Beiträge von pallmall

    Ich find den englischen Test keineswegs besser, da ist auch größtenteils unwichtiger Geschichtskram drin.


    Am Ende bringen die Tests sowieso nix, weil man an den hier lebenden Deutschen gut sehen kann, daß die Erinnerung in wenigen Jahren verblasst und man viele der Antworten (wenn man nicht eh dauernd Kreutzworträtsel löst) vergessen hat.


    Einen Sprachtest halte ich für sinnvoll, alles andere ist nur Schikane und für eine Einbürgerung nicht relevant.

    Ist vielleicht ein wenig Offtopic...


    Ich wechsel demnächst in die gesetzliche Kasse. War bisher immer privat bei meinem Vater mitversichert.


    Nun hab ich mal bei DocMorris nach einem Medikament gesucht, daß ich momentan einnehme. Da steht dann bspw. "Preis: 55,84€-Sie zahlen 2,79€".


    Wie muss ich mir das nun vorstellen? Zahle ich wenn ich ein Rezept habe lediglich 2,79€ und Porto, oder versteh ich das falsch? Gibts im Internet eine gute Seite, in der einem erklärt wird, was man als Mitglied einer gesetzlichen Kasse beachten muss bzw. wie das Ganze da abläuft? Wie gesagt, ich kenne mich überhaupt nicht aus, weil ich nie in einer war.

    Zitat

    Der Zusammenhang zwischen den finanziellen Mitteln, die Staaten für Kinder und Familie ausgeben und der Kinderzahl je Frau ist in Westeuropa relativ gering. (...) Die deutschen Sozialausgaben für Kinder und Familie gehören zu den höchsten Europas. Dennoch hat die Bundesrepublik vergleichsweise wenig Nachwuchs. (...)Der Rückgang der Geburtenraten auf niedrige Werte wie in Spanien, Griechenland oder Deutschland folgt keinem Naturgesetz. Er ist die Konsequenz einer gesellschaftlichen Entwicklung, bei der die Emanzipation der Frauen eine wichtige Rolle spielt. Der Rückgang ist dort am stärksten ausgeprägt, wo Frauen weitgehend emanzipiert sind, wo der Rest der Gesellschaft aber noch auf einem vergleichsweise traditionellen Entwicklungsstand verharrt. Gesellschaften, in denen die neue Rolle der Frauen anerkannt und unterstützt wird, zeichnen sich hingegen durch relativ hohe Kinderzahlen aus.


    Das liest sich ganz gefällig, ist aber nur eine Aneinanderreihung von Phrasen. Die Sozialausgaben gehören zu den höchsten der Welt-mag sein, nur sagt das nicht, ob die weltweite Höhe überhaupt ausreicht (es ist sicherlich einfach, höchste Zahlungen zu haben, wenn man sich anguckt, wie wenige Länder das finanziell überhaupt wuppen können), geschweige denn, wie hoch dem gegenüber die Kosten sind. Da sind wir nämlich auch Spitze.


    Die "neue Rolle" der Frau beinhaltet aber auch die Aufgabe der alten Rolle (und damit meine ich nicht Heimchen am Herd)-daß man mit einer "Mannfrau" keine Kinder möchte, ist das gute Recht eines jeden Mannes und auch nicht weiter verwunderlich. Frauen reissen sich trotz Emanzipation ja auch kein Stück um "Männer mit neuem Rollenverständis". So findet man eben nicht zueinander.

    Zitat

    Original geschrieben von qwqw
    Vor allem gibt es ja auch den grundgebührbefreiten Eplus-Prof S (bmwmobil).
    Mit bundesweiter Festnetznummer auf der man auf dem Handy erreichbar wäre und drei Cent jederzeit ins Festnetz, na da kann doch keine home-Option mehr mithalten. Das entspräche einer Festnetznummer von 1,30 EUR im Monat auf der man überall erreichbar wäre und nur 3 cent pro angenommener Minute zahlen müsste.


    Naja, die Homeoption hätte den Vorteil, daß du nicht für Anrufe zahlen musst.


    Bei deinem Modell mit ProfS zahlst du aber, weil du dich mit der home24 Nummer verbinden lassen musst.

    Wer ne Rechtsschuz hat, kann ja mal bezüglich dieser Geschichte einen Anwalt bemühen.


    Gab unlänngst ein Urteil gegen T-Online, daß besagte, daß der Kunde durch Schweigen seine Ablehnung zum Ausdruck bringt. Dor ging es um eine einseitige Veränderung des Vertrages ("Das Unternehmen hatte seinen DSL-Kunden eine sechswöchige Widerspruchsfrist gesetzt, nach der ungünstigere Kündigungskonditionen in Kraft treten sollten."), die per Email mitgeteilt wurde. (Az.: 2-03 O 352/05)


    Ich sehe persönlich in der Sache aber keinen Unterschied, ob einem das nun auf den Anrufbeantworter gesprochen wird, per Email oder per Postbrief kommt. Theoretisch müsste man den Vertrag sogar kündigen können, wenn Mobilcom von sich aus umstellt, denn dann hat es sich ja zum schlechteren verändert.

    Ich find die neuen "Angebote" absolut und völlig unnatraktiv! Zeittarife an sich sind eine Zumutung und wirklich alles andere als zeitgemäß.


    3 Cent die Minute... sorry, aber das ist kein Knaller, sondern ein völlig langweiliger Preis. Ohne Flatrate braucht man sich den Wettbewerbern eigentlich garnicht mehr zu stellen. Dahin geht der Markt-O² möchte anscheinend nicht mitmischen.

    Im Grunde ist doch irgendwie pervers, daß mittlerweile selbst die Patienten die Kostenfrage im Gesundheitswesen weit mehr diskutieren, als die eigentlichen Behandlungskonzepte-sprich den Sinn der Sache völlig vernachlässigen.


    Es ist doch keine Frage, jemanden zu behandeln wird immer Geld kosten, "wirtschaftliche" Medizin gibt es erst dann, wenn die Kassen garnichts mehr bezahlen, denn das ist das Ziel einer jeden guten "Wirtschaft", mehr rauszubekommen, als man reingibt.


    Was im Grunde schon jetzt so ist-Kassen arbeiten für einen Gewinn, der garnicht notwendig ist. Es reicht völlig, wenn Kassen bei Null rauskommen, also non-profit arbeiten würden. Man sieht es ja schon jetzt, da haben die Kassen mal wieder Milliardengewinne gemacht, die Leistungen für die Patienten aber wurden massivst beschnitten. Wem nutzt dies? Und "Patienten" und dem "Gesundheitswesen" am aller Letzten.


    Natürlich kann man die Argumente der Kassen nachvollziehen, daß teilweise Operationen und Behandlungen durchgeführt werden, die medizinisch keinen Zweck haben oder falsch sind und so Folgebehandlungen nach sich ziehen, bloß weils bezahlt wird. Statt dort gegen an zu gehen, wird aber bspw. die Zahnmedizin gesundsaniert! Obwohl jeder weiß, daß Zähne immer Abnutzungserscheinungen haben, daß es je nach Zahnsubstanz auch mal garnix bringt, wenn der Patient vorsorgt und Lücken in Zahnreihen (weil keine Brücke etc. gezahlt wird) das ganze Konstrukt gefährden. Von den durch mangelnde Kauapparate entstehende Begleiterkrankungen garnicht zu reden...


    Was ich meine ist, es gibt bestimmte Bereiche, die werden immer Geld kosten und es gibt Bereiche, die kosten auch Geld, bringen aber nix. Bisher sehe ich nur Streichungen in Bereichen, die nachweislich sinnvoll sind und zwingend gemacht werde müssten, egal wie die Prophylaxe oder "Eigenverantwortung" der Patienten ist.


    Und Privatpatienten sind längst nicht optimaler behandelt, manches Extra ist oftmals zu viel des Guten und macht erst Recht krank oder schadet im günstigsten Fall nicht. Und die privaten Kassen leben vom Ruhm vergangener Tage. Jemand mit einem sehr alten Vertrag, der ist bei Doktor und in Klinik König.
    Jemand, der heute abschließt, wird zwar wie König behandelt, zahlt aber wie Schuhputzer an seinen Zuzahlungen. Da wird mittlerweile gnadenlos ausgeschlossen, was an Krankheiten bekannt ist oder zu einer werden könnte. Alleine die Illusion Chefarztbehandlung (der nickts eh nur ab, behandeln tut größtenteils der Assi) und schmucke Einzelzimmer plus kleine Gimmicks zum Chinapreis (mal nen Bademantel als Dreingabe, kleine Duschgelpackungen wie im Hotel, mal hier ein Gratisgetränk) gauckeln gewisse "Exklusivität" vor, die es garnicht mehr gibt, zumindest im Behandlungsbereich.


    Und Wettbewerb unter Ärzten-bloß nicht! Die sollen fair bezahlt werden und anständige Arbeitszeiten haben. Aber das ich nen Hustensaft verschrieben bekomme, bloß damit sich der Arzt im Wettbewerb mit anderen besser positioniert (es braucht Kapital um Wettbewerber auszubooten, nicht können!), ist das Schlimmste, was uns Patienten passieren kann. Man kann auch kaputttherapiert werden und Medikationen schlucken, die am Ende kranker machen, als man eigentlich ist (Stichwort Nebenwirkungen und daraus resultierende Wehwehchen).


    Im Gegenteil, der Wettbewerb im Gesundheitswesen muss drastisch runtergefahren werden und es muss wieder hin zur Medizin selbst kommen. Krankheit darf kein Business sein, denn Krankheit hält sich nicht an Abmachungen und man kann sie nicht auf Vertragseinhaltung verklagen. Am Ende verliert man sonst immer...