Beiträge von volleyballer

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    Original geschrieben von Schuttwegraeumer
    Das jetzige Handover ist ja ein Handover zwischen 2 Netzen (GSM und UMTS)

    Das bleibt auch weiterhin so.

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    Original geschrieben von Schuttwegraeumer
    Ich meinte eher dass es nur ein Netz gibt welches GSM und UMTS nutzt.


    GSM und UMTS werden auch immer zwei Netze bleiben. Es ist lediglich das Endgerät, das beide Netze nutzen kann.

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    Innerhalb von GSM kann ja die BTS das Mobile auf andere Frequenzen rüberschieben zwecks besserer Aufteilung der Last oder Entlastung von Großzellen.
    Ginge das auch mit UMTS Zellen, alleine an den Kanalnummern dürfte es doch scheitern?


    Über kurz oder lang wird das genau so funktionieren (HO GSM zu UMTS ist bereits möglich). Im Grunde ist es nur eine Frage der Parameter im Netz, wie ich bei Überlast welches Gerät auf welches Frequenzband (1800 MHz) bzw. auf andere Netze/Dienste (UMTS) schiebe. Wobei natürlich ein HO von 900 MHz nach 1800 MHz weniger Signalisierungsaufwand mit sich bringt, als ein HO von GSM zu UMTS.

    Ich habe ähnliche Probleme mit dem HBH-65. Beim T610 geht alles bestens und nach Beendigung des Gespräches wird auch die Bluetooth-Verbindung gekappt. Nicht so beim K700, da bleibt nach dem Gespräch die Verbindung stehen. Bei Verwendung des Jabra 250 benimmt sich das T610 allerdings genauso und läßt die Verbindung stehen. Ich nehme mal an, dass das die Akku-Laufzeit nicht unwesentlich verkürzt, oder? Die bewußte Verzögerung bei der Rufannahme hab ich aber bei allen beiden... man gewöhnt sich an alles

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    Original geschrieben von Martyn
    Ist es den auch möglich eine GSM BTS über ATM-Ringe anzubinden, bei Standorten die neu aufgebaut werden müssen, und auch mit UMTS bestückt werden sollen, wäre es doch gleich sinnvoll nur eine Anbindung für den ganzen Standort zu bauen.


    Ja, ist möglich und wird auch so praktiziert (bei T-Mobile)

    Re: Vorgehen der NB bei Aufrüstung GSM BTS mit UMTS


    Wenn ein bestehender GSM-Standort mit einer NodeB aufgerüstet wird, erfordert dies grundsätzlich auch eine neue Leitungsanbindung für die NodeB.
    Wie Thomas4711 richtig erwähnt, werden die NodeB über ATM zum nächsten RNC angebunden, die bestehende 2 Mbit-Leitung für GSM bleibt davon unberührt. Teilweise wird jedoch die 2 Mbit-GSM auf Grund der großen Bandbreite der ATM-Anbindung in diese praktisch "hineinverlegt", da die vorhandene Bandbreite momentan bei weitem noch nicht von UMTS benötigt wird.


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    Original geschrieben von MarkusMeissner


    Ich denke hier als Szenario an eine Großveranstaltung, bei der die Kapazität sämtlicher GSM Kanäle einer BTS ausgelastet ist, über UMTS aufgrund freier Kapazität an derselben BTS noch Gespräche abgewickelt werden könnten, dies aber nicht möglich ist, da die Lastgrenze der BTS in ihrer Anbindung an das MSC erreicht ist.


    Wenn die GSM-BTS ausgelastet ist, ist Schicht, auch wenn UMTS theoretisch noch freie Kapazitäten hätte. Beide Netzelemente sind über eine unterschiedliche Netzarchitektur angebunden und haben daher auch unterschiedliche Anbindungen an das nächsthöhere Netzelement (BTS - BSC und NodeB - RNC). Daher können sie auch untereinander keine freien Kapazitäten zur Verfügung stellen.

    Das Kürzel "psc" steht für Primary Scrambling Code der jeweiligen Zelle. "PS" steht für Packet Switch und "CS" für Circuit Switch, sagt also nichts über 2G oder 3G aus.
    Das Nokia 6650 hat übrigens einen sehr umfangreichen Netzmonitor sowohl für 2G als auch für 3G, allerdings wohl nur für die Netzbetreiber.


    mfg Olaf