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Original geschrieben von *Hirschi*
Du vergleichst Äpfel mit Birnen! Bei McDonalds, BurgerKing werfe ich kurz mein FastFood ein, und sehe dann zu, dass ich aus solchen "Restaurants" schnell wieder verschwinde! In Fastfood-Restaurants trinke ich kein Bier, keinen Pernod-Cola, und genauso wenig treffe ich mich dort mit Freunden und Bekannten!
Was hat das eine, FastFood, mit dem anderen, alkoholische Getränke, zu tun?
Der Zusammenhang erschliesst sich mir nicht.
Ist das Passivrauchen dort wo alkoholische Getränke, also herkömmliche Kneipen, weniger gesundheitsschädlich für die Gäste die nicht zwangsberaucht werden wollen, als dort wo man "nur" Softdrinks und Burger zu sich nimmt?
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Du redest wahrscheinlich von Speiserestaurants, ich hingegen spreche von herkömmlichen Kneipen!
s.o.
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Von heute auf morgen vielleicht nicht, aber die Ausgehgewohnheiten werden sich mit Sicherheit ändern!
Auf woher willst du das heute wissen? Das was du dir denkst, ist nicht von belang.
Erfahrungen und Zahlen der Länder, die schon seit Jahren ein mehr oder weniger scharfes Rauchverbot umgesetzt haben, sprechen eine andere Sprache. Überall wurden steigende Gästezahlen vermeldet, trotz Rauchverbot.
Selbst in den Ländern mit einem höheren Raucheranteil in der Bevölkerung als in Deutschland, wie Frankreich und Italien stösst das Gesetz auf breite Zustimmung.
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Genau das werden sich die Raucher auf Dauer nicht antun! Wer als Wirt seinen rauchenden Gästen keinen separaten Raum anbieten will oder kann, wird seinen Laden früher oder später dichtmachen können!
Jahrzehntelang haben die Wirte u. Gastronomen mit einer Bevölkerungsminderheit ihre Geschäfte gemacht, denn nur etwa 25-28 % unserer Bevölkerung sind Raucher.
Mit Umsetzung des Rauchverbots in Gaststätten werden die Wirte und Gastronomen eben mit den restlichen 72-75 % der nichtrauchenden Bevölkerung wieder Umsatz machen, weil diese nun nach Jahrelanger Abstinenz auch wieder zurückkehren und endlich wieder mal in rauchfreier Umgebung ihre Feierabendbierchen trinken werden.
Übrigens, es gibt Studien die belegen, dass in rauchfreier Umgebung mehr verzehrt wird als dort wo noch munter weitergepafft wird.
Hätten die Wirte in den letzten Jahren die Intressen der Nichtraucher ebenso
konsequent umgesetzt wie sie das Jahrzehntelang mit den Rauchern getan haben, dann bräuchte es wohl auch keine gesetzliche Regelung.
Aber wie "erfolgreich" die freiwillige Lösung des DEHOGA mit der rauchfreien Gastronomie geklappt hat, haben wir ja gesehen.
Gastronomen werden nur dort unter Gästeschwund der Raucher leiden, wo das Nichtraucherschutzgesetz dank zahlreicher Ausnahmen für Wettbewerbsnachteile unter den Gastronomen sorgt.
Die zig Ausnahmen sind das Problem - nicht das Nichtraucherschutzgesetz.
Bei einheitlich rauchfreier Gastronomie hat jeder Wirt, egal welche Lokalität, die selben Wettbewerbsbedinungen.
Wozu eigentlich die ganze Aufregung: spätestens 2009 kommt sowieso über die EU eine änderung der ArbStättV nach der dann an allen Arbeitsstätten das Rauchverbot umgesetzt wird. Auch für die Angestellten in der Gastronomie.
Die haben bisher keinen rechtlichen Anspruch auf einen rauchfreien Arbeitsplatz.
PS.: Das Gesetz heisst übrigens Nichtraucherschutzgesetz und nicht Raucherschutzgesetz. 