Beiträge von pallmall

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    Original geschrieben von Paradox_13th
    Klingt mehr nach einer Trotzreaktion eines Teenagers oder der 68er Generation. Aber solange man nicht selbst betroffen ist oder sich Gedanken machen muss das am Marktplatz eine Bombe hochgehen könnte und die eigenen Kinder / Frau dabei sterben könnten lässt es sich mit voller Hose in der Tat sehr gut stinken. Sei froh das in Deutschland bist und wir solche Zustände wie in anderen Ländern nicht haben.:rolleyes:


    In den Ländern dieser Erde, die es mit den Bürgerrechten nicht so genau nehmen oder sich immer noch fragen, ob sie die irgendwann mal einführen wollen---da gehen ne ganze Menge Bomben hoch. Offenbar animieren solche autoritären Staaten eher zu Bombenanschlägen, als das sie diese erschweren.


    Und was an einem solchen Staat lebenswert sein soll, das ist mir auch nicht klar. Die DDR ist so lange nun auch nicht her und da gabs das alles, was Schäuble gerne einführen will und teilweise eingeführt hat. Können die Schleswig-Holsteiner ja hoffen, daß Dänemark sie befreit und wieder vereinigt...mit anderen Worten, es haben sich Menschen auf der Flucht erschiessen lassen, um der "Staatssicherheit" und dem darauf aufbauenden System zu entkommen. Wie man allen ernstes meinen kann, dass das erstrebenswert sein soll, nur weil x Flugstunden weit weg vor etlichen Jahren mal ein Flugzeugattentat stattgefunden hat, ist doch schwer zu erklären.


    Und die Engländer haben auch an jeder Ecke ne Kamera, da bringen sich mittlerweile die Grundschüler gegenseitig um.


    Wir haben diese Kameras nicht, dennoch haben wir bis dato keinen Terroranschlag gehabt. Wovor hat man denn dann eigentlich Angst?


    Ist ja alles richtig, seh ich genau so.


    Aber im vorliegenden Fall , wo der Kunde offenkundig für dumm verkauft werden soll (AGBs, die es garnicht zu geben scheint oder wie gehandhabt unwirksam als Erklärung), ist wohl eindeutig das Verhalten des Händlers zu tadeln.

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    Original geschrieben von der_scheich
    Na ja, wie dem auch sei, du hast kein Umtauschrecht, auch wenn das leider von den meisten Menschen angenommen wird. Denke, die Vorredner haben das vorbildlich erklaert und zusammengefasst.


    Stimmt, hat er nicht. Aber jedes Geschäft, das ein bischen was auf sich hält, bietet das an, zumindest jedes größere.


    Man muss sich schon sehr wundern, wieviel Energie manch kleiner Händler mit Ladengeschäft daran setzt, auch noch den letzten Kunden an die Internetversender zu verlieren-wohlgemerkt für ein paar läppische Rohlinge, die nichtmal benutzt worden sind.


    Zumal er damit nicht nur einen Kunden vergrault, sondern im Idealfall dessen ganzes soziales Netzwerk, denn das Erlebnis macht im Freundeskreis sicher die Runde.

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    so ist es gesetzlich auch vorgeschrieben, in einem Stahlschrank aufzubewahren, und zwar getrennt von der Munition. Und genau so, nämlich Waffe und Munition voneinander getrennt in verschlossenen Behältnissen, hat auch der Transport zur Schießanlage zu erfolgen.


    Aber bitte nicht vergessen, den Schlüssel immer am Mann zu tragen. Ansonsten ist der ganze Zirkus nämlich wirkungslos, wenn der Sohn oder die Tochter weiß, wo der Schlüssel liegt... Das zu bedenken, gehört auch zum verwantwortungsvollen Umgang dazu, wird aber offenkundig von zu vielen nicht beachtet.


    Und komm mir jetzt nicht damit, daß die auch ans Wurstmesser dran kommen. Wurst- und Käsemesser sind keine Distanzwaffen...




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    Solange sich Sportschützen an Gesetze halten, gibt es keinen Grund, ihnen ihre Waffen wegzunehmen.


    Es gibt auch keinen Grund, ihnen Waffen zu geben. Geht alles wunderbar mit Lasersystemen, völlig ohne Munition, Waffe kann identisch aussehen und wiegen etc.


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    Mit Küchenmessern, Hämmern und Äxten dürften jedes Jahr mehr Tötungsdelikte und schwerste Körperverletzungen begangen werden als mit sämtlichen legalen und illegalen Schußwaffen zusammengenommen.


    Absoluter Blödsinn. Und wirklich traurig noch dazu. Es werden durch Waffen (ob illegal oder nicht ist wurscht) mit Abstand am meisten Menschen getötet und das weißt du auch! Wenn das nicht so wäre, dann würden Waffen schlicht nicht produziert werden, denn alleine der Markt an wirklichen Sportschützen, die für Wettkämpfe trainieren rechtfertigt keine Produktion, der Absatz wäre zu gering.


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    Allerdings: Es ist schon beruhigend, daß solche fanatischen Anti-Waffen-Radikale wie Du in Deutschland offenbar in der Minderheit sind.


    Die Mehrheit der Deutschen kann sich garnicht vorstellen, daß ein "Sportschütze" zur Ausübung seines Sports fünf oder mehr scharfe Waffen hat. Die meisten Menschen haben auch mit Waffen und Sportschützen schlicht nix zu tun, so daß die die Frage nach einem Waffenverbot nicht stellen, weil abseits des Sportschiessens nur Kriminelle Umgang mit Waffen haben und denen das ohnehin verboten ist.


    Du mutmaßt hier, daß die Deutschen mehrheitlich Umgang mit scharfen Waffen hätte-haben sie eben nicht.


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    Dann dürfen Speerwerfer auch Ihre Speere nicht mehr zu Hause aufbewahren, könnten damit ja schließlich auch Amok laufen.


    Du wirst sicherlich bedacht haben, daß 50 oder mehr Speere, wie sie von Speerwerfern genutzt werden nicht von einer Person zu transportieren sind, daß Speerwerfer nicht auf Ziele werfen, sondern das es um Weite geht und das es äußerst selten vorgekommen ist, daß sich ein Speerwerfer selbst mit seinem Speer verletzt oder dieser ihm aufgrund eines Konstruktionsfehlers, falscher Wartung oder Verschleiß in der Hand explodiert. Ebenso ist es auszuschließen, daß jemand, der noch nie einen Speer geworfen hat, damit einen Amoklauf absolvieren kann.


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    Wenn ich dann höre, dass irgendjemand Zugriff drauf hat, der nix dran verloren hat dann kann ich nur sagen: Schlampige und gegen das Gesetz verstossende Aufbewahrung des Eigentümers.


    Eben, und das es sowas gibt, muss vom Gesetzgeber berücksichtigt werden. Es ist fraglich, ob Waffenbesitz so unumgänglich und wichtig ist, dass Schlampigkeit in Kauf genommen werden kann.


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    Bevor man Panzer-Armbrüste mit monströser Durschlagskraft und ähnliches Frei kaufen kann sollte man aufhören auf den Sportschützen rumzuhacken.


    Das tut hier niemand. Es geht schließlich darum, daß Schäuble bestehende Gesetze völlig unnötigerweise aufweichen wollte.


    Dagegen hört man bezeichnenderweise von den Sportschützen keinen Protest (so als ob sie bisher im Untergrund trainieren mussten), stattdessen krakeelt man, daß Waffenbesitz doch bitte freier gehandhabt werden müsste oder könnte. Völlig aberwitzig, die momentane Regelung funktioniert gut für alle Beteiligten.


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    Das ist natürlich überspitzt, aber darauf läuft es letztlich hinaus, daher ist eine Kurzschlußreaktion in einer solchen Situation praktisch ausgeschlossen.


    Und wenn du gerade vom Training zurück kommst und Gestalten im Haus rumschleichen siehst bzw. eine aufgebrochene Tür etc.? Oder transportierst du deinen Waffenschrank per Anhänger und verwahrst den Schlüssel sicher im Vereinsheim? :D

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    Klar bricht in einem Verein niemand ein, weil die dort nur sehr wenige Waffen haben, die (in Relation zu ihrer Anzahl) überdurchschnittlich gesichert sind. Jetzt stell Dir aber mal einen Verein mit 50 Mitgliedern vor, von denen jeder (konservativ geschätzt) fünf Großkaliber-Lang- und Lurzwaffen besitzt. Das wären 250 Waffen, und dafür bräuchte man einen Bunker, denn wenn man als Sportschütze etwas erreichen will, kauft man sich keinen 200 €-Revolver und keine 300 €-Pistole, sondern man gibt richtig Geld für das Zeug aus, was bedeutet, daß da - wiederum konservativ geschätzt - ein finanzieller Wert von 250000 € herumliegen würde (wobei 1000 € für eine taugliche, gute Waffe noch eher wenig sind). Und da willst Du keinen Bunker bauen?


    Nun, mir war nicht klar, daß pro Einzelperson so viele Waffen "benötigt" werden. Allerdings ist das für mich kein Grund, die bestehenden Gesetze aufzuweichen.


    Mir ist auch klar, daß überwiegend sorgsam mit den Waffen umgegangen wird und es ja auch wirklich kaum "Unfälle" gibt. Dennoch führe ich das dann eher und gerade auf die bestehende Gesetzgebung zurück und denke, das man sie beibehalten sollte.


    Wenn aber schon so gewaltige Summen für die Waffen ausgegeben werden, dann wirkt es albern, wenn Sportschützen meinen, die gesicherte Aufbewahrung am Vereinsort wäre finanziell wie organisatorisch nicht zu stemmen. Wer solche Summen "verballert", der kann auch nen Bunker ausheben lassen und ne dicke Stahltür davor machen.


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    Was bitte versuchst Du, mir da zu unterstellen? Wo habe ich das denn geschrieben? Ich halte es nur für Quatsch, zum Trockentraining in den Verein zu fahren, weil das halt ein relativ hoher Aufwand ist - nicht mehr, und nicht weniger.


    Ich unterstelle garnichts, ich hatte lediglich den Eindruck, deshalb schrieb ich ja auch "scheint".


    Ich halte eben den Aufwand durchaus für gerechtfertigt, ebenfalls nicht mehr und nicht weniger.


    Ich hab im übrigen nichts gegen den Schießsport und will den auch nicht totreglementieren. Ich möchte eben nur nicht, daß die heimische Waffe zur Regel wird und das über die Hintertür Schießsport. Momentan sind Schützenvereine sicherlich nicht die Publikumsmagneten, aber theoretisch angenommen, sie hätten den Stellenwert von Fussballvereinen, dann wäre es doch schon bedenklich. Den Gedanken habe ich, das wir bei zu laxem Umgang irgendwann eine Gesellschaft unter Waffen haben, die wir garnicht beabsichtigt hatten.

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    Ich habe ja keine Ahnung, wie Du in Deiner aktiven Zeit trainiert hast, aber auch bei .22er Einzelladern soll Trockentraining zu Hause helfen, habe ich gehört.


    Soll helfen, ist aber kein Muss-im Zweifel sollte man sich auch mal ins Bewusstsein rufen, daß es sich Sport hin oder her um eine Waffe handelt. Und Waffen wurden nicht dazu erfunden, um Sportschützen hervorzubringen. Es geht auch nicht um die Sportschützen, sondern um all die, die nix mit dem Sport zu tun haben.


    Vielleicht solltest du mal zur Kenntnis nehmen, daß nicht jeder Sportschütze die heimische Aufbewahrung der Waffen so konsequent handhabt, daß da nicht Kinder drankommen könnten. Die kommen ja auch an sonst alles ran. Es geht um vermeidbare Unfälle.


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    Seltsam, bei mir treten ziemlich viele mit Smith & Wesson zu Wettkämpfen an (ich unter anderem auch), und erstaunlicherweise sind die sogar immer recht gut.


    Wie gesagt, ich bin nicht mehr aktiv dabei und mein Verein war eher klein. Es ist auch egal, ob die gut oder schlecht sind.


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    Gut. Und wer sorgt für die Sicherheit des Bunkers, der dafür nötig wäre, wenn der Verein mehr als drei Mitglieder hat? Und zum Trockentraining fährt man dann auch in den Verein, oder wie muß ich das verstehen?


    Bisher ist mit kein Fall bekannt, wo im Hinblick auf Waffenmißbrauch jemand bei einem Sportschützenverein eingebrochen ist und sich da an den Waffen bedient hätte. Es gibt aber etliche Fälle, wo Dritte die Waffen eines Sportschützen aus dessen heimischer Aufbewahrung entwendet haben.


    Es braucht keine Bunker oder ähnlichen Quatsch-das haben die Schützenvereine ja heute auch nicht.


    Und Trockentraining hin oder her, die Schießanlagen sind alleine von den Dimensionen her schwierig in heimische Umgebungen zu transferieren. Trockentraining bringt insofern nicht allzuviel, daß Training auf der Schießanlage ist in jedem Fall sinnvoller und führt zu weit besseren Ergebnissen.


    Man hat bei dir den Eindruck, daß du offenbar nicht so richtig wahrhaben willst, daß Waffen Sport hin oder her nichts im Zivilleben zu suchen haben bzw. viele Leute Waffen zu Recht nicht in der Nachbarwohnung aufbewahrt wissen wollen.


    Und mich wundert auch, daß du scheinbar besorgt bist, das für deinen Sport zwingend ein Verein aufgesucht werden muss und man sich somit einer sozialen Kontrolle ausliefern muss. Der Aspekt ist es doch, um den es geht. Das Leute alleine an Waffen hantieren können sollen, ohne das ein Vereinsleben eine Fürsorge und Kontrolle ausübt, fände ich bedenklich. Das haben wir in den USA und anderen Ländern auch, mit den bekannten Ergebnissen.

    Also ich bin bis vor ein paar Jahren selber Sportschütze gewesen (werd das vielleicht irgendwann auch wieder machen), aber kann dem Vorschlag überhaupt nix abgewinnen.


    Aus meiner Sicht hat eine scharfe Waffe allenfalls bei einem diensthabenden Forstbeamten mit Jagdschein was zu suchen. Als Sportschütze braucht man daheim aber keine Waffe, zumal die wenigsten Sportschützen eine heimische Schießanlage haben und generell auch nicht im Garten rumballern-wozu also nen 18-jährigen ein Waffenarsenal haben lassen?


    Abgesehen davon weiß ich auch nicht so recht, warum das dann auch solche Waffen umfassen soll, die im Sportschützenbereich keine Verwendung haben bzw. auf Wettkämpfen. Zumindest zu meiner Zeit wurde bei Wettkämpfen eigentlich fast nur mit Kleinkaliberwaffen gearbeitet, die nach jedem Schuß manuell nachgeladen werden mussten. Es gab auch Schützen, die zum Spaß mit Smith&Wesson rumgeballert haben, aber damit treten die nicht zu Wettkämpfen an. Vollautomatische Waffen oder abgesägte Schrotflinten oder was auch immer Amokläufer so benutzen werden überhaupt nicht gebraucht.


    Und die ausschließliche Aufbewahrung der Waffen am Schießstand sorgt auch für einen erwachseneren Umgang. So vermischen sich Sport und Alltag erst garnicht.

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    Original geschrieben von einjoe
    Das ist nicht ein WENIG anders sondern vollkommen anders. Und falls du mit sensorische Qualität meinst, dass der an Billigstfleisch gewöhnte Discounterkunde findet dass das andere aber viel besser schmeckt, dann hat das mit Qualität Nichts zu tun.


    Nicht falsch verstehen, jedem sein Recht sich minderwertig zu ernähren.


    Sensorische Qualität ist die gängige Bezeichnung für die Lebensmittelhygiene des Produkts-sprich die Belastung mit Keimen und so weiter.

    Mal ganz zynisch gesagt, jedes Fleisch ist Gammelfleisch. Schließlich findet da immer ein Verwesungsprozess statt...


    Bei den Dönerbuden ist auch nicht das Fleisch primäre Quelle für Gesundheitsgefahren (sofern ihr das stundenlang im Bottich vor sich hergarende bekommen habt), sondern der Salat, an dem sich so einiges mehr krankmachendes tummeln wird-und gekochten Salat gibts im Döner nicht.


    Gammelfleisch selbst ist, sofern durcherhitzt, völlig ungefährlich. Das nur mal zur Gesundheitshysterie, die hier gepflegt wird.


    Das es bei Aldi und Co. schlechteres Fleisch gibt, als bei Rewe und Co. ist alleine deshalb falsch, weil wir in Deutschland quasi ein Oligopol der Fleischproduzenten haben. Die Supermärkte und Discounter werden von den gleichen Großfleischereien beliefert.


    Die kleinen dubiosen Tierzerhacker ums Eck, die für Dönerbuden und Imbisse sowie Restaurants zuständig sind, können nicht die im Einzelhandel geforderten Mengen herstellen.


    Speziell beim Geflügelfleisch braucht bei Produkten der konventionellen Geflügelwirtschaft keiner hoffen, daß er je mehr er zahlt ein glücklichers Huhn in der Pfanne hat oder dieses gar gesünder wär. Die Geflügelbranche ist schon beinahe kein Oligopol mehr, sondern kann man quasi ein Duopol nennen.


    Beim Biofleisch mag das ein wenig anders sein, dafür ist dort die sensorische Fleischqualität meist schlechter.


    Mein Rat ist deshalb, nach der Verträglichkeit zu gehen. Was man nicht wieder rauswürgt, das kann man auch in Zukunft kaufen-dem Hersteller kann man vertrauen. Der Preis ist bei der Massenproduktion von Fleisch, die heute üblich ist, jedenfalls kein Kriterium.