Richtig, so in etwa habe ich mir das gedacht. Die Kalashnikov-Methode, wenn man keinen Datenlogger hat ![]()
Ich schreibs mal mit meinen Worten, vielleicht ist das einfacher zu verstehen für Chefkoch ![]()
Vollgeladenen Akku an ein Birnchen anschliessen. Es muss nicht dolle leuchten, es reicht, wenn es einen Lastwiderstand darstellt.
Jetzt nimmt man sich genug Papier und eine Uhr und erfasst in regelmäßigen Zeitabständen die Spannung der Zelle und den Strom. Spannung parallel zur Zelle messen, Strom in Reihe geschaltet messen.
Das ganze solange wiederholen, bis die 1V erreicht sind. Hier brechen wir die Messung ab, um die Zelle nicht zu schädigen.
Jetzt malt man sich auf Zeichenpapier die Kurve der Zellspannung (Y-Achse) über der Zeit (x-Achse) auf.
Jetzt auf einem zweiten Blatt die Kurve des Entladestroms (Y-Achse) über der Zeit (x-Achse).
Die entnommene Ladung der Zelle ist nun das Produkt aus Spannung und Strom pro Zeitabschnitt. Man nimmt sich also den ersten Zeitabschnitt und ermittelt per verstellbarem Augenmaß die mittlere Spannung und den mittleren Strom und multipliziert diese miteinander und der Dauer des Zeitabschnittes (Volt x Ampere x Zeit in Stunden). Das macht man nun so oft, bis man alle Abschnitte bis runter zur 1V-Marke erfasst hat.
Alle Werte addieren.
Wenn alles glattgelaufen ist, erhält man die Zellkapazität in Wattstunden. Wenn man nun noch die handelsüblichen "mAh" möchte, muss man den Wattstunden-Wert durch die mittlere Zellspannung teilen. Bei einer typischen NiMh-Zelle also irgendwas um 1,2V herum.