Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    Du hast noch vergessen zu erwähnen, dass sich der Anspruch breitgemacht hat, dass wirklich jeder ein Auto fahren muss, egal, ob er es wirklich braucht oder nicht. Natürlich bekommt der Sohn oder die Tochter zum 18. bzw spätestens zum Abi einen Polo geschenkt, und wenn man zwei Kinder hat, eben zwei. Und wehe, es reicht nicht mehr für vier Autos, dann wird.....na....richtig, am Essen gespart, wir sind ja Deutsche, und da darf Nahrung nichts kosten (ebenso wie Energie).


    Das mit dem Rasen kann ich bestätigen, aber es ist tatsächlich weniger geworden in den letzten Tagen. Es fahren jetzt so ca. 20% der PKW unter 130, und 80% darüber. Ich fahre früh morgens zur Arbeit, wenns noch schön leer ist, und da ist eben Action angesagt. Und nicht nur die Vertreterkarren, sondern auch der ganze traurige Privatrest älter als 10 Jahre, also die E36, W124, Golf3 etc, die meinen, mich scheuchen zu müssen, weil ich Tempomat 130 fahre.

    Zitat

    Original geschrieben von Chefkoch85
    Das was man mit den Treibstoffkosten einspart muss man wieder in Wartung, Steuern und Versicherung mehr ausgeben. Und auf den Anschaffungskosten bleibt man sitzen...


    Genau DAS ist der Knackpunkt. Der Lupo rechnet(e) sich nicht, weil der Sprit zu billig war (und auch noch ist). Diese ganzen Amortisationsrechnungen sind Bullshit, weil sie nicht den Kern des Problems angehen, die Abhängigkeit von steigender Nachfrage und steigenden Kosten. Da sich die letzten zehn Jahre praktisch jeder Kunde gedacht hat "Der Lupo 3L rechnet sich erst nach 90.000km", hat ihn keiner gekauft, jeder hat weiterhin 7 Liter auf 100km getankt, und heute wundert man sich, wenn Peak Oil hinter uns liegt.

    lart:
    Habe ich dich richtig verstanden, dass Du den Focus weiterfahren willst, und Tipps zu einer Verbrauchsreduktion bei bestehendem Fahrzeug brauchst? Dann würde ich 2,3 Dinge dazu schreiben.


    Chefkoch85:
    Nein, ich habe keinen Firmenwagen, und fahre 160km täglich, weiss also einerseits, wie sich der Spritpreis auswirkt, andererseits sehe ich auch, was auf den Autobahnen los ist. Und am Alter und "Modifikationen" mancher Fahrzeuge sieht man recht deutlich, dass immer noch ein hoher Anteil an Privatfahrzeugen rast.


    Zur Frage mit dem Supermarkt: Ich wohne auf dem Dorf und muss zum Einkaufen sowieso in die Stadt fahren, das erledige ich dann auf dem Arbeitsweg, wenn ich es unterwegs bin. Dazu kann man Fahrten in die Stadt gut bündeln, wenn man das mit seinem Lebenspartner plant, damit nicht jeder jeden Tag in die Stadt zum Einkaufen pendelt.

    Chefkoch85:
    Wenn aber ein 3-Liter-Auto ca. 3,5 Liter in der Wirklichkeit verbraucht, verursacht es nur die Hälfte der Spritkosten wie in "normales" Auto, dass 7 Liter braucht. Und solange hier noch Argumente kommen, dass man für 3,5 Liter Differenz nicht auf 1,6t, 200PS, Leder, Navi, 12 Airbags verzichten möchte, dann ist der Sprit zu billig.


    Solange hier die Autobahnen noch gerammelt voll sind, ebenso die Supermarkparkplätze, und solange immer noch mindestens 130 auf freier Bahn gefahren wird, und nicht 100, sehe ich keine echten Energieprobleme in Deutschland.


    Zitat


    von Thomas4711:
    Alle wollen dicke Motoren, viel Spielereien und Luxus haben, aber für 3l/100km gibt es keine 150 PS und den Komfort einer Luxus-Limousine.


    Ganz genau so siehts aus. Rumjammern, stänkern, aber brav die 80 Liter Super-Plus in den Sechszylinder-Audi reingurgeln oder die 50 Liter Super in den Golf 3, der ebenso 10 liter auf 100km braucht wie der Audi.


    Aber es liegt eindeutig an den bösen Autokonzernen und der Ölmafia, die schon längst den Wassermotor in der Schublade liegen hat, oder den Erfinder desselben um die Ecke gebracht hat. Sonst würde es den 1-Liter-Motor mit 150PS schon längst geben. Und darauf warten ca. 50% der Bevölkerung, wenn ich mich mal im bildungsfernen Umfeld der Verwandschaft 4. Grades umhöre.

    Zitat

    Original geschrieben von Chefkoch85
    Fahr doch erstmal selber eins... oder ne 3l Lupo, bevor Du immer sowas hier ablässt, mir gehts echt auf'n Keks...


    Brauch ich doch nicht, weil:


    1. Der Sprit ist immer noch so billig, dass es nicht nötig ist
    2. Ich jammere nicht über die Spritpreise


    Wenn 1. mal nicht mehr zutreffen sollte, wird 2. aber bestehen bleiben, und ich kaufe mir einen CityEL oder ähnliches.

    Ah, wieder mal ein Immobilien-Thread, sehr schön. Haben wir schon sicher zwei Monate nicht mehr gehabt.


    Aber zum Thema Eigentumswohnung: Da bringe ich immer gerne meinen Standardsatz zu dem Thema:


    Eine Eigentumswohnung vereint die Nachteile einer Mietwohnung mit den Nachteilen von Eigentum.

    Ja, das geht, birgt aber zwei Risiken: Einmal muss das Gerät geöffnet werden, es liegen also spannungsführende Teile frei, und zum zweiten besteht die Gefahr, dass durch falsche Einstellung der Schaltpunkte im Ventilblock ein zu geringer Volumenstrom das Gerät zum Platzen bringt, wenn das Wasser innendrin anfängt zu sieden.


    Beide Punkte gehören in die Hand des Fachmannes. Wenn Du einer sein solltest, dann findest Du die Stellschrauben in der Nähe dieser Kontaktzungen, die per Hydraulik-Stössel abhängig von der Durchflussmenge betätigt werden.