Habe hier bei Mobile.de folgendes gefunden:
Peugeot 106 Diesel, 54PS, EZ 8/96, 90000km, Schiebedach, 2 Airbags, Servo, Zahnriemen neu.
für 2450 Euro.
Ist laut Spritmonitor.de unter 5 Litern auf 100km zu fahren.
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Habe hier bei Mobile.de folgendes gefunden:
Peugeot 106 Diesel, 54PS, EZ 8/96, 90000km, Schiebedach, 2 Airbags, Servo, Zahnriemen neu.
für 2450 Euro.
Ist laut Spritmonitor.de unter 5 Litern auf 100km zu fahren.
Eben. Wenn ich den Tempomaten auf 130 habe, und es geht leicht bergab, dann gibt der Tempomat einfach weniger Gas. Dadurch spare ich beim Bergabfahren, und beim Bergauffahren gibt er einfach etwas mehr Gas. Wie du schon geschrieben hast, gibts kein normales Gefälle, wo der Motor bremsen würde bei 130.
ZitatOriginal geschrieben von Martyn
Stur nach Tempomat 130 km/h zu fahren nur weil das mal jemand als Richtgeschwindigkeit definiert hat ist sicher nicht die spritsparendste Art der Fortbewegung, auch wenn es Schlimmeres gibt.
Das mache ich zur Selbstzügelung, sonst würde ich nämlich 160-180 fahren.
Zitat
Sinnvoller wäre es die Strecke auszunutzen (klappt besonders gut wenn man die Strecke kennt), also bei Gefälle beschleunigen und auskuppeln und ruhig 160 km/h fahren dafür sich bei Steigungen ruhig mal auf 100 km/h zurückfallen lassen.
Nein, ist es nicht. Insbesondere Auskuppeln ist quark.
Zitat
Dann hast du immer noch deine geliebten 130 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit aber nochmals etwas geringerem Spritverbrauch.
ebenfalls nein.
Zitat
Es gilt immer sinnvolle Kompromisse zu wählen.
Es geht nicht um einen Kompromiss, sondern um bedingungsloses Spritsparen. Da ist kein Platz für prollige 205er auf einem Kleinwagen.
Zitat
Sehr schmale Reifen sehen zum einen schei*e aus,
...und wiedermal ist der Sprit für Dich noch zu erschwinglich...
Zitat
und zum zweiten wirds dann bei höheren Geschwindigkeiten zum Beispiel in Verbindungen mit Spurrillen erst unbequem
nein, im Gegenteil, erst mit Breitreifen fährt man wie auf Schienen in den Spurrillen
Zitat
und geht auch zu Lasten der Geschwindigkeit.
Im Gegenteil, mache 40mm schmalere Reifen drauf, und fahre locker 10-15km/h Endgeschwindigkeit schneller. Natürlich nicht von Tempo 150 auf 160, sondern bei Tempo 200 werdens dann 210-215, wenn Luftwiderstand extrem wichtig wird.
Zitat
Was die Dachrealing ansich betrifft muss man es schon wieder etwas differnenzierter sehen. Für Laien ist da die Montage und die Demontage nicht ganz einfach.
Das macht dann die Werkstatt. Wenn für die halbe Arbeitsstunde kein Geld da ist ->Sprit zu billig.
Zitat
Wer sie nicht nutzt braucht eigentlich eh keine Dachrealing,
ist aber bei vielen Kombis von Werk aus drauf
Zitat
und wer sie häufiger nutzt wird wohl nicht jedesmal wegen ein paar Cent Ersparnis das die Dachrealing montieren und demontieren wollen,...
für ein paar Cent? Wiedermal Sprit zu billig, weil so eine Dachreling kann bei Autobahntempo schonmal einen viertel- bis halben Liter kosten.
Zitat
Das war vorallem bei den alten Vergasermotoren wichtig, und auch noch bei den MPI Motoren gültig, aber bei den neuen FSI und TDI Motoren, die ja ohnehin nur Luft ansagen und zum Teil garkeine Drosselklappe mehr haben muss man nicht Vollgas geben.
Jeder Benziner hat eine Drosselklappe, nach wie vor.
Und es geht nicht nur um die Drosselklappenverluste, sondern darum, den zur Verfügung stehenden Brennraum mit der maximalen Menge Gemisch zu füllen, da die Reibungs- und Wärmeverluste konstant sind (hubraumbezogen), also der Wirkungsgrad steigt, wenn man mehr Mitteldruck ("Arbeit") aus dem Prozess entnimmt bei gleichbleibenden Reibungs- und Wärmeverlusten.
Das stimmt auch, es schliesst sich ja nicht aus.
ZitatOriginal geschrieben von fireblade_RR
diger & fahrsfahrwerkaus
Ich geb Euch Recht - die Karre vor der Tür muß schon was hermachen, sonst ist die ja nix wert und unsicher.
War das jetzt ironisch gemeint oder hast Du mich falsch verstanden? Für mich muss das Auto überhaupt nichts hermachen, schon gar nicht für die Nachbarn. Bin bisher fast nur Exotenkarren gefahren, von deren spezielle Wert Jochen Jedermann keine Ahnung hat.
ZitatOriginal geschrieben von lart
- luftdruck liegt idr. zwischen der empfehlung für leer- & vollladung, also ca. 0,2-0,3 über der "richtigen" wert
Ich würde da guten Gewissens bis auf 0,5bar mehr als angegeben gehen. Die angegeben Werte sind als absolute Untergrenzen vorgegeben, die die Reifenhersteller vorgeben.
Zitat
- eco-tuning: was sagt die hersteller-/gebrauchtwagengarantie dazu? kann mir bei meiner fahrweise kaum vorstellen, daß es noch viel bringt. im normalen alltagsbetrieb dreh ich kaum bis 1900 (dort ist ein leistungsloch bis 2000, deswegen bin ich da so sicher, daß ich da kaum hinkomme). nur wenn wir mal die strecke bonn-köln oder bonn-düsseldorf fahren, kommt er auf ca. 2500 1/min bei seinen 130-150km/h (darüber freut sich dann der dpf). blöd, daß er keinen 6. gang hat... (als ich mit dem vorgänger-auto -laguna 2.2 dci- bei der au war, hat der dekra-mann ihn gar nicht auf drehzahlen bekommen :p )
Die Garantie ist erstmal weg für angrenzende Bauteile, aber die Tuner bieten je nach Laufleistung des Fahrzeuges an, die Garantie (teilweise) zu übernehmen.
Wieviel Du sparst, ist Abstimmungssache. Es muss der optimale Punkt gefunden werden, wo man noch die Wirkung des Turbos mitnutzt (also die Energie des Abgases zur Förderung der Ansauglauft mitnutzt), aber noch nicht in den Bereich reinkommt, wo massiv der Mitteldruck (also die entnommene "Arbeit" pro Takt) angehoben wird. Das kann Dir nur der Tuner beantworten, ich kenne mich eher in der anderen Richtung aus (also Leistungssteigerung). Ein Liter auf 100km sollte aber schon drin sein.
Zitat
zusammengefaßt: was bringt dann der reservereifen durch sein gewicht an einsparpotential?
welche gasfuß-stellung ist für diesen diesel sparsamer?
Es gibt alle möglichen Tabellen, wenn ich es richtig im Kopf habe, dann sind es im Stadtverkehr ca. 0,6 Liter pro 100kg Gewicht. Aber das variiert mit allen möglichen Faktoren.
Zur Gasfußstellung: Das lässt sich in eine kurze Regel fassen: Der Wirkungsgrad ist am besten, wenn die Drehzahl niedrigstmöglich ist, und der Mitteldruck (die "Gaspedalstellung)" an den Leistungswunsch angepasst ist. Anders formuliert: Du versuchst, bei niedrigstmöglicher Drehzahl den Leistungswunsch zu erfüllen, zur Not mit Vollgas. Reicht das Drehmoment nicht aus, schaltest Du einen Gang zurück und versuchst es erneut.
Die günstigste Kombination ist die aus niedrigster Drehzahl und höchstem Mitteldruck. Quäl also den Motor im höchsten (bei Dir 5.) Gang, solange bis die Leistung an der Steigung nicht mehr reicht, dann schaltest Du einen zurück und gibst wieder Vollgas.
Wenn Dich das Thema interessiert, suche mal nach Muscheldiagrammen, dort ist eine Drehzahl/Mitteldruckkurve aufgetragen, zusammen mit den spezifischen Verbräuchen.
ZitatOriginal geschrieben von lart
wenn du welche hast, die umsetzbar sind: her damit...
eigentl. wollte ich eher darauf hinaus, daß es nicht für alle notwendigkeiten alternativen gibt.
die standard-sachen wie klima-aus (außer im hochsommer mal kurz zum runterkühlen an...), schmälere reifen (dafür müßten dann aber die alten erst runter sein), "gemütlicheren" gasfuß werden eh schon beherzigt oder angepeilt.
Da hast Du ja schon einige Tipps gebracht, die richtig sind.
Für Autobahnfahrten bietet sich an, die schmalstmöglichen Reifen zu wählen, glatte Radkappen, Abbau der Dachreling (du hast ja einen Kombi), und wenn etwas Nerv auf Basteln besteht, könnte man versuchen, den Unterboden besser zu verkleiden. Evtl gibts da Gleichteile von Facelift-Modellen, wo solche Konzepte schon umgesetzt sind.
Für den Stadtverkehr hilft am meisten die Gewichtsreduzierung, also alles Überflüssige ausbauen bzw gar nicht erst den Krempel mitnehmen, und durch häufige Kurvenfahrten hilft auch ein Anheben es Luftdruckes in den Reifen.
Aber am sinnvollsten wäre, ein sog. Eco-Tuning am Steuergerät durchführen zu lassen, welches die Leistung des Motors reduziert, in dem der Ladedruck >2000 1/min beschnitten wird. Dadurch hat man nach wie vor den drehmoment- und wirkungsgradsteigernden Effekt des Turboladers bis 2000 1/min, aber nicht mehr bei den spritfressenden Drehzahlen >2000 1/min, da diese mangels Ladedruck unattraktiv werden und der Fahrer somit drauf verzichtet.
Der Wagen hat dann zwar auf dem Papier nicht mehr 106PS sondern vielleicht nur noch 80PS, fährt sich aber genauso wie vorher, wenn man dieseltypisch fährt und früh hochschaltet. Durch das mangelnde Durchzugsvermögen >2000 1/min kommt man gar nicht mehr in die Versuchung, die ineffizienten Drehzahlbereiche des Motors zu nutzen.
Die beiden Sachen (Vorwahl der Temperatur und Einschaltpunkt) sind unabhängig voneinander. Mit dem Einschaltpunkt stellst du ein, ab welcher Durchflussmenge sich das Gerät einschaltet, mit dem Temperatursteller eine interne Temperaturregelung, die die Leistung passend reduziert.
Stellst Du jetzt die Stellschraube des Schalter auf zu geringe Durchflussmenge, kann es passieren, dass er nicht mehr sicher und zuverlässig den Durchlauferhitzer abschaltet, wenn du den Wasserhahn zudrehst. Dann fängt das Wasser innendrin an zu kochen und das Teil platzt.
Das war kein Hieb in deine Richtung. Es war einer in Richtung der Meinung, Autofahren beschränke sich aufs Tanken und Ölnachfüllen. Es mag vielleicht falsch rüberkommen, aber wer keine 2000 € locker machen kann, sollte eigentlich auch kein Auto fahren. Es ist und bleibt ein Luxusgegenstand, auch wenn viele (meinen,) darauf angewiesen zu sein. Jeder kleine Furz am Auto kostet 1000 Euro, wenn man damit in die Werkstatt muss, eine mittlere Inspektion liegt häufig bei 400-500 Euro, eine Große schnell mal bei 800-1000. Wen da eine Umrüstung auf LPG für 2000 Euro (es geht auch billiger) in den finanziellen Ruin treibt, der sollte sich Gedanken machen, ob er sich den Luxus leisten kann.
ZitatOriginal geschrieben von brasax
Ein Gasumbau ist eine gute Sache, aber nicht jeder hat mal eben 2000,- oder mehr zur Verfügung. Natürlich lohnt es sich auf lange Sicht, aber das ist der Knackpunkt. Man muss erstmal investieren..
Es gibt auch Leute, die haben keine 400 Euro für einen Satz Winterreifen, oder keine 70 Euro für neue Bremsbeläge. Was machen wir mit denen? Evtl erklärt sich jemand bereit, einen Hilfsfond für notleidende Autofahrer zu eröffnen, in den wir spenden können, damit die Leute mal wieder etwas Profil auf die Reifen bekommen oder neue Beläge, damit sie nicht die Allgemeinheit gefährden.