Hallo,
vielleicht darf ich da auch was zu sagen:
Ich habe vor einigen Jahren meinen Hund nach 1 Jahr in meiner Hand auch abgegeben.
Der Hund war ursprünglich für meine Mum angeschafft worden, doch gab es Schwierigkeiten, da ihr Lap einen Riesenaufstand gemacht hat. Das als Info muß hier reichen 
Da klar war, dass ich kurzfristig ausziehe und in Köln ein Hund m.E. in der Innenstadt und in meiner Zeitplanung nichts zu suchen hat, mußte ich ihn abgeben.
Ich habe nach kurzer Suche eine Familie gefunden, die Haus, Garten und zwei bzw. mittlerweile drei Kinder hat.
Der Hund war einige Male zur Probe für mehrere Stunden bis hin zu zwei Übernachtungen am Stück dort, hat sich dort wohlgefühlt. Alles hat gepasst.
Allerdings muß ich dazu sagen, dass er es gewohnt war, in fremden Umgebungen mit mir sich aufzuhalten bzw. auch ohne mich mit Leuten, die er kannte, sich zu bewegen.
Die Umstellung auf das Leben dort hat sehr gut funktioniert. Der Hund gedeiht dort, ist in liebevoller Umgebung und hat m.E. mehr Spaß, Bewegung etc. als er das bei uns gehabt hätte. Die Tierärztin freut sich jedesmal, dass sie nicht so einen verfetteten Schoßhund sieht, sondern einen sportlichen und "natürlichen" (darf alle zwei Tage mit joggen gehen...
)
Ich besuche ihn regelmäßig, er freut sich einen Ast, wenn er mich sieht und weicht nicht von meiner Seite, bleibt aber dann auch ohne zu mucken in "seinem" Zuhause, wenn ich gehe.
In den Ferien ist er anfangs auch bei meiner Mum in Urlaub gewesen, da die langen Autofahrten nichts für in sind. Er "switcht" ohne jede Probleme hin und her und springt in das Auto, wenn er abgeholt wird, ohne sich umzudrehen. Auch gibt es keine Problem a la nichts zu fressen o.ä.
So kann es also auch gehen, wenn man ein wenig Glück hat und sich etwas Zeit zur Gewöhnung nehmen kann.
Und auch ein fünf Jahre alter Hund kann wechseln, wenn gewisse Vorgaben erfüllt werden.
Wenn man den Hund vor der Abgabe an seine neue Umgebung gewöhnt, ist es mit Sicherheit einfacher. Auch wenn es nie optimal ist, ein Tier abzugeben, kann es auf mittel-langfristige Sicht für den Hund doch besser sein.
Und kaum jemand macht es sich so einfach, wie hier von einigen angenommen, die (TT-typisch...
) mal wieder die moralische Keule schwingen.
Vielleicht gibt es bei Euch eine Wiese oder einen sonstigen Treffpunkt für Hundebesitzer, die du mal ansprechen kannst. Die kennen häufiger jemanden, der ein Interesse für Hunde gerade hat.
Viel Erfolg!
greetz
cm