so, ich habe mal PSI 0.10 in Verbindung mit Amessage getestet.
Typische Frickelscheisse nach Linux-Manier.
Also: Erstmal wir nirgendwo erklärt, dass man nen extra-externen Server für Jabber braucht, wo man sich nochmal anmelden muss. Der Client alleine reicht nicht. Das ist Hindernis Nr. 1.
Wenn man danach googelt, findet man erst dreissig Tipps, einen eigenen Server aufzusetzen (Kernel kompilieren, Manpages lesen, etc)
Wenn man dann auf Seite drei weitergegoogelt hat, lernt man, dass es Public Server dafür gibt. Meldet man sich dann bei Amessage an, brauchen die dann ungefähr ne halbe Stunde die Bestätigungsmail zuzuschicken, um den Account zu aktivieren. In der Zeit hat man schon zweimal an sich selber gezweifelt (falsche Emailadresse angegeben etc) und sich nochmal unter nem anderen Usernamen angemeldet. Schwupps kommen BEIDE Bestätigungsmails. Also Doppelaccount wieder löschen.
Dann mit dem Account den PSI installiert, Daten eingetragen, Hauptfenster kommt hoch, nichts passiert. Man gibt seine Adresse weiter, damit man von anderen Usern hinzugefügt werden kann. Geht aber nicht, weil der PSI out-of-the-box offline startet, so dass man erst den Online-Knopf drücken muss. Völlig bescheuert, das muss man bei keinem anderen Client der Erde. Alle starten im Online-Modus hoch.
Dann versucht, eine Datei zu verschicken. Geht natürlich nicht, weil Ports in Router nicht geöffnet. Hilfe schweigt sich aus, welche Ports geöffnet werden müssen. Also wieder ne halbe Stunde googeln und rausfinden, dass Port 8010 geöffnet werden muss. Alles in den Router eingetragen, auch auf der Gegenseite des anderen Users, der parallel mittestet. Ergebnis: Geht nicht, weil geht nicht. Keine vernünftige Fehlerangabe. Wieder ne halbe Stunde Lebenszeit verplempert mit Spielereien an Firewall, NAT, DMZ und Konsorten. Dann findet man bei PsiWiki den Hinweis, dass in man die momentane externe IP-Adresse in die Settings von PSI eintragen muss, damit der eine Verbindung nach aussen aufbauen kann. Also externe IP aus Router ausgelesen, händisch ins Setup eingetragen, nochmal getestet: Geht.
Und natürlich darf man beim nächsten Mal, wenn sich die IP durch DSL-Zwangstrennung geändert hat, nochmal eintragen.
Fazit: Völlig unbedienbare Open Source-Linux BastelFrickelScheisse im Alpha-Stadium. Wieder zwei Stunden Lebensszeit auf ungare Software verplempert. Habs runtergelöscht und benutze wieder ICQ.