Nochmal (aus meiner Sicht) zum Kraftstoffverbrauch des 'neuen' A6:
In diesem Punkt bleibt bei mir schon etwas Enttäuschung zurück. Ich bin die letzten 6 Jahre den A6 2,5 TDI als 'Schalter' bzw. Multitronic gefahren und wie gesagt seit Dezember den 'neuen' der 4F-Baureihe.
Als ich mich für den Wagen entschieden habe, bin ich von einem Verbrauch in zumindest ähnlicher Größenordnung ausgegangen. Im Vergleich bleibt allerdings (bisher) ein mittlerer Mehrverbrauch von ca. 2-2,5 l/100 km. O.K., 0,2 l Hubraum mehr, etwas mehr Leistung/Drehmoment, Tip- statt Multitronic, Quattro etc..., aber rechtfertigt dies technisch gesehen tatsächlich einen Verbrauchsanstieg von ~ 25%; kann ich nur bedingt beurteilen.
Es ist sicherlich richtig, dass die Fahrweise einen wesentlichen/entscheidenden Einfluss auf den Verbrauch hat. In meinem Fallbeispiel kann ich allerdings keine bewusste Veränderung des Fahrstiles unterstellen (der sollte sich mittlerweile ausgeprägt haben). Gleiches gilt für das 'Steckenprofil'; mehr oder weniger unveränderter Mix aus Stadt- und Fernverkehr.
Unterm Strich bleibt also (für mich) die Frage, ob ein erhöhter Verbrauch in der o.g. Größenordnung wirklich mit dem technischen 'Mehrwert' an Auto begründet werden kann, oder vlt. andere Aspekte eine Rolle spielen, wie z.B. bisher fast ausschließliche 'Winterfahrten' oder einfach schleches/falsches Motormanagment.
Jedenfalls werde ich bei sich bietender Gelegenheit mal beim freundlichen AUDI-Händler nachfragen, ob der Verbrauch 'normal' ist oder optimiert werden kann. Die Angaben in der BDA eines Fahrzeuges kann man offensichtlich ohnehin vergessen; max. 'Anhaltspunkte'.