Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    ...dann würde ich einen Teufel tun, und dafür zu bürgen. Wenn man überhaupt für jemanden bürgt, dann höchstens für seine eigenen Kinder, aber nicht für jemand, den man überhaupt nicht kennt und der sich vielleicht nach zwei Wochen aus dem Staube macht und hier in Deutschland die Sau rauslässt.


    Bürgen heisst, du stellst der entsprechenden Person einen Blankoschein aus, und du haftest für alles, was diese Person anstellt. (Die Juristen hier mögen mich korrigieren).

    Zitat

    Original geschrieben von Hauke2
    Ansonsten halte ich von Spenden wenig, bei den großen Unternehmen geht über 50% für die Organisation drauf, die Leute wollen schließlich auch bezahlt werden, Miete, ...
    :/


    Ich meine, der Wirkungsgrad liegt typischerweise im einstelligen Prozentbereich. Quelle hab ich aber nicht parat dafür.

    Hallo Leute,


    dieser Thread soll dazu dienen, persönliche Erfahrungen mit den wirklich guten Dingen des Lebens materieller Art mitzuteilen.


    Geiz-ist-geil-Mentalität, Chinaschrott und die Wegwerfgesellschaft haben viele hochqualitative Produkte vom Markt verschwinden lassen, die dafür ausgelegt waren, ein oder mehrere Menschenleben lang zu halten.


    Ich bitte Euch, hier Eure Erfahrungen mit Produkten des alltäglichen Lebens zu schreiben, die entweder:


    -in allerhöchster Materialqualität und Verarbeitung hergestellt wurden
    -kaum verschleissen
    -auch durch extremen Mißbrauch nicht zu zerstören sind.


    Die Spielregeln: Bitte postet keine moderne Unterhaltungselektronik wie Mobiltelefone, Computer etc, auch keine Autos und dergleichen. Ihr solltet das Produkt schon viele Jahre (>10) besitzen oder vererbt bekommen haben. Ein Foto des Produktes wäre ein Plus! Auch möchte ich Schmuckgegenstände und Uhren aussen vor lassen, da gibts einen eigenen Thread für bei TT.


    Ich fang dann einmal an:


    1. Victorinox schweizer Offiziersmesser. Befindet sich in meinem Besitz seit ca 21 Jahren und wird beinahe täglich benutzt und funktioniert immer noch einwandfrei und hat kein Spiel in der Mechanik. Die Griffschalen sind leicht abgewetzt, aber ansonsten ist bisher kein Defekt aufgetreten.


    2. Ein Bürolocher aus Gußeisen von der Firma F. Soennecken, stammt schätzungsweise aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Teil wiegt sicherlich 2kg und wird mich locker überleben. Das Konfetti-Auffangfach ist locker, aber das liesse sich nachbiegen, da aus Blech.


    3. Ein Tonbandgerät der Marke Uher, Typ 4400 Report. Es handelt sich dabei um ein tragbares, batteriebetriebenes Tonbandgerät für Reporter und andere Aussendienstler. Das gesamte Gerät ist aus Metall, insbesondere die Bedienelemente sind aus massiven Teilen und so passgenau gefertigt, dass es ein Genuß ist, sie zu drücken. Das Innenleben ist praktisch aus dem Vollen gefräst und garantiert vibrationsarmen Lauf. Wenn jemand wissen möchte, wie sich ein Schaltmechanismus anzufühlen hat, der sollte sich dieses Gerät ansehen und anfassen.

    Mein Tipp in absteigende Priorität:


    1. vernünftige Tür, die sich nicht auftreten oder hebeln lässt


    2. Zusätzlich zum normalen Schloß ein Balkenschloß anbringen.


    3. In diese beiden Schlößer kommen dann aus anderen Ländern importierte und in Deutschland ungebräuchliche Schließzylinder rein. Zwei verschiedene verwenden, z.b. eins aus England und eins aus Italien. Idealerweise sind diese auch noch mittel bis stark verschlissen.



    Einfach nur einen vermeintlichen deutschen Edel-Schliesszylinder für 50 Euro in eine labbrige Baumarkttür in Sozialwohnungsqualität einzubauen, kann man sich zu 100% sparen.


    Und falls jemand fragt: Ich kann ein Zylinderschloß nach klassischer Lockpick-Methode öffnen (allerdings nicht in Wettbewerbstempo) ;)

    So, gleich wirds spannend. Die USV ist geladen und scharf, und nach dem Ereignis gibts einen Screenshot des Spannungsverlaufes, völlig unrepräsentativ aus meinem kleinen Dorf mit Dachständer-Stromversorgung.


    Mein Tipp: Nothing will happen...


    Und natürlich bleibt das Licht an, selbst dann, wenn ein dorfweiter Stromausfall alles in Dunkelheit hüllt, hole ich noch meinen Baustrahler zusätzlich raus, um die Nachbarn zu ärgern...

    Ich hole den Thread mal wieder hoch, da in letzter Zeit die sinnlosen Threads im "Geplauder" Überhand nehmen, in denen nach günstigster Hardware, Software, Hotels, Reisen oder ähnlichem gefragt wird, natürlich in allerbester Qualität. Dabei gehts den Threaderstellern nicht um eine sinnvolle Diskussion über das Produkt oder die Dienstleistung, sondern nur um eine möglichst lange Linkliste, die die eigene Suchfaulheit befriedigt. Was mich dabei immer besonders ärgert, ist, dass immer erwartet wird, dass es das allerbeste immer zu einem niedrigsten Preis gibt. Übertriebenes Beispiel: "Wo bekomme ich den schönsten 50 Euro-Schein für unter 40 Euro?"


    Ich schlage deswegen vor, jeden Thread, der nach dem "Günstigen"oder "Billigsten", sucht, direkt ins Werbeforum zu verschieben, wo sich dann die Geiz-ist-geil-Fraktion nach Herzenslust austoben kann.


    Ich mag Threads zu Produktberatungen, aber auch nur, wenn auch ein Spielraum zur Beratung vorhanden ist. Wenn jemand das kompromisslos Billigste sucht, ist keine Beratung vonnöten, sondern nur Userarbeit zur Linklisten-Erzeugung.