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Original geschrieben von Printus
Es gibt 2 Möglichkeiten darauf zu reagieren: entweder man ärgert sich oder man tut etwas dagegen.
Blöderweise tun wir aber nichts dagegen. Die Leute gurken nach wie vor mit ihren Autos durch die Gegend, und damit meine ich nicht Dorfbewohner aus schlecht bis gar nicht ÖPNV-erschlossenen Gegenden auf dem Weg zur Arbeit oder mit der kranken Oma zum Arzt, sondern die Innenstädte sind immer noch verstopft mit Individualverkehr und die teuren Tankstellen werden immer noch frequentiert.
Solange die Leute sich nicht umgewöhnen sondern nur ein bisschen meckern, aber dann doch zur Tagesordnung übergehen und schön brav weiter zahlen wird sich nichts verändern. Warum wird hier immer noch in dicken SUVs herumgefahren, warum tanken viele immer noch bei Aral, Shell und den anderen teuren Tankstellen anstatt den preiswerteren freien Tankstellen?
bis hierhin gebe ich dir recht.
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Original geschrieben von Printus
Warum kaufen die Leute immer noch VW Tuaregs anstatt Dacia Logans?
relativ schlechtes Beispiel, der Logan ist zwar billig, aber nicht sparsam.
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Original geschrieben von Printus
Es wird sich an all dem nichts ändern solange die Verbraucher weder die Ölkonzerne noch die Autohersteller tatsächlich unter Druck setzen, und damit meine ich nicht mal einen symbolischen Boykott, sondern einen längerfristigen Trend!
Meine Meinung ist inzwischen: Treibstoff ist viel, viel, viel zu billig! Der Preis muß richtig derbe teuer werden weil erst wenn wir deutlich über der Schmerzgrenze sind werden die Verbraucher neue Technologien erzwingen. Man nenne mir nur einen deutschen Hersteller, der sich nicht an großen, schweren Autos gehobener Preisklasse aufgeilt, sondern der ernsthaft Alternativen präsentiert - und damit meine ich nicht einen symbolischen 3-Liter-Lupo, der schneller wieder verschwunden als auf dem Markt war.
da stimme ich dir auch zu, der Sprit ist immer noch zu billig, als dass sich was in den Köpfen der Leute bewegen würde. Der 3L-Lupo ist nicht vom Markt verschwunden, weil er schlecht war, sondern weil er nicht dem Kundenwunsch entsprach. Der Kunde will ein 200PS-Auto mit allem Komfort und Vmax von mindestens 220km/h.
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Original geschrieben von Printus
Keiner bietet Alternativen, wir fahren seit Jahrzehnten mit Motorenkonzepten, die völlig ineffektiv sind. Während sich im Innenraum und an der Karosse unglaubliche Dinge getan haben, verwandeln die Motoren immer noch mehr Energie in Wärme als dass sie bewegungsenergie erzeugen. Eine elektronische Steuerung ändert nichts daran dass unsere Motorentechnik vorsinflutlich ist.
Hier muss ich dir widersprechen. Am Verbrennungsmotor ist nicht mehr viel zu holen, da wird um zehntelprozente Wirkungsggrad getrickst. Der max. Wirkungsgrad ist durch die Thermodynamik begrenzt. (Stichwort Carnot-Wirkungsgrad).
Es gibt nur eine Möglichkeit, die Autos deutlich sparsamer zu bekommen: Radikaler Verzicht auf Gewicht, Komfort, teilweise auch Sicherheit, Höchstgeschwindigkeit, Breitreifen, hohe Karosserien (SUV und Vans), Klima, Leder, Geräuschdämmung, 7 Lautsprecher, Fensterheber usw.
Es wird niemals einen A4 Avant mit 1,6t Gewicht und 200PS und allem Komfort geben, der 2 Liter auf 100km verbraucht.
Es wird einen Loremo mit 600kg und 30PS geben, der klein, windschnittig und "labberig-kunststoffartig" ist, und der wird 2 Liter verbrauchen.
Das ist kein böser Wille der Ingenieure oder der Industrie, das ist einfach technisch so begrenzt.
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Aber die Hersteller machen nix weil die Kunden es ja auch nicht erzwingen. Bevor die Leute kapieren welche Art von Druck nötig ist muß der Spritt die sprichwörtlichen 5 Mark kosten, die die Grünen vor Jahren als völlige Utopie ins Gespräch brachten.
Soweit dann wieder ACK. :top: