Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    wrywindfall: Die habe ich mitgebracht ;)


    Ja, der Wagen ist ein Plastikbomber, und wirklich alles ist innendrin aus Hartplastik, nur die Armstützen an den Türen und der Mittelkonsolendeckel sind aus Weichmaterial.


    Der Wagen war völlig versifft, obwohl der von 2007 war und auch erst 20000 Meilen runter hatte. Habe mich auch direkt bei Hertz beschwert und werde dafür einen 100$-Gutschein erhalten, der weltweit gültig ist. Finde ich sehr kulant von Hertz :top:

    Hallo Leute,
    nach unserem einwöchigen Floridatrip möchte ich euch einen kleinen Eindruck von einem der bekanntesten US-Autos, dem Ford Mustang, geben.


    Geliefert wurde der Wagen von Hertz am Miami International Airport, Baujahr 2007, Farbe rot und der kleinsten 4.0-Liter-Maschine (ca 210 SAE-PS) und 5-Gang-Automatik, manueller Klimaanlage, CD-MP3-Radio mit Sirius-Satelliten-Radiozusatz, Zentralverriegelung, manuelle Spiegel, el. Fensterheber, Tempomat, aber kein ASR/ESP.












    Innenausstattung:
    Wie man auf dem Foto sieht, hat der Mustang eine helle Innenausstattung, die sehr schnell verschmutzt und auch nicht besonders toll aussieht in einem sportlichen Fahrzeug. Nett ist das eingewebte Mustang-Logo in den Stoffsitzen. Diese sind bequem und auch für lange Fahrten geeignet.


    Sämtliche Schalter und Knöpfe stammen aus dem untersten Ford-Regal, wo Ford heute selber nichts mehr von wissen will und es seit Jahren besser kann.


    Besonders fies ist die Mittelkonsole aus schwarzem, glatten Hartplastik, in die der Automatik-Wählhebel eingelessen ist, der leider nicht aus Metall ist, wie es auf dem Foto ausschaut, sondern aus grauem Kunststoff. Der T-Griff am Automatikhebel samt Entriegelung und Overdrive-Schalter (5-Gang-Sperre) sind aus schwarzem Kunststoff und fühlen sich ebenfalls sehr billig an. Wo normalerweise rechts vom Hebel ein Programmwählschalter für sportlich/komfortable Schaltstufen sitzt, ist einfach eine schwarze Abdeckkappe angebracht, um die Öffnung zu verschließen. Hier hätte man besser eine eigene Blende fertigen sollen, die nicht kaschiert, daß dort Ausstattung fehlt. Man erinnere sich an die ätzenden Abdeckkappen der Schalter im Golf 2 damals, wo man als Kunde ständig daran erinnert wurde, daß dort ein Feature hätte sein können, was man nicht mitgekauft hat.


    Der Handbremshebel ist selbstverständlich auch aus schwarzen Glattplastik und hat nicht die gummiartig-teigige Charakteristik, wie sie alte Fords (Escort etc) haben, wo man praktisch unendlich weit den Hebel "spannen" kann, ohne dass mal ein definiertes Ende auftritt. Hier ist bereits nach wenigen Zentimetern schluß.


    Das Lenkrad hat aber echtes Aluminiumblech an seinen Speichen, was einerseits nett aussieht und sich auch gut anfühlt, allerdings waren im Mietwagen auch schon einige "Bißspuren" drin, wo wohl jemand kleine Dellen mit einem harten Gegenstand hinterlassen hat. Das ist eben der Nachteil von Alublech, daß rauhe Behandlung eben dauerhaft sichtbar bleibt.


    Der Zigarettenanzünder ist oben am Armaturenträger angebracht, was sehr praktisch ist, wenn man Navigationssysteme oder Satellitenradios betreiben will (letzeres ist beim Mustang schon drin, allerdings nachgerüstet und festverkabelt).


    Ami-typisch sind zwei Cupholder in verschiedenen Größen in der Mittelkonsole eingelassen, die locker einen 32oz-Trinkbecher (ca 1L) aufnehmen. Größere Becher würde auch passen, das haben wir aber nicht getestet.


    Das Satellitenradio ist enorm praktisch, da man viele Dutzend Radioprogramme zur Auswahl hat, die nach Stilrichtung sortiert sind und auch während des Spielens den Interpreten und Songtitel anzeigen. Der größte Vorteil ist aber, daß man nicht alle zwei durchfahrene Städte den Sender neu einstellen muss, wie es normalerweise in USA üblich ist, sondern daß man den gewählten Sender dauernd hören kann. Leider bewegt sich die Audio-Qualität auf dem Niveau von 96kbit/s komprimierten MP3-Dateien. Man hört ständig, dass es verlustbehaftet komprimiert ist.
    Auf dem Foto vom Heck des Mustangs sieht man rechts einen schwarzen Knubbel auf der Heckklappe, das ist die Satellitenantenne.



    Die manuelle Klimaanlage ist auf Höhe der Zeit und leistungsfähig genug, den Wagen auch in Florida schnell abzukühlen und auch kühl zu halten. Das können die Amis wirklich gut.


    Der Motor
    Längs eingebaut ist ein V6 mit 4 Litern Hubraum und Heckantrieb. Die Leistung soll 210 PS betragen, aber da die Amis ihre Motorleistung ohne Nebenaggregate angeben, kann man über den Daumen mit 190-200 DIN-PS rechnen.
    Daß man davon nicht viel merkt, ist fast legendär bei den US-amerikanischen Fahrzeugen. In der Stadt und bis Tempo 80km/h geht der Wagen wirklich nett, man könnte es als gut motorisiert bezeichnen, aber keineswegs sportlich oder giftig. Ein Chrysler Crossfire (3,2 Liter) oder ein Pontiac GrandAm (3,4 Liter) gehen hier deutlich brachialer zu Werke.
    Ab Tempo 80 km/h geht dem Wagen dann schnell die Puste aus, ein Überholen ist dann nur noch mit genug Sicherheitsabstand möglich. Aber da wir in Florida maximal 120km/h fahren konnten (70mph), war das auch kein Problem.
    In der Stadt und beim Ampelstart ist man mit dem Motor samt der 5-stufigen Automatik gut bedient, in Deutschland könnte man mit dem Wagen jedoch nichts anfangen, wenn man auch mal bei Tempo 130 km/h noch überholen möchte.


    Der Sound
    Ein echtes Highlight des Wagens ist der Motorsound. Zwar steckt nur ein V6 unter der Haube, aber das Laufgeräusch im Stand und das Brüllen beim Kickdown zwangen mir doch ein glückliches Grinsen ins Gesicht. Das hat Ford wirklich gut hinbekommen, man meint, in einem echten Musclecar zu sitzen, wie im kitschigsten Road-Movie.
    Leider ist auch die restliche Geräuschdämmung nicht besonders gut gelungen, sämtliche Abrollgeräusche übertragen sich von den Rädern auf den Innenraum. Selbst bei Tempo 100 km/h ist der Wagen schon recht laut innen. Den Motor hört man aber nicht, wenn man nicht drauftritt.


    Die Automatik
    Die fünfstufige Automatik schaltet weich und ruckfrei und ist gut an den Motor angepasst. Die fünfte Fahrstufe ist sehr lang ausgelegt, daher auch der passende Overdrive-Schalter am Automatikhebel, mit dem man das Getriebe auf die Gänge 1-4 begrenzen kann.
    Leider ist es nicht möglich, das Drehmoment des Motor auszunutzen, da schon beim kleinsten Gasgeben die Automatik mindestens eine Fahrstufe zurückschaltet und den Motor aus dem sehr niedrigen, dieselartigen Drehzahlniveau holt.
    Bei Tempo 110km/h dreht der Motor in der 5. Fahrstufe mit 2000 1/min.


    Der Benzinverbrauch
    Wir haben den Wagen über 1500km gefahren und sind auf einen durchschnittlichen Verbrauch von 10,2 Litern Normalbenzin auf 100km gekommen. Das Fahrprofil bestand zu 80% aus Highway- und Interstate-Fahrten mit maximalem Tempo von 120km/h, und die restlichen 20% waren echter Stadtverkehr mit viel Stop-and-Go und natürlich vielen asozialen Ampelstarts ;) , zu denen der Wagen einfach verleitet.
    Ohne den Stadtverkehr sollte man den Verbrauch auf eine 9 vor dem Komma bringen. Das finde ich völlig okay, und wenn man bedenkt, daß ein gänzlich untermotorisierter Golf V 1.4 16V mit 75PS auch 9,5 Liter braucht, oder ein Golf 4 mit 1,6l so ca 10 Liter, dann ist es echt okay mit den 4 Litern Hubraum samt Automatik.


    Das Fazit
    Der Mustang ist von außen ein schönes, bulliges Sportcoupé, was mir echt gut gefällt und als Spaßauto infrage käme. Von innen ist die von Hertz gelieferte Ausstattung wirklich billig und mager und kann mit keinen weltweiten Standards mehr mithalten, weder japanischen, koreanischen, us-amerikanischen oder deutschen.
    Der Motor reicht auch nicht für Deutschland, hier wäre zumindest eine andere Getriebeabstufung, oder aber der V8 notwendig, um als Spaßauto durchzgehen zu können. Wenn ich mal wieder die Gelegenheit habe, versuche ich den 4.8 Liter V8 zu fahren, der sollte dann besser gehen. Zumal der 4.0 auch bei 3500 1/min merklich "zumacht", da scheint eine Schaumbremse drinzusein, um genug Abgrenzung zur GT-Variante und dem Shelby zu bieten.
    Preislich ist der Wagen in den USA interessant, aber als Import in Deutschland aber nicht mehr, dort bekommt man für den Preis der GT-V8-Variante deutlich besser verarbeitete Autos (allerdings nicht als V8).

    Mit 48h könnte ich auch leben, aber nicht mit 6 Wochen und dem Spiel namens: "Der Kunde ist immer zu doof, den Einschaltknopf zu finden, den lass ich mal zappeln, bis der die Lust verliert und zum Anwalt läuft". Ich schau mal grad bei FSC rein, aber ich meine mich erinnern zu können, dass die keine wirklich schnellen Spiele-PCs herstellen.


    So, die Webseite von FSC ist gerade platt, wenn man auf den Scaleo T klickt. Fängt ja gut an.


    Was ich an Hardware brauche (steht auch nicht zur Diskussion)
    Intel Quadcore Q6600
    Nvidia 8800GTX
    2-4 GB RAM
    500MB-1TB Festplattenplatz, kann auch gestriped sein (2x500)
    Soundblaster X-Fi

    Braindead: An Dell hab ich auch zuerst gedacht, aber keines der Servicepakete klingt danach, als würde da ein Soforttausch durchgeführt. Hast du persönliche Erfahrung damit und kannst berichten?



    Freelander22: So einen Service gibts/gabs mal bei Fujitsu-Siemens, da ist ein Techniker rausgekommen und hatte gleich die wahrscheinlich defekten Teile dabei, in diesem Fall war es ein Netzteil. Das war allerdings im Geschäftsumfeld und der PC war nicht spieletauglich. Ich will eben nicht bei offensichtlichen Defekten erst die Gängelei hinnehmen, das ganze Gerät einzupacken, zur Post zu fahren, dann feine sechs Wochen warten, bis das dann in Irland oder sonstwo diagnostiziert ist, und dann irgendwann das Gerät zurückzuerhalten.


    Ich stelle mir das so vor, dass die Service-Hotline mit dem Kunden eine Reihe von Fragen durchgeht, und am Ende ist dann sehr wahrscheinlich eines von drei Bauteilen kaputt, und diese hat der Techniker dann auf seinem Auto, wenn er vorbeikommt. Dass es sowas gibt, weiss ich aus dem Geschäftsumfeld, und das möchte ich auch für mich privat haben. Allerdings sollte der Hersteller eben auch voll spieletaugliche PCs herstellen (und damit meine ich nicht maximal eine 8600er Graka)


    Und ich möchte darum bitten, nicht meine Wünsche zu diskutieren, sondern konkret Erfahrungen mit Herstellern zu dem Thema zu nennen.
    Und dass keiner was zu verschenken hat, ist mir auch klar, deswegen bin ich ja auch bereit, dafür zu bezahlen. Letzendlich ist es ein Verlustgeschäft, wie alle Versicherungen, die man nicht in Anspruch nimmt, aber ich will nicht Wochen oder sogar Monate (man lese die c't mit "Vorsicht Kunde") auf die Reparatur eines offensichtlichen Defekts warten, der am besten auch noch eine Woche nach dem Kauf auftritt.

    Hallo Leute,
    da ein neuer PC ansteht, suche ich einen PC-Hersteller, der spieletaugliche Komplett-PCs verkauft, und dazu einen Vollservice anbietet, der wie folgt aussieht:


    Ein Stück der Hardware geht kaputt (z.B. die Grafikkarte), ich greife zum Telefon, und max. 24h später steht ein Techniker samt dem richtigen Ersatzteil vor der Tür und tauscht es ohne dummes Gelaber, Diagnose, Einschicken, Zurückschicken, RMA und Trallala aus. Der ganze Service sollte so ca. 1-2 Jahre anhalten und darf auch ruhig Geld kosten.


    Gibt es sowas?