Beiträge von Andre

    Was das zulegen von SPD und FDP hier angeht gehe ich mal (positiv denkend) davon aus, daß 2 Tage vor der Wahl wegen solcher Ereignisse niemand mehr seine Wahlentscheidung ändert.


    Stattdessen wird es sich eher um "Abstimmer" gehalten haben, die die Umfrage jetzt erst entdeckt haben und zufällig zu diesen Parteien tendieren.


    Hoffe ich zumindest... :rolleyes:

    Au ja, gute Idee Pfeff :)


    Ich hatte auch schon überlegt so ein Thema aufzumachen, da ich in einem anderen Forum auch an einer solchen Tip-Umfrage mitgemacht habe.


    Hab' mich dann aber doch nicht getraut, weil ich dachte es endet wieder in Diskussionen.


    Dort wie hier tippe ich:


    SPD: 38,5%
    CDU: 37,5%
    Grüne: 7,2%
    FDP: 8,5%
    PDS: 4,3% (Kein Einzug in den Bundestag über Direktmandate)
    Andere: 4,0%

    Für solche Berichte liebe ich TT :top:


    Aber mal eine grundsätzliche Frage: Was wollt ihr alle mit den polyphonen Klingeltönen???


    Ich habe zur Zeit das NEC21, welches ja auch solche Töne hat. Aber ich finde es nur peinlich, einen Hahnenschrei oder ähnliches als Klingelton zu nehmen, wenn ich irgendwo in der Öffentlichkeit bin.


    Und wenn ich einen KLingelton nehme der einem alten Festnetz-Telefon ähnelt denke ich immer, daß irgendwo im Laden ein Telefon klingelt aber nicht mein Handy.


    Was nehmt ihr denn für polyphone Klingeltöne?

    Zitat

    Original geschrieben von SL45Freak
    und der andere verliert sein sein.



    Oh, oh...


    Wenn der andere sein Sein verliert ist er ja tod! :eek:


    :D

    Zitat

    Original geschrieben von dr zuzelbach


    Muß man dann gleich verdammen ?????????:flop:


    Klugxxxxx kann jeder !:rolleyes:



    Aber eigentlich bist Du lange genug dabei, daß Du erstmal schaust ob es das Thema schon gibt ;) (und zu HandyKult gibt es hier schon an jeder Ecke einen Beitrag :( ).


    Ich käme jedenfalls nicht auf den Gedanken, daß ich hier der erste bin der so eine "News" entdeckt.



    Genauso habe ich mich übrigens über Dein Crossposting zur Siemens Home Station gewundert...

    Zitat

    Original geschrieben von flo1982m


    Das geht nicht von heute auf morgen. Keiner will über Nacht die Steuern so massiv senken. Aber du musst zugeben, dass es so, wie es im Moment ist, nicht weitergehen kann. Die bisherigen Konzepte, egal ob von der Regierung Kohl oder Schröder, haben das Problem nicht beseitigt.
    Wenn dein oben genanntes Szenario nachhaltig (eines der Lieblingswörter unseres Kanzlers) ist, dann muss in der Folge neue Arbeit entstehen.
    Seitens der FDP gibt es weitere Einsparungsvorschläge: Zusammenlegung von Sozial- und Arbeitslosenhilfe, Einschränkung des staatlichen Sozialsystems auf wirklich Bedürftige, Privatisierung der Bahn, Post und der Landesbanken usw.


    Die Löhne müssen nicht stagnieren, sie müssen steigen, wenn die Unternehmen mehr in der Tasche haben. Und wenn da eine Gewerkschaft in mageren Zeiten 6,5 % fordert, grenzt das für mich an Wahnsinn!


    Ja so wie es im Moment ist kann es nicht weitergehen und ich bin grundsätzlich auch für einen Abbau der Subventionen.


    Aber Dein Konzept (bzw. das der FDP) muß ordenlich durchgerechnet werden und so einschneidende Schritte wie der Abbau der Subventionen kann nur in einer Boom-Phase der Wirtschaft erfolgen. Ebenso die weitere Privatisierung, die bei den derzeitigen Aktienkursen Wahnsinn wäre.


    Ansonsten bleiben alle Kosten doch beim Staat hängen. Es dauert eben etwas, bis der positive Effekt wieder beim Staat ankommt und diesen entlastet.


    In der derzeitigen Lage halte ich diese Pläne für nicht durchführbar Nach dem Jahrundert-Hochwasser und seinen Kosten schon gar nicht. Der Staat hat keine Reserven für so etwas.



    Noch eine Ergänzung:


    Zitat


    Die Löhne müssen nicht stagnieren, sie müssen steigen, wenn die Unternehmen mehr in der Tasche haben.
    Und wenn da eine Gewerkschaft in mageren Zeiten 6,5 % fordert, grenzt das für mich an Wahnsinn!


    Es ist doch ein altes Tarifverhandlungen-Spielchen, unheimlich viel zu fordern um überhaupt etwas zu erreichen.


    Diese geforderten Zahlen kann man auf beiden Seiten nie ernst nehmen.


    Die Arbeitgeber sind ja auch immer geschickt: Geht es der Wirtschaft schlecht, sollen die Lohnzuwächse deshalb niedrig bleiben. Geht es der Wirtschaft gut sollen die Lohnzuwächse ebenfalls niedrig bleiben, weil sonst die gute Lage der Unternehmen gefährdet wäre.


    So geht es ja auch nicht.

    Zitat

    Original geschrieben von Jeeves

    Zudem ist eine echte Vollbeschäftigung auf absehbare Zeit eh illusorisch (das traut sich aber niemand wirklich zuzugeben).



    Genau so ist es! :(


    Meiner Meinung nach gibt es nur noch 2 Möglichkeiten, bei unserer automation jemals wieder Vollbeschäftigung herzustellen (Achtung: Sehr utopische Ansichten):


    1. Aus jeder Familie darf nur noch ein Ehepartner arbeiten (Problem dabei: Die Leute würden, um dies zu umgehen, nicht mehr heiraten)


    2. Jeder Arbeitnehmer arbeitet nur noch halbtags (Problem dabei: Mehrkosten für die Arbeitgeber durch doppelte Anzahl von Mitarbeitern und starke finanzielle Einbußen für die Arbeitnehmer)


    Aber selbst wenn es Lösungen für die erwähnten Probleme geben würde, würde kein Volk und keine Regierung eine derart krasse Umsellung mittragen.

    Hier ist ein Artikel über das Pilotprojekt von dem ich gesprochen habe (Brennstoffzellen in Haushalten). Dort wird von einem Zeitraum von 8-10 Jahren bis zum Durchbruch ausgegangen.


    Das Autos mit Brennstoffzellen (die ja dann kleiner sein müssen) noch etwas länger dauern, sollte klar sein.


    Und hier noch ein Zitat aus der Sendung Markt (WDR) vom 12.4.1999 die zeigt, daß nicht nur Ballard in Kanada an dem Thema dran ist, sondern auch Deutsche Unternehmen:


    Zitat


    Andere Hersteller entwickeln auch schon größere Geräte. Nicht nur Ballard, der kanadische
    Brennstoffzellenlieferant von DaimlerChrysler auch Siemens/Westinghouse und mindestens ein halbes
    Dutzend weiterer Unternehmen arbeiten an Brennstoffzellen der 250-Kilowatt-Klasse, die ganze
    Wohnsiedlungen oder Gewerbebetriebe versorgen können.



    Weil Du bei Deinen Vorstellungen auf der Ausgabenseite mehr Posten hast als auf der Einahmenseite:


    Du forderst (erhöhte) Ausgaben für


    - Bildung, Forschung
    - Massive Steuersenkungen
    - Ausbau der Verkehrsinfrastruktur (Straßen, Schienennetz,...)
    - Steigende Arbeitslose in subventionierten Bereichen (Bergbau, Landwirschaft,...)



    Und erhoffst Einnahmen in gleicher Höhe durch
    - Abbau der Subventionen
    - Mehr Konsum und Investition (und das bei stagnierenden Löhnen)



    Ich bezweifle daß dies ein ausgewogenes Konzept ist. Steigende Nachfrage wird übrigens erstmal durch höhere Auslastung der Produktion und bessere Produktivität bedient werden (denn diese ist zur Zeit mit Sicherheit nicht ausgelastet) und weniger durch Einstellung neuer Arbeitskräfte.