Zitat
Original geschrieben von Pfeff
Bitte begründe das mal anhand von Fakten. Also ich persönlich kann das wirklich nicht beurteilen, ob der mit Geld umgehen kann. Ich weiß nur, dass wirklich alles teurer geworden ist, dass er Mehreinnahmen durch Steuern hat, dass er Geld ohne Ende durch UMTS-Lizenzen bekommen hat und dass trotzdem kein Geld mehr für die Flutopfer da ist... .
Also wo kann der bitte mit Geld umgehen?
Pfeff
P.S. Lustig finde ich auch nach Jahren, wie Herr Eichel damals ins Amt gekommen ist. In seinem eigenen Bundesland abgewählt... macht ihn Schröder schwuppdiwupp zum Bundesminister. Na da hat sich wirklich jemand gemäß dem Leistungsprinzip qualifiziert...:D
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Das jemand als Ministerpräsident eines Landes abgewählt wird sagt doch sehr wenig darüber aus, ob er ein guter Bundes-Finanzminister ist oder nicht :confused:
Es ist alles teurer geworden, ja! Handel, Gastronomie usw. haben die Euro-Umstellung zu kräftigen Preiserhöhungen genutzt. Dies kann man dem Finanzminister aber nicht anrechnen.
Das Eichel Mehreinnahmen durch Steuern hat wäre mir neu, zumindest wenn Du die "normalen" Steuern wie Umsatzsteuer, Einkommenssteuer, Mineralölsteuer usw. meinst. Die Körperschaftssteuer dürfte sogar gesunken sein.
Und wenn Du genau hinschaust, siehst Du auch wo das Geld von der Ökosteuer, den UMTS-Lizenzen, der Tabaksteuer usw. geblieben ist:
Du zahlst weniger Rentenbeitrag, es gibt deutlich mehr Bafög, es wird wieder mehr in die Verkehrs-Infratsrukrur investiert, die Schulden werden abgebaut, es steht mehr Geld für die Terrorbekämfung zur Verfügung...
Eben alles das, wofür angekündigt wurde das Geld zu verwenden.
Wo soll da Geld für die Flutopfer herkommen. Dafür wird doch jedes Jahr ein Haushaöt gemacht, daß der größte Teil des vorhandenen Geldes verplant wird. Sicher gibt es immer Reserven für Notfälle, aber niemals in der Höhe wie sie jetzt für die Flut gebraucht werden.
Was Du jetzt machst ist sehr kurzsichtig und egoistisch: Du schaust nur in Dein eigenes Portemonnaie und sagst, da sei nicht mehr (oder sogar weniger) drin als vorher.
Die jetzige Regierung denkt halt globaler: Geht es dem Staat gut, wird es auch langfristig den Bürgern gut gehen, weil er mehr für sie tun kann.
Und genau das ist der entscheidende Punkt: Langfristig
Hier sagen immer nur alle "Ich sehe nichts von den Versprechungen, daß es uns besser gehen soll"! Wie einfach stellen sich diese Leute Wirtschaftspolitik vor????
Ein Abbau der Schulden z.B. wird sich wohl kaum sofort bemerkbar machen, schon gar nicht im eigenen Portmonnaie. Man sollte aber auch mal an seine Kinder denken, was unsere Väter ja leider nicht getan haben.
Deswegen kann es auch nichts bringen, nach 4 Jahren schon wieder die Regierung abzuwählen. Abgesehen von den Kosten eines Regierungswechsels werden sich die positiven Effekte einer Politik (egal von welchen Parteien) in 4 Jahren kaum entfalten können.