Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    Dass das Flugzeug abhebt, ist klar (wie zuvor auch schon einige Male geschrieben in diesem Beitrag). In dem Experiment, welches im Fernsehen bei Mythbusters im Dezember gezeigt werden soll, geht es um den Sonderfall, was mit einem Ultraleichtflugzeug geschieht. Daher eben meine Einwände, dass man das Flugzeug nicht beliebig klein und leicht machen darf, um nicht doch mit Gewalt ein Ergebnis zu erzwingen, was nicht der Wirklichkeit entspricht.


    Für alle Zweifler habe ich mir mal die Mühe gemacht, ein paar Daten und Formeln zu sammeln:


    Kräfte in Richtung "vorwärts" am Beispiel eines Airbus A380:
    4 Stück Triebwerke Rolls-Royce mit jeweils 80000 Pfund Schub, also irgendwas um 1200kN Schub. (quelle: Wikipedia)


    Kräfte in Richtung "rückwärts":
    Trägheitskraft der Masse des aufgetankten A380: 540t
    (Kraft ist abhängig von der Beschleunigung, kommt weiter unten)


    Lagerreibung, Radwiderstand, trallala, mal sehr großzügig auf 500kN (entspricht einer Gewichtskraft von ca 49t) geschätzt. (Annahme: 22 Räder mit 1,5m Durchmesser mit jeweils zwei Schrägkugellagern mit einem Reibungsbeiwert mü=0,002, quelle: FAG-Katalog, gibt bei einem angenommen Lagerinnendurchmesser von 80mm und einem Raddurchmesser von 1,5m eine Gesamt-Lagerreibung von 563N, also gar nichts. Im Stillstand muss noch das Losbrechmoment der Lager angesetzt werden, das liegt zwischen Faktor 3 und 8. Ergibt also schlechtestenfalls 4,5kN. Die größte Gegenkraft fällt den Reifen zu, die sich mit dem Boden "verzahnen" und erstmal angerollt werden wollen. Die ergänze ich auch noch) [Hab was gefunden: Rollreibung beträgt ungefähr 106kN. Fehlt nur noch die Kraft, die nötig ist, den Reifen anzurollen. Das finde ich nirgendwo]


    Beschleunigung ist Kraft geteilt durch Masse (a=F/m)


    a= (1200kN-500kN)/540t=1,3m/s²


    Der A380 beschleunigt also anfangs mit 1,3m/s² (was natürlich mehr wird, wenn erstmal alles richtig rollt, das Fett in den Lagern warm ist etc)


    Wie man an der Formel oben sehen kann, könnte man die Kräfte "rückwärts" mit 500kN noch um 700kN größer machen, damit ein Kräftegleichgewicht herrscht und der Vogel nicht losrollt. Und diese Kraft ist nicht von einem Laufband aufzubringen.

    Ja, dann klappts. Das Problem an dem Fliessbandvergleich ist, dass man die Geschwindigkeiten eigentlich auch maßstäblich reduzieren müsste. Das hiesse, ein Modellflugzeug mit Maßstab 1:5 müsste auch mit dem Fünftel des realen Tempos des echten Flugzeuges fliegen und somit auch das Fließband mit 1:5. Aber da es keine Materialien gibt, die es erlauben würden, ein Flugzeug im Maßstab 1:5 real nachzubauen (Thema Wandstärken), und sich die Strömungseigenschaften der Luft auch nicht einfach skalieren lassen auf Modellmaßstab, verzerrt sich eben das Ergebnis und Fehler (Radreibung und Luftzug) machen sich stärker bemerkbar.

    Genau umgekehrt: Das Flugzeug muß groß und schwer genug sein, dass das Verhältnis von Schub zur Lagerreibung groß wird.


    Dieses ganze Gedankenexperiment lebt davon, dass das Flugzeug nur über die Lagerreibung mit dem Laufband verbunden ist. Nimmt man nun ein 2kg-leichtes Modellflugzeug und dreht unter ihm ein mit 300km/h rasendes Laufband, wird es allein vom Luftzug mitgerissen, von der Rad- und Lagerreibung mal ganz zu schweigen.

    Ich rieche schon das Ergebnis: Das Ultraleichtflugzeug hat Schwierigkeiten, wegzukommen. Aber das war eben auch nicht die Voraussetzung gewesen.
    Wenn natürlich das Gewicht und der Schub des Testflugzeuges sehr klein wird, begibt man sich in den Bereich, wo die Rad- und Lagerreibung wieder interessant wird. Dazu kommen noch die verhältsnismäßig kleinen Räder des Ultraleichtflugzeuges, die die Lager noch schneller drehen lassen und die Rollreibung verstärken.

    Hab mich mal mit dem Thema vor einiger Zeit beschäftigt und bin zu dem Schluß gekommen, dass das Gerät einen Partikelschnitt haben sollte. Bei den einfacheren Geräten mit Streifenschnitt kommen viel zu breite Streifen raus, teilweise bis zu 7mm, und dazu noch in Bündeln der jeweiligen geschredderten Seite, so daß ein Rekonstruieren einer Seite vielleicht eine halbe Stunde in Anspruch nimmt, da die passenden Streifen eh dicht beeinanderliegen. Das war mir zuwenig.


    Bei Partikelschnitt landet das Gebrösel viel besser verteilt im Auffangbehälter und lässt sich nach einmaligem Durchrühren nicht mehr so ohne weiteres wieder zusammenkleben wie beim Streifenschnitt.


    Damals hab ich mir ein sehr günstiges Gerät gekauft, einen Olympia PS-35CC, der zwar recht kleine Partikel schneidet, aber dafür ziemlich schwach auf der Brust ist.


    Würde ich heute nochmal ein Gerät kaufen, würde ich eine mittlere Leistunsklasse nehmen, die auch mal mit zwei oder drei Blatt spielend fertig wird, und einen mit einem größeren Auffangbehälter. Weil: Shreddern erzeugt ein riesiges Volumen. Bereits nach 10 Seiten ist der geschätzt 10l-große Auffangbehälter voll und muss geleert werden, damit die Schneidwalzen kein Gekrümel mehr "wiederansaugen" und den Antrieb zum Erliegen bringen.


    Noch ein Nebeneffekt: Shreddern macht Spaß, das hätte ich auch nicht geglaubt vorher. Auf der Arbeit haben wir richtig leistungsfähige Teile (unerschwinglich für privat), da geht richtig was durch, und ohne gequältes Motorengeräusch.



    Und für alle, die nun schreiben: "was habt ihr schon groß zu verbergen?": Ich hab keine geheimen Dokumente zu shreddern, sondern fast nur personalisierte Werbung wie z.B. Kreditangebote, wo schon das halbe Formular mit personenbezogenen Daten ausgefüllt ist und man quasi nur noch unterschreiben muss. Dazu kommt noch Werbung von Firmen, bei denen man schon Kunde ist (Versicherungen, ADAC etc), wo Kundennummer und andere persönliche Daten draufstehen. Die müssen nicht im Altpapier landen, da man bei fast jedem Laden sich heute mit Anschrift und Kundennummer identifizieren kann. Muss ja nicht sein, dass jemand meinen Versicherungstarif umstellt o.ä.

    Dreht sich die Festplatte denn noch? Mal beim Einschalten des Rechners mit viel Gefühl den Finger aufs Plattengehäuse legen und den Einschaltruck erfühlen. Wenn das nicht so einfach ist, die Platte ausbauen und beim Einschalten in der Hand halten. Da sollte man den Ruck spüren. Wenn die Platte sich nicht mehr dreht, ist sie entweder richtig defekt oder sie bekommt keinen Strom. Anlaufen sollte sie immer, egal, was das Mainboard oder Bios oder Betriebssystem sagt. Dann kannst Du immer noch in einem anderen Rechner testen oder in einem externen Gehäuse, wie schon vorgeschlagen.
    Vielleicht ist ja auch gerade dieses Stromversorgungskabel bzw das Netzteil für diesen Bereich defekt (kalte Lötstelle im Netzteil für diesen Strang)?. Bei meinem Netzteil wird nämlich das SATA-Stromversorgungskabel extra rausgeführt.

    Da du es ja jetzt selber herausgefunden hast, dass eine billige Versicherung eben auch nur "billig versichert": Wie wäre es, wenn Du die Suche mal auf "teure Versicherung" umstellst, dann findest Du vielleicht auch eine, die das leistet, was sie vorgibt?


    Nochmal zum Verständnis, eine Versicherung funktioniert so:


    Prämie, die der Kunde zahlt: p


    Im Schadensfall auszuzahlende Summe: t


    Wahrscheinlichkeit der Auszahlung: u


    Schadenswahrscheinlichkeit pro Jahr: x


    Wert des zu versichernden Objektes: y


    Marge zum Unterhalt der Glas -und Stahlpaläste in Frankfurz, München und Berlin, dazu noch Jahresgehälter für Manager, nose candy und N*tten: z


    p=t * u * x * y * z


    Jetzt kannst du dir selber ausrechnen, wieviel eine Versicherung taugt, wo p sehr klein ist, x, y und z sehr hoch.


    Richtig, da wird u und t sehr klein.
    Alles Mathematik der fünften Klasse, da ist kein Geheimnis dabei.

    Tja, so klar ist das nicht. Sonst könntest Du ja bei dem Wagen eine Totalreparatur durchführen lassen, bis der Neuzustand hergestellt ist. Weil letzendlich ist es ein Gebrauchtwagen, und der hat immer ein von dem Neuwagen abweichenden Zustand.



    Da Du ja als Privatmensch den Wagen von einem Händler ganz legal und mit Kaufvertrag erworben hast, solltest Du auch 1 Jahr eingeschränkte Garantie haben. So müsste das Gesetz sein, und dafür hast Du auch ca 250-300 Euro mehr bezahlt. Schau mal in Deine Unterlagen rein.


    Hier mal der Link zum ADAC