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Original geschrieben von ScrollyMouse
Was muss man denn bei UMTS 900 groß investieren, wenn die vorhandenen Basistationen das schon unterstützen und nur die 900 Frequenz zugeschaltet werden muss.
In Polen hat T-Mobile UMTS 900 im schnellem Tempo ausrollen können, daher liegt der Schluss nahe, dass es nur eine softwaretechnische Angelegenheit war.
Warum sollte das auch nicht genauso in Deutschland möglich sein? GSM wird im Polen auch parallel weiterbetrieben.
So nah, wie Dir der Schluss mit der softwaretechnischen Angelegenheit erscheint, so falsch ist er auch.
UMTS war schon immer nur als Übergangslösung gedacht. Von daher wäre heute eine Investition in UMTS 900 absoluter Unsinn.
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Original geschrieben von heFF
Ob die den gerade aufrüsten? Oder ist es wirklich "nur" ein Ausfall?
Aber wenn die Techniker da eh anrücken müssen, würden die dann nicht gleich auch upgraden, wenn eh im Plan? 
Ich frage mich nur, wie lange der noch Offline sein wird, der Empfang ist nun miserabel, und der Standort liegt direkt an der ICE Strecke Hannover<->Köln.
Wahrscheinlich ist dann die Umrüstung für LTE im Gange. So ein Umbau kann je nach örtlichen Gegebenheiten schon mal 4 oder 5 Tage dauern.
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Original geschrieben von Stromae
Was für Flexi Module? Ericsson, Huawei und ZTE setzten auf RRUs welche klein handlich und schnell getauscht sind. Flexi ist ein Markenname von Nokia und ist ein anderes System da dort keine BBU vorhanden ist, sondern die Node aufgeteilt in den Flexi Modulen steckt weshalb diese viel größer und schwerer sind.
Na gut, für Dich etwas präziser
Mit Flexi-Modul meinte ich ein FRGF/FRGJ/FRMA. Diese Baugruppen beinhalten die Senderendstufen einer NSN NodeB/eNodeB und wiegen etwas über 25 kg. Bei NSN heisst die BBU FSMD/FSME mit dazugehörigem FTLB/FTIB (grob schematisch gesprochen). NSN-Technik ist hier im Bereich bei UMTS flächendeckend verbaut, bei LTE 800 teilweise.
Die RRU's von HUAWEI sind in der Tat leichter gewechselt, als ein FRGF, das stimmt schon. Klein und handlich würde ich zwar anders definieren, aber das ist Geschmackssache.
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Original geschrieben von Stromae
Wüsste auch nicht das die Telekom aktuell überhaupt LTE 2600 plant bekannt ist mir davon nichts.
In Leipzig sind schon einige aktiv, in Dresden kommen welche Mitte August on Air.
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Original geschrieben von mk25
Hat ja niemand gesagt, dass nichts konventionelles mehr verbaut wird,-aber die Option finde ich sehr nützlich, wo es passt.. 
Genauso siehts aus.
Und die Antenne muss auch nicht neu ausgerichtet werden, die Halterung am Mast bleibt ja dran. Und ob man nun ein Flexi-Modul mit ca. 25 kg oder eine aktive Antenne mit 40 kg wechselt, macht den Kohl nicht fett. BTW lässt sich so eine Antenne weit bequemer tauschen, als ein Flexi-Modul.
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Original geschrieben von Hallenser1
Das kann ich mir auch nicht vorstellen,an jeden Punkt in Deutschland bekommt man so ohne weiteres kein Glasfaserkabel gelegt. Wobei,gelegt vielleicht ja...Aber zu welchem finanziellen Aufwand !?
Genau so sieht's aus. RiFu-Anbindungen bei LTE sind bei Telekom durchaus in Verwendung.
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Original geschrieben von sailing2capeside
Die Lucent und Motorola BTS wurden maßgeblich durch Ericsson ersetzt.
Jein 
Der gesamte Osten war früher ausschließlich Motorola, lediglich in Berlin gab es schon immer Alcatel. Motorola wurde dann gegen Alcatel-Lucent getauscht und diese nach ein paar Jahren durch HUAWEI ersetzt.
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[i]Original
Die Telekom setzt in erster Linie auf Huawei und NSN, nicht Ericsson.
Doch, bei Telekom gibt es in einigen Regionen sehr wohl Ericsson-GSM-Technik, und zwar nicht nur für temporäre Lösungen.
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In der Leipziger Innenstadt sind neuerdings Standorte mit LTE 1800 + 2600 in Betrieb.