Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    meister-schnack: Kurze Antwort: Nein, die gibts nicht. Wenn du bisher in einem Spektrum von 8-12 Litern gelegen hast, dann wird das auch +-1 Liter so bleiben.


    Lass dir nichts von den Sparweltmeistern erzählen, manche Verbräuche, die hier so gepostet werden, sind selbst im Labor nicht zu erreichen.


    [EDIT:


    Was Du an der Rechnung korrigieren musst:


    Es gibt keine 1.8Liter Benziner mit 90PS mehr, sowas macht man heute mit 1,2 Litern.
    Bei Dieseln macht man das so mit 1,3 Litern, allerdings dann mit Turbo und nicht mit Mehrventiltechnik.


    Und einen 1,2Liter-Benziner mit 90PS kann man definitiv nicht mit einem 1,3Liter Turbodiesel vergleichen, da liegen gefühlsmäßig zwei Motorengrößen dazwischen.]

    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Es gibt 2 Möglichkeiten darauf zu reagieren: entweder man ärgert sich oder man tut etwas dagegen.


    Blöderweise tun wir aber nichts dagegen. Die Leute gurken nach wie vor mit ihren Autos durch die Gegend, und damit meine ich nicht Dorfbewohner aus schlecht bis gar nicht ÖPNV-erschlossenen Gegenden auf dem Weg zur Arbeit oder mit der kranken Oma zum Arzt, sondern die Innenstädte sind immer noch verstopft mit Individualverkehr und die teuren Tankstellen werden immer noch frequentiert.


    Solange die Leute sich nicht umgewöhnen sondern nur ein bisschen meckern, aber dann doch zur Tagesordnung übergehen und schön brav weiter zahlen wird sich nichts verändern. Warum wird hier immer noch in dicken SUVs herumgefahren, warum tanken viele immer noch bei Aral, Shell und den anderen teuren Tankstellen anstatt den preiswerteren freien Tankstellen?


    bis hierhin gebe ich dir recht.


    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Warum kaufen die Leute immer noch VW Tuaregs anstatt Dacia Logans?


    relativ schlechtes Beispiel, der Logan ist zwar billig, aber nicht sparsam.


    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Es wird sich an all dem nichts ändern solange die Verbraucher weder die Ölkonzerne noch die Autohersteller tatsächlich unter Druck setzen, und damit meine ich nicht mal einen symbolischen Boykott, sondern einen längerfristigen Trend!


    Meine Meinung ist inzwischen: Treibstoff ist viel, viel, viel zu billig! Der Preis muß richtig derbe teuer werden weil erst wenn wir deutlich über der Schmerzgrenze sind werden die Verbraucher neue Technologien erzwingen. Man nenne mir nur einen deutschen Hersteller, der sich nicht an großen, schweren Autos gehobener Preisklasse aufgeilt, sondern der ernsthaft Alternativen präsentiert - und damit meine ich nicht einen symbolischen 3-Liter-Lupo, der schneller wieder verschwunden als auf dem Markt war.


    da stimme ich dir auch zu, der Sprit ist immer noch zu billig, als dass sich was in den Köpfen der Leute bewegen würde. Der 3L-Lupo ist nicht vom Markt verschwunden, weil er schlecht war, sondern weil er nicht dem Kundenwunsch entsprach. Der Kunde will ein 200PS-Auto mit allem Komfort und Vmax von mindestens 220km/h.


    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Keiner bietet Alternativen, wir fahren seit Jahrzehnten mit Motorenkonzepten, die völlig ineffektiv sind. Während sich im Innenraum und an der Karosse unglaubliche Dinge getan haben, verwandeln die Motoren immer noch mehr Energie in Wärme als dass sie bewegungsenergie erzeugen. Eine elektronische Steuerung ändert nichts daran dass unsere Motorentechnik vorsinflutlich ist.


    Hier muss ich dir widersprechen. Am Verbrennungsmotor ist nicht mehr viel zu holen, da wird um zehntelprozente Wirkungsggrad getrickst. Der max. Wirkungsgrad ist durch die Thermodynamik begrenzt. (Stichwort Carnot-Wirkungsgrad).


    Es gibt nur eine Möglichkeit, die Autos deutlich sparsamer zu bekommen: Radikaler Verzicht auf Gewicht, Komfort, teilweise auch Sicherheit, Höchstgeschwindigkeit, Breitreifen, hohe Karosserien (SUV und Vans), Klima, Leder, Geräuschdämmung, 7 Lautsprecher, Fensterheber usw.


    Es wird niemals einen A4 Avant mit 1,6t Gewicht und 200PS und allem Komfort geben, der 2 Liter auf 100km verbraucht.


    Es wird einen Loremo mit 600kg und 30PS geben, der klein, windschnittig und "labberig-kunststoffartig" ist, und der wird 2 Liter verbrauchen.


    Das ist kein böser Wille der Ingenieure oder der Industrie, das ist einfach technisch so begrenzt.


    Zitat


    Aber die Hersteller machen nix weil die Kunden es ja auch nicht erzwingen. Bevor die Leute kapieren welche Art von Druck nötig ist muß der Spritt die sprichwörtlichen 5 Mark kosten, die die Grünen vor Jahren als völlige Utopie ins Gespräch brachten.


    Soweit dann wieder ACK. :top:

    Hallo Leute,


    seit Monaten laufe ich die Fachmärkte ab nach einer neuen Tastatur als Ersatz für mein rumzickendes Microsoft Internet Keyboad Pro aus den späten 90er Jahren.


    Was ich brauche, ist folgendes:
    kabelgebunden
    verwindungssteif
    laserbeschriftete Tasten oder ähnlich gut, keine Aufkleber-Kaka-Tasten
    MF2-Standard-Layout (102 Tasten, ihr wisst, was ich meine)
    normale, hohe Tasten mit normalem Hub (keine Notebooktasten)
    keine ergonomisch geformte Bogenform
    Multimedia-Extratasten (laut, leise, Taschenrechner, Pause, etc.)


    So etwas gibt es scheinbar nicht zu kaufen. Der Preis spielt (fast) keine Rolle.


    Wer kennt trotzdem eine?


    [EDIT: Für die jüngeren hier, die kein MF2-Layout mehr kennen:

    Zitat

    Original geschrieben von kinslayer
    Dies wird aber nicht so bleiben ,weil er Anspruch auf Schmerzensgeld stellen wird.


    Daher > Anwalt nehmen , aber trotzdem keine Kopf machen, den ändern kan man es nicht und es ist ja noch relativ gipflich ausgegangen.


    Ganz genau so wirds laufen. Der Fahrradfahrer unterhält sich mit Freunden oder Bekannten über den Unfall und jemand erzählt ihm, dass ein Tausi Schmerzensgeld immer "drin" ist. Er läuft deswegen zum Anwalt und beide konstruieren den Fall so um, dass er gerade nochmal dem Tod von der Schippe gesprungen ist und Sebi-TT der allerschlimmste Heizer ist, der den armen armen Fahrradfahrer umgeschrubbt hat.


    Dann erinnert sich auch niemand mehr an die Kopfhörer, das fehlende Licht am Fahrrad etc. Spätestens dann wird die ganze Sache richtig aufwendig und teuer, und sowas wie "mit dem kann man reden" ist dann nicht mehr.


    brasax: Da hast Du echt Glück gehabt mit dem Kind, dass da nichts weiter nachgekommen ist.


    Es soll Fälle gegeben haben (überspitzt gesprochen), wo einem ein Kind aus heiterem Himmel auf das Dach des geparkten Autos gefallen ist, und trotzdem ist der Fahrer schuld.

    Aus zwei Gründen würde ich sofort zum Rechtsanwalt gehen:



    1. Personenschaden. Aus dem Rippenbruch kann leicht mehr werden, auch wenn der Unfallpartner (noch) ein netter Kerl ist und mit sich reden lässt


    2. Unfall gegenüber einem "schwächeren" Verkehrsteilnehmer. Hier ist man praktisch immer mit schuld.


    Jeder der beiden Punkte alleine rechtfertigt schon eine professionelle Rechtshilfe.

    Auch wenn ich jetzt keinen konkreten Hardware-Tipp geben kann, würde ich das Problem von der anderen Seite angehen: Schwierigkeiten macht selten der Player, eher aber die Menüsoftware der DVD.


    Jeder Player spielt automatisch eine eingelegte DVD ab, da braucht Oma gar nichts weiter zu tun, als es sich vor dem Schaub-Lorenz Bildmeister Osnabrück 2000 bequem zu machen.


    Das echte Problem sind bei manchen (Kauf)-DVDs die Frage-Antwort-Spielchen zu Sprachen, Untertiteln, normaler Fassung/alternativer Fassung, mit weissem Karnickel oder ohne etc., wo man manchmal nicht genau weiss, ob man nun nach "oben" drücken muss auf dem Steuerkreuz der Fernbedienung, oder nach "rechts", weil die aufleuchtenden Menüpunkte einfach zu dämlich und widersprüchlich angebracht sind.


    Dazu kommt, dass viele Leute ab 50 keine Menüs mehr verstehen, weil sie es gewohnt sind, pro Funktion einen Knopf zu haben.



    Mein Vorschlag also: Stell Oma irgendeinen Player hin, und erzeuge ihr von jeder gekauften DVD eine bullshit- und menüfreie gebrannte Kopie, die sofort in den Film hinein startet und nur eine Sprache (wahrscheinlich Deutsch) enthält.


    Dazu kaufst Du ihr eine Universalfernbedienung mit großer Pause-Taste, falls die originale Fernbedienung zu kleine Tasten hat.

    Einerseits klingen diese Gängeleien nach einer kleinen mittelständischen Bude, der das Wasser eh schon bis zum Halse steht und man versucht, über Misstrauen und Überwacherei noch die letzte Arbeitsminute aus den Mitarbeitern rauszupressen,


    aber


    wie will so eine Firma dann die Technik und die laufenden Kosten für so eine Spielerei tragen? Irgendwie müssen die GPS-Positionen der (verschiedenen) Mitarbeiter auch ziemlich oft und regelmäßig per GPRS o.ä. verschickt werden, und das aus dem Ausland etc. Zum einen sind solche Geräte nicht ganz billig, wenn sie baustellentauglich sein sollen (da tuts ein PDA mit GPS-Maus und Handy nicht) und dann auch noch alle 10sec einen Messwert nach Hause funken sollen.


    Das Problem wird sich m.E. von selber lösen, weil Scheffe entweder von den Anschaffungskosten oder den laufenden Kosten erschlagen wird, oder weil das System aus den von den anderen Vorpostern genannten Problemen nicht funktioniert.

    Zitat

    Original geschrieben von meister-schnack
    Bisher kenne ich keinen Benziner der an 5,5 Liter Verbrauch kommt (AB).


    Die gibts natürlich, aber die fahren sich wie ein Sack Nüsse :D


    User_handy: Dann hab ich Dich missverstanden ;)


    Vielleicht noch zur Ergänzung: Solange der Motor einen Klopfsensor hat, der nicht irgendwo bei 98 Oktan dichtmacht, sondern auch noch eine weitere Verschiebung des Zündzeitpunktes in Richtung "spät" erlaubt, könnte man eine gewisse nichtspürbare und kaum messbare Leistungssteigerung und Verbrauchsverminderung mit den neuen 100 oktanigen Kraftstoffen erzielen.
    In der Praxis bleibt von sowas aber nichts und wieder nichts übrig.