Hi,
ich kann ja beide Seiten in diesem Thread durchaus verstehen.
Die Entführer waren vermutlich, sonst wäre sie längst tot, auf Kohle aus, sonst nichts.
Ich gehe davon aus, dass sie samt ihrem Fahrer sich vorsichtig verhalten hat. Schließlich ist sie nicht erst seit gestern dort unten und kennt sich ein wenig aus.
Den Medien-Hype mal weglassend (schei... auf diese Doppelzüngigkeit und Heuchlerische Betroffenheit!) sehe ich es als überaus wichtig an, dass die Öffentlichkeit mitbekommt, dass es Menschen gibt, die dort unten vor Ort helfen, ein wenig unserer Kultur im positiven (ergo nicht Holzhammer-amerikanischen Stil, um mal grob zu simplifizieren) darstellt und humanitär wirkend den Menschen dort die sogenannte Hilfe zur Selbsthilfe gibt.
Wir haben in den letzten Jahren oft eine dt. Organisation unterstützt, die hier einen LKW mit Lebensmitteln belädt und diesen in den Kongo fährt. Das geht nicht von außen, denn die Mittel kommen dort nicht an. Gehen durch Korruption verloren, werden "umgeleitet" in andere Orte.
Und die drei Fahrer gehen alle ein Risiko ein. Aber sie stehen für ihre Sache ein. Selbstschutz soweit möglich ja. Aber es sind keine, die ihr Gewissen mit einer Spende versuchen zu beruhigen.
Wo ständen wir heute, wenn nicht amerikanische Piloten ihren Selbstschutz auf einen kleineren Nenner reduziert hätten und keine Care Pakete nach Berlin während der Blockade geflogen hätten?
Diese Piloten, die o.g. Fahrer, Ärzte ohne Grenzen vor Ort und auch eine Frau Osthoff sind Leute, die sich selbstlos eingesetzt haben und das verdient Respekt und Anerkennung.
Man kann mit Geld halt nicht alles kaufen- und das ist gut so.
In dem Sinne...
cm