Beiträge von pallmall

    Klar sind die Reaktionen der Bürgerinitiative leicht ins Verrückte abgleitend, keine Frage. Aber muss denn eigentlich überall Mobilfunk sein? Ich denke nicht! Man kann sich auch gerne mal gegen den Trend stellen und sagen "Gibts hier nich!".


    Ich meine, Strahlung hin oder her, daß Dauererreichbarkeit nicht nur Segen, sondern auch Fluch sein kann, weiß wohl jeder, der ein Handy besitzt. Und Qualen haben die Generationen ohne Mobilfunk auch nicht gerade erlitten.

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    Leider wird solcher Service dann (wie es mir ja auch aus Deinem Post hervorzugehen scheint) als "selbstverständlich gratis" vorausgesetzt.


    Tja, und da ist eben das Problem des deutschen Einzelhandels, er hat keinerlei Gespür für seine Kunden.


    Mit keinem Wort habe ich gesagt, daß der Service kostenlos sein soll (obwohl er es ohne Probleme optional sein könnte, wenn eine bestimmte Einkaufssumme erreicht wird). Was ich gesagt habe war, daß ein Lieferservice für lang arbeitende Personenkreise erst dann Sinn macht, wenn er sie dann beliefert, wenn sie auch zu Hause sind.


    Über 2€ zu nehmen ist aber auch wieder albern, wenn Hermes bundesweit Artikel für 3,90€ ausliefern kann, dann wirds Händler Hansen wohl im Stadtkreis bei günstiger Planung auch für die Hälfte hinbekommen.


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    Der Handel will und muß gewinnorientiert arbeiten und kann nicht Arbeitskraft unter dem vom Kunden gerne herbeizitierten Deckmantel des "Service" verschleudern.


    Ahaha, als ob der Handel in Deutschland jemals etwas ausser Werbebroschüren an seine Kunden verschleudert hätte? Und nebenbei, gerade der Service ist das Wichtigste, auch diese Liefergeschichten. Kühltechnik für LKW etc. kost in Zukunft auch nicht mehr und wenns die Einzelhandelsketten nicht machen, dann machen das Geschäft andere im Verbund mit den Postzustellern.


    Bisher sind die "Amazon für Essen"-Shops an den logistischen und technischen Möglichkeiten gescheitert, aber da tut sich was und bald rechnet sich das auch ausserhalb des Gourmetsegments.


    Aber wenn die größte Sorge des Handels ist, daß er seine "Arbeitskraft" verschleudert...


    Witzigerweise haben die Pleitegeier bei Karstadt Wunder bewirkt. Dort widerfährt einem als Kunden neuerdings eine Aufmerksamkeit, die einen fast erschrecken lässt. Da stehste nur mal zwei Minuten vorm Regal und schon fragt dich einer, ob er/sie helfen kann. Das war ne zeitlang mal ganz anders, da dachte man auch gewinnorientiert-sprich: "Wir brauchen die Kohle, nicht die Kunden".
    Und beim bezahlen wird sich bedankt und der Kunde mit Namen genannt, sofern er mit Karte zahlt. Das sind Kleinigkeiten, die woanders in der Welt selbstverständlich sind und sie kosten noch nichtmal was.

    Ich glaub fast, die neuen Ladenöffnungszeiten werden auf lange Sicht floppen und die alten Öffnungszeiten wieder aufgegriffen.


    Ich mein, wenn ich bei mir in der City so gucke, dann ist da einfach nicht der Bedarf da. Hier war schon vor "24/7 Dauerkonsum" so ab 18 Uhr nüscht mehr los in den Einzelhandelsfillialen und auch die großen Ketten waren mehr oder weniger leer. Die meisten Kunden werden wenn überhaupt die neuen Zeiten zum bummeln nutzen-glotzen, aber nicht (oder nicht mehr) kaufen.


    Das ist mal wieder so eine wirtschaftspolitische Nullnummer, wo man versucht, den Ami zu kopieren und einen auf Kosmopolit zu machen.


    Ich persönlich bin abends meist einfach zu müde, um noch groß shoppen zu gehen und ich denk mir, mit dieser abendlichen Müdigkeit bin ich nicht alleine in der Republik.


    Was ne Idee gewesen wäre, wenn die Einzelhändler ihre Lieferservice in die Abendstunden verlegt hätten und eben dann ausgeliefert hätten, wenn der Kunde zu Hause ist. Aber sowas droht ja in "Dienst am Kunden/Service" auszuarten, solche Auswüchse werden in der BRD ja stets strikt vermieden. Einfach nur die Tür länger aufzuschliessen erzeugt jedenfalls keinen nationalen Konsumrausch, zumal die Preise üppig und die Bezahlung der Angestellten im Einzelhandel trotz dessen miserabel ist.

    Ich find den Vergleich mit dem Auto ziemlich blöde, zumal man ja bei Base nur einen einzigen Treibstoff zur Auswahl hat und noch dazu ein Autohersteller immer bemüht ist, seine Produkte für den Kunden sicherer zu machen-Range Rover hat die Option, daß das Fahrzeug unterschiedliche Einfüllstutzen erkennt und ein betanken ggf. verhindert. Wenn man dann noch weitere Versuche unternimmt, Diesel zu tanken, dann wäre man selbst Schuld.


    Und Base könnte, wenn es schon eine unüberwindliche Hürde darstellt, verschiedenfarbige SIMs zu fabrizieren (ist im Jahre 2006 von einem Milliardenkonzern auch ein bischen viel verlangt, geb ich zu), wenigstens nach 50€ sagen "Schluß mit surfen" und nur gegen schriftliche Aufforderung wieder aufmachen.


    Und Abzocke kann man das natürlich auch nennen, denn Abzocke ist ja kein gesetzlich festgelegter Strafbestand-das dann hier gleich gejammert wird "oooh, hoffentlich lesen das nicht die Purchen von der Rechtsabteilung" ist ja traurig.


    Überall in der Welt hat sich der Konzern um das Wohl des Kunden zu bemühen-nur in Deutschland hat der Kunde für das Wohl des Konzerns zu sorgen.

    Ich glaub, "günstig" gehts nur übers Tierheim. Meine Eltern hatten bisher alle Hunde aus dem Tierheim (erster wurde 12 Jahre, zweiter 17 Jahre alt) und den aktuellen, ein Rassedalmatiner, bekamen sie übers Tierheim vermittelt.


    Es war in dem Fall so, daß der Hund noch nicht im Tierheim war, aber drohte, dort abgegeben zu werden. Der lebte mit noch zwei anderen Hunden in einer zwei Zimmerwohnung einer alleinerziehenden Mutter, kann man sich ja denken, daß das nix wird. Naja, der Hund selbst ist 1a, alles ok mit dem-wobei meine Eltern auf Rasse eigentlich nicht achten, Hauptsache der Hund ist gesund.


    Aber auch in dem Fall mussten ein paar hundert Euro gezahlt werden-so viel billiger ist es am Ende als nicht.

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    Insgesamt sind wir ein Studenten-Projekt und arbeiten aus dem Grund, dass wir, sollten wir uns einmal irgendwo bewerben wollen, auch vorzeigen können, schon einmal Artikel publiziert zu haben.


    Nur ist das auf die Art und Weise völliger Quatsch. Nur bezahlte Veröffentlichungen haben bei Bewerbungen einen Wert, was irgendwann mal irgenwo für Lau publiziert wurde, interessiert vielleicht Kritiker, aber nicht den Arbeitgeber.


    Nebenbei zersägt man sich seine finanzielle Zukunft, den jeder Lohn ist besser als kein Lohn-nur eben entsprechend niedriger, wenn die Meßlatte im Minusbereich ist (ihr investiert in eure Schreibereien, kommt aber nicht mal bei Null wieder raus).


    Warum Studenten immer noch so blöd sind und in Zeiten von unbezahlten Praktika und Lohndumping auch noch Öl ins Feuer giessen, ich weiß es nicht.


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    Es geht also nicht um den Verdienst, sondern um die Möglichkeit, Artikel auf einer schon eingespielten Webseite veröffentlichen zu können. In diesem Rahmen ist das Projekt bisher ganz gut angenommen worden.


    Na, so wertvoll ist die Möglichkeit aber nicht, wenn dafür quasi jeder in Frage kommt. Und das scheint ja so, ansonten würde man nicht in fachfremden Foren hausieren gehen.


    Also gehts doch nur um Bannereinahmen, den Content sollen irgendwelche Naivlinge für euch kreiren.