Da ihr ja schon fleissig schreibt, gibts auch die Beweggründe:
1. Das Haus steht schon da und wird nicht neugebaut.
2. Derzeit ist Heizöl drin, und deswegen ist der Aufwand klein, da wieder Heizöl reinzumachen.
3. Gas bindet einen hier auf ewig, wenn man sich einmal den Anschluß legen lässt, muss man den nutzen.
4. Heizöl kann man kaufen, wenns billig (haha) ist, Gas bezahlt man just-in-time
5. Holzofen zum Zuheizen hab ich schon
6. Pellets sind mal preislich interessant gewesen, inzwischen nicht mehr. Pellets sind ein Hersteller-Duo/Triopol, man zahlt also die Fertigung mit. Einzige Alternative wären Hackschnitzel
7. Für Fancy-Stuff hab ich gerade kein Geld, sonst käme hier ein Mini-BHKW rein. Kostet allerdings schonmal 15 große Zettel (nur der Trecker in der Schachtel) und dazu ein Solarkollektor aufs Dach.
8. Wärmepumpe ist quark, weil abhängig vom Strom, und Strom ist abhängig vom Ölpreis/Kohlepreis
9. Photovoltaik ist nur eine umständliche Methode, Subventionen abzugreifen, ansonsten aber kokolores.
10. Windkraft ist der selbe Furz wie Photovoltaik.
Die Lösung mit der Heizölheizung ist für die nächsten paar Jahre gedacht, und nicht für 30 Jahre, die Zeiten sind vorbei. So eine Ölheizung kostet mit Einbau vielleicht 4000 Euro, und nicht 20000, wie der ganze schicke Kram. Nebenbei: Ich liebe den schicken Kram, als Ingenieur reizt mich der Spielkram natürlich auch, aber ist eben im Moment viel zu teuer und alles noch keine echte Großserientechnik sondern kleine Stückzahlen, wo der Werksmonteur noch neben der Anlage campiert, um alle paar Tage ein Kläppchen an der schicken neuen Pellet-Anlage zu rütteln oder einen Aktor auszutausch (gell, Firma Fröling, winke winke
)
In fünf bis zehn Jahren hat sich was sinnvolles und bezahlbares herauskristallisiert, wenn der Ölpreis bei 150-200$ steht. Da wird dann auch nichts mehr mit Wärmepumpe und Co gemacht, weil der Strom dann nicht mehr 19ct/kWh kostet, sondern 50.