Hi,
also lt. islamischen Recht soll eine Bestattung innerhalb eines Tages stattfinden.
Solange nicht geklärt ist, wo er bestattet werden kann, werden sie ergo die Maschinen nicht abstellen.
Seine Familie besitzt eine Parzelle im Gaza-Streifen, allerdings innerhalb eines Gemüsemarktes, dort wird er wohl kaum bestattet werden.
Gaza-Streifen ist zudem für ausländische Trauergäste etwas schwierig.
Übrigens gehört Jerusalem ja noch nicht so lange zu Israel.
Das arabische Ost-Jerusalem, das die Palästinenser als Hauptsstadt ihres künftigen Staates betrachten, wurde erst 1967 von Israel erobert und dem Staatsgebiet eingegliedert.
Zur in meinen Augen unrühmlichen Rolle von Sharon (dessen Vita auch recht interessant ist; früher gab es dafür mal ein Gericht für Kriegsverbrechen) eine Beschreibung des Entstehens der Intifada (von politikerscreen.de)
"Nach sieben Jahren gespannter Ruhe während des Friedensprozesses, der den Palästinensern eine Teilautonomie und eine eigene Polizei brachte, kam es Ende September 2000 zur zweiten Intifada. Auslöser war der Besuch des damaligen israelischen Oppositionsführers Ariel Scharon auf dem Tempelberg am 28. September, der damit ein innenpolitisches Zeichen gegen den damaligen Regierungschef Ehud Barak setzen wollte. Dieser war den Palästinensern in der umstrittenen Hoheitsfrage über den von beiden Konfliktparteien als heilig angesehenen Tempelberg entgegen gekommen. Die moslemische Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg gab der zweiten Intifada ihren Namen: Al-Aksa-Intifada.
Im Verlauf von palästinensischen Protest-Kundgebungen gegen die Provokation durch Scharon eröffneten israelische Sicherheitskräfte das Feuer. Rasch breitete sich die Gewalt in die besetzten Gebiete aus. Im Gegensatz zur ersten Intifada setzen die Palästinenser aber nicht nur Steine bei ihrem Kampf gegen die israelischen Besatzungstruppen ein. Stattdessen spielen Feuerwaffen eine zunehmende Rolle in dem Konflikt. "
greetz
cm