Beiträge von pallmall

    Aus dem Bauch raus würd ich sagen, etwaiges Zubehör ist irrelevant. Er bemängelt ja nicht das Zubehör, sondern das Handy. Wenn man mal überlegt, es ginge um eine Einbauküche und es wird der Herd bemängelt, dann wird ja bei nicht erfüllter Nachbesserung auch nicht die gesamte Küche zurückgefordert, sondern eben der Herd.


    Was anderes wärs, wenn er ein intaktes Handy zurückgeben will, das Zubehör aber behalten. So ist es aber eben nicht, er hat Handy und/mit Zubehör erworben, es gehört ihm. Eine Sache davon ist schadhaft, was aber berechtigterweise nicht sein Problem ist. Deshalb die intakte Sache zurückzufordern, entzieht sich jeder Logik.


    Und eine etwaigen Nutzungsersatz für ein schadhaftes Produkt abziehen, daß würd ich lieber nicht versuchen. Das klingt nicht nur dreist und absurd, daß ist es auch. Die Schadhaftigkeit kann nur durch Nutzung erkannt werden.

    Zitat

    Original geschrieben von z3r0
    Auch wenn mein Verhalten nicht korrekt war, möchte ich hören ob es möglich ist den nicht unerheblichen Inkassogebühren zu entgehen, oder ob 1&1 uneingeschränkt im Recht steht. Ich bitte nicht um Wertung meines verhaltes sondern. Sondern ob die Chance besteht und wie groß diese ist den Inkassogebühren zu entgehen.


    Inkassogebühren musst du nicht zahlen. Allenfalls eine bestehende Forderung (sofern gültig) muss beglichen werden. Wenn 1&1 ein Inkassobüro oder wen auch immer beauftragt, dann müssen die eben sehen, wer sie bezahlt. An dich kann das Inkassounternehmen für garnix Forderungen stellen. Selbst wenn 1&1 seine Forderungen abtritt, musst du nur an 1&1 zahlen.


    Anders gesagt, nicht du stehst mit dem Inkassobüro in einem Vertrag, sondern 1&1. Wenn die vom Inkasso für ihre Bemühungen Geld sehen wollen, müssen die sich das von 1&1 holen. 1&1 kann dir diese Gebühren ebenfalls nicht in Rechnung stellen, weil es vermeidbar ist-sie hätten dir genauso gut selbst einen Formbrief schicken können.


    Zahl die Gebühren einfach nicht und nimm dir, sofern es vor Gericht gehen sollte (wird es nicht) einen Anwalt.

    Zitat

    Original geschrieben von mrhandy
    Eben, und wenn man nicht den "wilden Max" macht, fährt man mit nem Quad auch sehr komfortabel und sicher...


    Ich will das nicht ausarten lassen... Aber was fällt dir so schwer zu kapieren, daß ein Quad bauartbedingt in jedem Falle eines Unfalls für den Fahrer größere Risiken bietet, als ein Roller? Man kann mit allem sicher fahren, je nach Tempo. Darum gehts aber nicht, es geht ums vorhandene Risiko im Unfallmoment. Und darum, daß hier jemand ohne jede Vorkenntnisse nach Tipps sucht. Selbst wenn er einen Nachkriegsführerschein hätte, mit dem er alles ohne Beschränkung fahren dürfte-dann rät man ihm nicht, kauf dir ne 125er, sondern sagt ihm, nimm dir nen 50er Roller (geringstes Risiko, da kleinste Geschwindigkeit) und guck, welcher von diesen dir vom Fahrgefühl und der Bremsleistung am sichersten zu beherrschen erscheint. Und wenn du damit umgehen kannst, dann guckst du weiter. Auf ne 125er ohne jedes Fahrtraining setzen sich nur Vollpfosten mit Pubertätshormonen im Nacken.


    Das Fahrverhalten eines Rollers ist mit einem Quad wegen des Schwerpunkts nicht zu vergleichen. Mit dem Auto schon garnicht, oder gibts neuerdings Quads mit ESP? Und bei Fahrrädern limitiert die Muskelkraft den Antrieb. Bei motorisierten Zweirädern ist soviel Kraft dahinter, daß sich ein Anfänger gerne mal hinlegt, speziell dann, wenn er durch Wälder fährt und keinerlei Fahrtraining hat, eben weil er es nicht braucht (Stichwort Führerschein).


    Anstatt dich am Fahrzeug zu orientieren, solltest du lieber mal nachdenken, wer hier wie und unter welchen Vorraussetzungen ein Fahrzeug betreiben will.


    Ich kann laut meinem Führerschein auch nen nen 7,5 Tonner mit zweitem Hänger fahren. Dennoch weiß ich, daß ich mich da nicht reinsetze, nur weil ich es darf. Und wenn ich es vorhaben sollte, dann interessiert mich nicht, ob ich auch mit nem Tretroller bei Glatteis aus der Kurve fliege, sondern ich gucke, ob ich mit null Erfahrung gleich den Sattelschlepper nehme, oder vielleicht doch erstmal nen Golf fahre.


    Abgesehen davon will der Beitragsöffner im Sommer durch die Gegenden zuckeln, die er sonst per Fahhrad erreicht hat. Der will nicht bei Mördertempo auf Glatteis und regennasser Fahrbahn den wilden Max machen.


    Und zu dem Rest, den du mir auch per PN geschrieben hast, haben dir hier ja schon andere gesagt, daß du unrecht hast...

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    Wir beide haben den 3er von früher, drüften wohl also bis 50 ccm fahren bis 45 km/h. Richtig? Wäre es auch möglich 80 ccm (oder mehr) der aber gedrosselt ist? Würde sich da was ändern bei Versicherung oder Steuer? Was würde so eine Drosselung kosten?


    Fahren darfst du alles, dessen Motor nicht über die 50cc kommt. Bei einigen alten Modellen fahren die von Haus aus um die 60 (bei günstiger Strecke), wieder andere die von dir genannten 45-50 kmh. Solange die 50cc Maschine Original belassen bleibt, darfst du damit quasi so schnell fahren, wie die Maschine es eben zulässt.


    Wieso du dir bei deinem anvisierten Nutzungsziel eine 80er oder gar 125er kaufen willst und diese dann drosseln, daß versteh ich nicht. Sowas macht man eigentlich nur dann, wenn man günstig versichern will und dann die Drosselung wieder raus. Da kannste aber sicher sein, daß du deinen Lappen als Erwachsener sofort los bist, von den Versicherungsfolgen garnicht angefangen. Kurzum, es bringt eigentlich garnix.


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    Worauf achten?


    Für im Sommer um den See gurken, musst du auf fast garnix achten. Setz dich auf deinen Roller der Wahl drauf, fahr ein paar Meter und teste die Bremsen. Mehr muss er ja nicht können. Da ist es schon wichtiger, nicht am Helm zu sparen. Da sollte man ein Markenmodell nehmen (selbst, wenns nur ein SommerumdenSee-Roller werden soll) und nach Möglichkeit ein Integral-Helm (also komplett um Kopf mit Visier).


    Diese Halboffenen Helme mit Plastikkinnschutz sind ideal, wenn man weiß, daß man definitiv auf dem Hinterkopf oder den Seiten aufschlägt (tut man eigentlich fast nie). Und selbst bei 15 kmh kannste dir dein Gesicht völlig ruinieren, je nach dem, worüber die Gesichtsfläche rutschen muss. Deshalb da möglichst den bestmöglichen Schutz und Integral nehmen.


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    Wäre nen Quad ne Alternative


    Ich denke nicht. Die Dinger sind im Falle eines Unfalls noch gefährlicher für den Fahrer, als ein Roller. Beim Roller kannst du theoretisch nur hängenbleiben, wenn du frontal drüber wegfliegst (sich von nem Roller zu lösen ist bauartbedingt etwas unglücklich).


    Beim Quad kannst du dich garnicht lösen (wie und wo denn auch), und die Dinger kippen auch gerne mal einfach so um. Quads sieht man deshalb nicht ohne Grund nur selten, weil sie eigentlich garnix taugen.

    Ich denke, man sollte sich in der Diskussion um eine "Generationengerechtigkeit" nicht so am "Auswandern" aufhängen. Das ist eine pubertäre Trotzfloskel, gerade dann, wenn sie von Studenten getroffen wird, die noch im Studium drinn sind.


    Viele Studiusos halten sich für Elite, weil ihnen das jeder zuraunt (Medien, Stammtisch, Politik)- aber so ist es nunmal nicht. Die Welt wartet nicht auf deutsche Studenten, schon garnicht, wenn sie nur die abgenudelten Christiansenplatten in Interviews vor sich herleiern, wie es der Knilch im FAZ-Interview vermochte. Gute Studenten hat selbst Kuba (da putzen in der Regel gut ausgebildete Doktoranden oder gar Professoren die Hotelzimmer, den ausser Tourismus is halt nix), wozu also den Michel aus Wuppertal anheuern?
    Nicht zuletzt, auswandern kostet Kohle. Auch Arbeitslose mit H4 sind nicht allesamt Vollpfosten, die würden auch gern auswandern-aber es kostet eben!


    Dennoch ist das Problem da. Ich meine, es ist kein Geheimnis, daß die Jugend vom Alter "angeekelt" ist. Das ist völlig normal, in jungen Jahren ist Alter eben verdammt weit weg und alles andere als Hip. Man ist damit beschäftigt, sich selber kennenzulernen und sein Leben zu leben (sich um sich selbst zu kümmern).


    So, in Deutschland sieht es aber so aus, daß es wegen der Alterspyramide (die sich mittlerweile umgedreht hat) bald zur unumgänglichen Pflicht wird, sich um Altenpflege (bei lächerlichen Löhnen) zu kümmern, ja selbst um völlig fremde Alte, die mit der eigenen Familie nix zu tun haben. Das sollte man psychologisch nicht unterschätzen, auch wenn es größtenteils unterbewusst abläuft.


    Wenn man dieses Problem nicht durch den Lebenskosten angemessene Lohnzahlungen im Pflegebereich abfedert, dann wirds kuschelig! Besonders für die Alten, die sich nicht werden wehren können. Insofern ist es weniger eine Jugendproblematik (die wird sich des Problems schon entledigen können), als viel mehr eine Altenproblematik.


    Da zu kontern mit Wiederaufbausphrasen (na, wer hats denn kaputt gemacht und wer hat üppige Kredite bekommen, die es heute nicht mehr gibt?) oder gesellschaftlicher Verantwortung (wie verantwortlich ist es wohl, die Nachkommen darben zu lassen, bei sich selbst aber auf Zustandserhalt zu bestehen?) zu argumentieren, wird nicht helfen.


    Darauf bezogen kann ich sagen, ich werde mich nicht dazu verdonnern lassen, bei Minimalstlöhnen bei irgendwelchen senilen Gerontoyuppies die Morgenwäsche durchzuführen. Das ist ein harter Job, der entweder Idealismus braucht (den ich und viele viele andere für diesen speziellen Berufszweig nicht haben oder entwickeln können), oder eben bessere Löhne, damit man sich in der Freizeit regenerieren kann (mit Suppe und Kabelttv bei Urlaub auf Balkonien wirds nix).

    Ich bin garnicht sicher, ob man bei einer solchen Problematik irgendwelche Tipps geben kann? Sollte die Bekannte nach Behandlungs- oder anderen Hilfemöglichkeiten gefragt haben, gibts so viele Optionen ja nicht.


    Sie kann, wenn es ganz akut ist, direkt zur Psychatrie gehen und dort um Aufnahme bitten. Geht meist sofort, bringt aber recht wenig, da eben nur Akutbehandlung.


    Dann bleibt noch sich um einen ambulanten Therapieplatz zu kümmern. Ein Erstgespräch lässt sich wohl recht schnell arrangieren, ein Therapieplatz kann aber durchaus mal bis zu nem 3/4 Jahr dauern. Offiziell geht ja niemand zum Psychologen, die Wartelisten sind dennoch sehr lang... :rolleyes:


    Andere Möglichkeit, sich über den Hausarzt an eine psychosomatische Klinik überweisen lassen. Geht recht fix, ist von der Dauer begrenzt und kann sowohl die Wartezeit zur ambulanten Therapie gut füllen, als auch diese überhaupt sinnvoll erscheinen zu lassen.


    Persönlich im Kontakt sollte man nix anders machen, als man es ohnehin schon getan hat. Und wenn es einem zu viel wird, Abstand nehmen bzw. Grenzen ziehen. Mag zwar nicht politisch korrekt klingen, aber ohne professionellen Hintegrund ist das das Mittel der Wahl.

    Öhm, was soll denn der VoIP Teil in dem kommenden Angebot? DSL/Genion-Kombination versteh ich ja noch, aber DSL/Genion/VoIP zusammen macht doch aus O² Sicht wenig Sinn. Was erhoffen die sich denn davon?