspw. von Typ 501 nur ein Label und nicht 5, ändert da qualitätsmäßig nicht viel.


    Aber solange Verbraucher der Meinung sind, Nitritpökelsalze wären gesünder, bloß weil sie als solches gelistet sind und nicht als E250, kann er ja gerne zum Doc Ö greifen und dem sein Geld in den Rachen schmeißen.


    Im Bereich der unverarbeiteten Lebensmittel kann und sollte man als Verbraucher solange die Löhne nicht steigen unbedingt zum günstigsten Anbieter greifen, da macht man nichts falsch.


    Im Fleischbereich ist mittlerweile sowieso alles so vermurkst, das es durch Kaufentscheidungen der Verbraucher nicht zu ändern ist. Das muss politisch und strafrechtlich gelöst werden. Da fallen und fielen bisher nur das preisliche Mittelfeld bzw. Oberklasse negativ auf-passt irgendwie auch nicht zu deinem Mantra ala Qualität muss kosten.


    Gemessen an den Fleischskandalen im Einzelhandel muss man ja die schief angucken, die teures Fleisch kaufen. Bei den Discountern gab es keine Fälle von Umettiketierungen und ähnlichem "Kundenservice".

    Musst du nicht zahlen-solche Klauseln in den AGB sind unwirksam. Gibt genügend Gerichtsurteile. Also einfach die Kündigung dort abgeben, dir die Abgabe bestätigen lassen bzw. einen Zeugen mitnehmen, der die Kündigung vorher gelesen hat.


    Sofern du nicht in der selben Stadt umziehst, kann dir das Fitnessstudio garnix.


    Das ist dann aber tatsächlich eine Geschmacksfrage, keine Qualitätsfrage.


    Wagner hat natürlich nicht für Discounter produziert, Freiberger war das. Und Freiberger produziert teilweise das Sortiment unter der Marke Wagner. Durch Hörensagen hat sich das dann verselbstständigt.


    Mir persönlich schmeckt nun die Wagnerpizza gerade nicht so gut, weil dünner Teig (der kaum an Pizzateig erinnert, aber durchaus essbar ist) und gerade die Bekömmlichkeit, die du ansprichst, bei mir durch Wagner gestört wird. Ich habe Probleme mit Sodbrennen, und eine Wagnerpizza genau wie bspw. eine Oetker Ofenfrische führt bei mir zu großen Magenproblemen.


    Da ich gerne TK-Pizza esse, kenne ich auch die Zutatenlisten. Und Wagner bzw. Oetker panschen da weit mehr, als die Discounterpizzen. Da liegt weniger drauf, aber sind mehr Zutaten drin. Guck dir mal die Liste bei der Ofenfrischen an, da hast du die ganze Pallette an Zusatsstoffen, die du wahrscheinlich vom ersten Blick in der Discounterpizza vermuten würdest. Das liest sich wie ein Chemiebuch.


    Bei einer Pennypizza finden sich all diese Chemiebestandteile nicht. Deshalb sieht die Billigpizza auch so billig aus, weil sie eben nicht mit Zusatsstoffen fürs Auge gepimpt wurden.


    Mal ein Vergleich:
    Ofenfrische Peperoni-Salami:
    Weizenmehl, zerkleinerte Tomaten (21%), Wasser, Käse (schnittfester Mozzarella, Edamer) (13%), Pepperoni-Salami (Schweinefleisch,Speck, ZuckerstoffeSaccharose, Dextrose), Gewürze (enthält u. a. Senf), jodiertes Nitritpökelsalz, Rauch) (9%), eingelegte Peperonistücke (3,6%), /Peperoni, Wasser, Branntweinessig, Salz, Säuerungsmittel (Citronensäure), Antioxidationsmitttel (Ascorbinsäure)), Backhefe, Backmittel (Zucker, Gerstenmalz, Emulgatoren: Milchsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren, Lecithine, Weizenmehl, Verdickungsmittel: Guarkernmehl, Säureregulator: Monocalciumphosphat, Enzyme, enthält Soja), pflanzliches Fett z. T. gehärtet, jodiertes Speisesalz, Zucker, Backpulver (Backtriebmittel), Dinatriumdiphosphat, Natriumhydrogencarbonat), pflanzliches Öl, modifizierte Stärke, Oregano, Würzmittek (Kochsalz, hydrolysiertes Sojaeiweiß, pflanzliche Öle und Fette z.Z. gehärtet, Hefeextrakt, Glucosesirup, Würzgemüse (Karotten, Zwiebeln, Selleriesaat), Karamell, Pfeffer), Paprika, Cayenepfeffer



    Zutaten Pizza Schinken Aldi:
    Weizenmehl, Edamer Käse (16%), Tomatenpüree (14%), gekochter geräucherter Hinterschinken (11%, Schweinefleisch, Salz, Dextrose, Rauchwürze, Gewürze, Antioxidaionsmittel E301, Konservierungsmittel E250), Wasser, Champignons (5%), Spinat (5%), Sonnenblumenöl, Speizesalz, Milchpulver, Dextrose, Teiglockerungsmittel:E341, doppelkohlensaures Natrium, Gewürze, Kräuter.



    Zutaten Wagner Schinken:
    Weizenmehl, zerkleinerte Schältom
    aten (22%), Vollmilch, Ananas (15%), Edamer (17%), gekochter Hinterschinken (7%) (Nitritpökelsalz), pflanzliches Öl, Hefe, jodiertes Speisesalz, Backmittel (Emulgator: Lecithin), Zucker, Kräuter und Gewürze.



    Zwischen Aldi und Wagner seh ich kaum Unterschiede, allenfalls in der Fleischqualität, wobei Wagner wirklich nur draufschreibt, was drauf muss. Backtriebmittel kann alles mögliche sein etc.


    Ich halte nach wie vor die Discounterware qualitativ für weit besser.

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    Über diesen Mythos kann ich nur laut lachen. In die Welt gesetzt wohl von Müttern, die ihren Kindern erklären müssen warum es nie Nutella gibt, sondern nur das XY-Aldi-Billigding.


    Im Sortiment der Discounter sind überwiegend Produkte, die von Tochterfirmen der großen Markenhersteller gefertigt werden. Im Fleischbereich sind es so oder so die großen Fleischketten.


    Anders ist hin und wieder die Rezeptur (muss nicht immer ein Nachteil sein). Die Produktionsqualität ist hingegen die Gleiche.


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    Und ja Ernährung bei Aldi&Co ist ungesünder.


    Ist vollkommen falsch. In allen von Stiftung Warentest und Ökotest getesteten Warengruppen waren die Discounterprodukte immer bei den Testsiegern oder mindestens im Mittelfeld angesiedelt. Hingegen die Markenprodukte oft mangelhaft oder nicht zu empfehlen.


    Im Frischwarenbereich schlagen die Discounter regelmäßig den Einzelhandel in der Obst/Gemüsequalität und in der Fleischqualität. Gammelfleisch gabs bisher kein einziges Mal beim Discounter.


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    Beispiel Fertiggerichte (wer kocht denn heutzutage noch?): Während die Markenhersteller seit einigen Jahren durch Verzicht von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern und künstlichen Aromen versuchen den Kunden an sich zu binden gibts beim Aldi die volle Dröhnung Chemie.


    Auch falsch. Lies einfach mal die Zutatenliste einer Dr. Oetker Pizza und einer Discounterpizza. Das zieht sich durch alle Warengruppen.


    Auch würde es bei "voller Dröhnung" Chemie nicht die besseren Testergebnisse geben. Es sei denn, die Dröhnung bei Markenartiklers ist nochmal gewaltiger.


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    Was bringt es wenn es bei Frosta noch ein extra-Produktionsband für die weniger Anspruchsvollen Kunden gibt?


    Das sie für ihren tiefgekühlten Mist nicht noch größere Mondpreise veranschlagen müssten. Das der Hartzer die keineswegs gesundheitsgefährdende Billigtüte von Frosta warmmacht, ermöglicht es dem Kochprekariat mit Tagesgeldkonto, zum quersubventionierten Märchenpreis ins Regal greifen zu können.


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    Die Aufbackteiglinge für das Schwabbelbrot werden übrigens fast auschließlich im Ausland angerührt und dann importiert und bestehen zu einem guten Teil aus Bohnenmehl und nicht mehr Getreide.


    Was schlicht Quatsch ist. Bohnenmehl ist nicht billiger als Weizenmehl, ausserdem müsste es in der Zutatenlistung auftauchen.

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    Original geschrieben von ydoco
    Nee, hab ich in der "Schocksituation" leider nicht drangedacht ...


    EDIT: Hab ich mir auch schon fast gedacht - ich mache ja auch in dem Sinne niemand einen Vorwurf über den Vorfall - aber ich dachte mir: lieber einmal zuviel gefragt als zuwenig ...


    Ich hab halt mal gelesen dass auch die Polizei nur bei "Gefahr im Verzug" oder wie sich das nennt sich Zutritt zu einer Wohnung verschaffen darf - ich weiss ja nicht wie weit gefasst der Begriff genommen wird aber unter Ruhestörung verstehe ich was anderes als unter Gefahr ...


    Naja, wenn sie erst jemanden von den Stromwerken rausklingeln müssen, der dann unten im Haus die Stromleitung abklemmt, dann kommt das mit abklemmen und Zeit ohne Strom (Gefrierschrank etc.) inklusive neu dranklemmen sicher teurer, als wenn die Herren nen Schlüsseldienst kommen lassen.