Beiträge von raimerik

    Update: Oh weh - was für ein Saftladen... Anders kann man das nicht sagen.


    Auf eine sehr konkrete eMail, sich bitte an das BGB und eigene Zusagen zu halten, kamen folgende fast freche Textbausteine:


    1) Zum am 21.4. verlängerten Vertrag, der vom 29.4.2014-2016 lief:


    "Wenn Sie einen Vertrag bei otelo verlängern ist der neue Vertragsbeginn immer der Zweite des Nachfolgemonates, solang die Anfrage vor oder am 15. des Monates eingegangen ist. Stellen Sie eine Anfrage ab dem 16. des Monates beginnt Ihr neuer Vertrag erst im übernächsten Monat."



    2) Zu der (auch mehrfach am Telefon bestätigten) Aussage


    "Ihr otelo Endgerät wird innerhalb von 3-5 Werktagen geliefert."


    kam:


    "Ihr neues Handy bekommen Sie wenige Tage vor dem Termin der Vertragsverlängerung."



    Also äußerst fragwürdige Methoden oder Gepflogenheiten bei otelo.


    Fast zum Treppenwitz wird da das nicht gelebte Selbstverständnis:


    https://www.otelo.de/service/f…agsverlaengerung/vvl.html


    "Was ist so besonders an der VVL bei Otelo?


    Kein kündigen des Vertrages notwendig, da alle Neukundenangebote auch in der VVL gelten. Wir bei Otelo behandeln unsere Bestandskunden gleichwertig wie Neukunden."



    ICH möchte wirklich irgendeinen Laden sehen, der sich mit sowas hier am Markt hält ("Wir bei Otelo behandeln unsere Bestandskunden gleichwertig wie Neukunden.")


    "Schön dass Sie einen Vertrag bei uns abschließen möchten. Da Sie nach dem 15. des Monats zu uns kommen, ist der Vertragsbeginn am 2. des übernächsten Monats. Ihr Handy bekommen Sie dann wenige Tage vorher... - Herzlich Willkommen bei otelo!"


    :rolleyes: :mad: raimerik

    Moin NokiaHandyFan!


    Ich habe ja von 'Merkwürdigkeiten' gesprochen, nicht davon, dass


    1) otelo verpflichtet wäre, die VertragsLaufzeit irgendwo online zu nennen.


    Merkwürdig ist es bei einer 100%igen Vodafone-Tochter aber schon, wenn es bei Vodafone so gehandhabt wird.


    2a) ein Anspruch auf sofortige Wirksamkeit der VVL-Konditionen bestünde.


    Merkwürdig ist es bei einer 100%igen Vodafone-Tochter aber schon, wenn es bei Vodafone so gehandhabt wird.



    zu 2b):


    Da bleibt ja meine Frage, ob eben nicht per BGB die maximale Vertragsverlängerung bei 24 Monaten liegt und eben nicht alles frei verhandelbar ist.


    Die absurde 'frei verhandelte' VVL würde ja nur so funktionieren:


    "Oh, Ihr nicht gekündigter Vertrag verlängert sich am 29.4. passiv um ein Jahr.
    Heute ist der 21.4. und Sie wollen den Vertrag um 2 Jahre verlängern? Sehr schön!
    Wir machen das heute am 21.4. aber der Vertrag verlängert sich zuerst passiv und die 2 Jahres-VVL legen wir in die Zukunft auf den 2.6.16. Alles klar?"


    :\ raimerik

    Moin!


    Habe mich gerade für eine Verwandte um eine otelo-VVL gekümmert, da sie die Kündigung verschlafen hatte.


    Dabei sind mir verschiedene Merkwürdigkeiten und ein BGB-Verstoß aufgefallen:


    1) selbstredend steht bei otelo unter 'Mein Taif' keine Vertragslaufzeit - ein Schelm, wer Böses dabei denkt...


    2a) eine am 21.4. durchgeführte VVL zu neuen TarifKonditionen wird bei otelo nicht per sofort durchgeführt


    2b) sie wird aber auch nicht im Anschluss an die alte VertragsLaufzeit (-28.4.) durchgeführt, sondern zu einem PhantasieTermin (2.6.16 - 1.6.18) !


    Damit verlängert otelo einen bestehenden Vertrag (29.4.14 - 28.4.16) nicht um 2 Jahre, sondern um 2 Jahre, 1 Monat und ein paar Tage. Nicht wirklich BGB-konform, oder?!


    Der CallCenter-Angestellte erzählte etwas Erratisches in der Art, dass eine VVL vor dem 15.4. ja zum 2.5. möglich gewesen wäre, so aber nur zum 2.6.


    Auf meinen Hinweis, dass eine VVL eines zum 28.4.16 auslaufenden Vertrags zum 29.4.16 und nicht zum 2.5. oder gar 2.6. durchgeführt werden müsste, kam Verwunderung.


    Was sind Eure Erfahrungen und Meinungen?


    Dank&Gruß,


    raimerik

    Moin (und mal zurück zur Ausgangsfrage)! ;)


    - dass die Netzbetreiber koordiniert einen Voice-over-5G-Standard mit netzübergreifendem HD-Voice und ISDN-mäßiger Rufaufbaugeschwindigkeit hinbekommen! Und das OHNE hingefrickelte Netzbetreiber-Firmwares!


    Dass sich das Gewürge mit nur netzinternem HD-Voice gerade neben anderen Peinlichkeiten (Netzbetreiber-Firmwares, Rufumleitungen, Multi-Card) bei VoLTE (4G) wiederholt und frühestens 2017 mal netzübergreifendes VoLTE zu erwarten sein dürfte, möchte ich bei 5G nicht nochmal sehen müssen...


    :\ raimerik

    Re: Re: 'Neuland' VoLTE...


    Zitat

    Original geschrieben von SebastianBonn
    ...der Standard ist noch nicht fertig. Das betrifft aber alle Netzbetreiber in allen Ländern weltweit.
    ...
    Was konkret wird in diesen Ländern deiner Meinung nach besser umgesetzt als in Deutschland?


    Eine gesonderte "netzübergreifende" VoLTE-Lösung ist gar nicht nötig. VoLTE bezieht sich nur auf die Übertragung des Anrufs von dir bis zum Kernnetz...


    Moin + Danke für Deine Hinweise!


    Zum ersten Themenkomplex:
    da geht es mir um die Zeitschiene. Wenn anderswo seit Mitte 2014 mit demselben unfertigen Standard telefoniert wird, hätten die deutschen Netzbeteiber 12-18 Monate später schon ein wenig Vorlauf-Know-How haben und nutzen dürfen...
    Und unter dem 'professioneller'-Link sieht es für mich so aus, dass anderswo sehr wohl netzbetreiberUNabhängige VoLTE-fähige Firmwares für Android-Telefone bereitgestellt werden.


    Zum zweiten:
    Da habe ich mich ungenau ausgedrückt: mir geht es um netzübergreifendes HD-Voice per VoLTE!


    Dank&Gruß, raimerik

    'Neuland' VoLTE...


    Moin!


    Was bin ich mittlerweile froh, bei diesem lachhaften 'Neuland'-Thema der Netzbetreiber für mich persönlich Ende Januar die Reißleine gezogen zu haben... Kein teurer Telekom-LTE-Vertrag. Kein teures Android-Markenhandy. Obwohl ich für VoLTE beides eingekauft hätte...


    Sonst wäre ich nur noch abgegessen.


    Aber was hier mit einer üppigen Beta-Testphase von ungefähr einem Dreivierteljahr (d2+o2 'beim Kunden / d1 'intern') immer noch für kleinteilige Problemerchen auftreten?


    Was für ein Stümpertum.
    Insellösungen allerorten, anstatt das HD-Voice-Debakel vergessen zu machen, indem vielleicht mal die drei Netzbetreiber so etwas wie eine gerade bei VoLTE gut mögliche netzübergreifende Lösung ermöglichen...


    Und was ich dann unter VoLTE mit ungebrandeten Geräten frühestens 2017 lesen muss, treibt mir die Tränen in die Augen (und bestätigt traurigerweise meine Entscheidung):


    "Diese Lücken interpretiere derzeit jeder Netzbetreiber, der VoLTE anbietet, auf seine Art. Das mache es erforderlich, die unterstützten Geräte mit einer eigenen Software zu versehen."


    Meiomei. Warum denn eigentlich, wenn es anderswo auch professioneller funktioniert?


    Also nochmal mindestens ein Jahr 'BananenReifung' beim Kunden.
    Netzübergreifende Möglichkeiten werden gar nicht mehr erwähnt.


    Und alle lachten über Merkels Internet-'Neuland'...


    Dabei wird in mindestens 10 Ländern seit Mitte 2014(!) per VoLTE telefoniert...


    Echtes 'Neuland' also.


    Und ja - WindowsPhonianer und iPhonianer dürfen schon per CarrierSettings.


    Aber mit wem denn (bei dem Marktanteil und dann auch nur netzintern und wenn dann die Oma nicht per MultiSim... usw.)?


    Sorry für soviel Telekommunikations-Kulturpessimismus!


    (Das mit dem Konjunktiv beim 'abgegessen' oben war wohl doch frech gelogen...)


    Also werde ich es einfach nochmal in zwei Jahren probieren... ;)


    Beste Grüße, raimerik

    Moin surfmobile!


    Du bringst da leider zwei Dinge durcheinander:


    1) Ja - Vodafone ist der einzige Netzbetreiber, der es Vertragskunden gestattet, die Grundgebühren per Prepaid-AufladeKarten zu bezahlen.


    2) Manch einer kauft sich rabattierte CallNow-AufladeKarten via MediaMarkt/Saturn-Gutscheine bzw. dm-Payback-Coupons...


    1 und 2 haben nicht wirklich etwas miteinander zu tun.


    Insbesondere, weil nicht Vodafone, sondern die unter 2) genannten Firmen im Rahmen von Sonderaktionen (!) den Rabatt finanzieren...


    Wenn also Vodafone an 1) festhält, müssen sie sich an geschäftsübliche Gepflogenheiten halten.


    Es geht gar nicht, dass Kunden ihrem aufgeladenen Guthaben hinterherrennen müssen, Dienstanweisungen die Auszahlung untersagen und stattdessen das Guthaben fast unterschlagen wird, weil keine Lösungsangebote unterbreitet werden (meinetwegen das Guthaben als CallNow-Bon zurückerstatten!).


    Der erste Teil Deiner Analyse stimmt. Vodafone könnte sich durch Einstellung der CallNow-Auflade-Praxis das Leben leichter machen.


    Folgerichtig ist jedoch, dass, solange sie CallNow-Aufladungen auf das Vertragskonto gestatten, verdammt nochmal ein seriöses Geschäftsgebaren an den Tag legen müssen.


    Beste Grüße, raimerik

    Moin!


    Es ist armselig bis juristisch grenzwertig, was Vodafone mit KundenRestguthaben so abzieht!


    In meinem Fall ging es um ca. 110€ Restguthaben, was durch zuviel CallNow-Aufladung entstanden war.


    Auf der AbschlussRechnung wurde mit keiner Silbe erwähnt, dass man selbst tätig werden muss, um sein Geld wiederzusehen. Es wurde von einer Verrechnung gesprochen, was bei mir eine Überweisung auf das Bankkonto zum Vertrag wäre.


    6 Wochen nach Vertragsende habe ich angerufen und eine Rückzahlung wurde kurzfristig versprochen.


    Unkommentiert (und selbstredend ohne korrigierte Abschlussrechnung) wurden statt 110€ nur ca. 58€ überwiesen.


    Ein Anruf weiter, versicherte mir der Mitarbeiter, dass das RestGuthaben in zwei Buchungen zurücküberwiesen wurde.


    Ein paar Wochen später (ohne die Überweisung der ca. 52€) mit Anruf 3 musste ich in Erfahrung bringen, dass die 52€ nicht überwiesen, sondern 'ausgebucht' worden waren.


    Warum?


    Irgendwelche Leuchten bei Vodafone hatten ausgerechnet, dass lediglich ca. 58€ in den zwei Jahren Vertragslaufzeit von dem Bankkonto abgebucht worden waren und 'dementsprechend' auch maximal nur diese 58€ zurücküberwiesen werden würden.


    Ohne Kommentar.


    Nachdem ich dem Kundenbetreuer das mehr als grenzwertige buchhalterische Vorgehen klargemacht hatte (korrigierte Abschlussrechnung?) und er nach kurzer angestoßender Suche auch meine letzten 150€ CallNow-Aufladungen 'gefunden' hatte, wurde es noch absurder:


    'An dieses Geld heranzukommen' wäre 'fast unmöglich'...


    Oh boy.


    Was ein 'Glück', dass ich noch einen MobileInternetFlat-Vertrag habe, auf den das fehlende Restguthaben umgebucht werden konnte.


    Das hat dann auch kurzfristig geklappt.


    Aber die dummdreiste Chuzpe, mit der ein Vertragspartner versucht, Guthaben einzubehalten und sich einen feuchten Kehricht um die eigene Abschlussrechnung zu scheren - das kenne ich in der Form bisher nur von simyo...


    Arm - ganz arm.


    Aber vielleicht gehört das jetzt eher in den 'Was wird aus Vodafone?'-Thread... ;)


    Wundern müssen die sich wirklich nicht, wenn bei so einem Gebahren aus drei Verträgen (zusammen mtl. > 100€) ratzfatz 0 Verträge werden.


    Beste Grüße, raimerik