Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    Es gibt da drei Antworten:


    Die technische: ist scheissegal, durch Hörproben von mir ausprobiert


    Die esoterische: Es kommt nicht auf die Dicke an, sondern auf die Art der Verdrillung, das Material, das Dieelektrikum, Mondphase, Hundehaare, Voodoo etc.


    Die prollige: Dicker ist besser. Punkt.

    Und ein Tipp für den Threadersteller fürs Bewerbungsgespräch (falls es zu einem kommen sollte): Überleg dir jetzt schonmal ganz genau, was du auf die Frage antwortest, warum du dein Studium abbrichst und nun eine Ausbildung machen willst. Das ist eine klassische Fangfrage, darin sind Personaler geschult und Verdienen ihre Brötchen damit. Lässt Du also bei der Antwort auf diese Frage durchscheinen, dass Studium zu stressig war, und du was einfaches und laues suchst, wo man quasi jeden Monat 450 Euro Ausbildungsvergütung geschenkt bekommt, bist du sofort draussen.


    Ich würde eher versuchen, den Dreh folgendermassen zu kriegen: Studium war dir zu theoretisch und abstrakt, deine Stärken liegen in der sofortigen und praktischen Umsetzung von Aufgaben. Du möchtest sofortiges Feedback, ob Deine eingesetzte Arbeitskraft sinnvoll und richtig ist und du damit die optimale Arbeitsqualität liefern kannst.


    Was auch nicht gut ist, sind Argumente wie: "Ich kann kein Mathe", oder "die Auswendiglernerei liegt mir nicht". Weil um beides kommst du heute in keiner Ausbildung mehr herum (wenn auch in zehnfach abgeschwächter Form).


    Eine Ausbildung erfordert Disziplin, Durchaltevermögen bei dämlichen und/oder überflüssigen Aufgaben (wer bei der Bundeswehr war, kann das bereits), Auswendiglernen und ein gewisses unterwürfiges Verhalten ("Lehrjahre sind keine Herrenjahre"). Auch eine gewisse Passivität bei drangsalierenden Arbeitskollegen ist von Vorteil, die "ihren" Azubi kaffeekochen lassen oder ähnliche Frondienste verrichten lassen.

    Ne, ist extremer als gewöhnlich. Fahre ja selber Turbodiesel und auch sehr viele Diesel-Mietfahrzeuge von allen gängigen Herstellern (BMW, Mercedes, VW, Seat, Opel, Ford).
    Normalerweise merkt man als sensibler Fahrer, wo es zu schleifen beginnt und gibt nen Millimeter Gas. Nur bei dem Ford-Pedal ist es wie bei einen Poti, keine Kraftrückmeldung. Aber sicher kann man sich daran gewöhnen. Ist wie immer ein Jammern auf höchsten Niveau ;) Der Mondeo hat fast keine Anfahrschwäche, liegt am extrem kurzen ersten Gang und wohl einer satten Nacheinspritzung zur vorsorglichen Turbobespaßung. Kostet Sprit, heizt das Abgas auf und lässt den Turbo früher starten.

    So Leute,


    neuer Arbeitgeber, neue Firmenwagen :D


    Habe heute die Gelegenheit gehabt, einige Kilometer mit einem Ford Mondeo Turnier 2.0 TDCI mit 96kW (130 PS) abzureissen, und wollte Euch einige bemerkenswerte Punkte nicht vorenthalten.


    Da der Wagen jetzt weder neu noch was besonderes ist, verzichte ich mal auf Allgemeines und widme mich nur den Besonderheiten.


    Der Antrieb: Der Turbodiesel mit 2 Litern Hubraum und 130PS (bei 3500 1/min) aus dem Regal des PSA-Konzerns hat mich besonders fasziniert, da ich privat den gleichen Motor von Peugeot fahre (allerdings dann mit 136PS bei 4000 1/min). Ford ist hierbei eine nahezu perfekte Abstimmung der Motorelektronik gelungen, die besser ist, als der ursprüngliche Motor von PSA. Der Motor hängt unglaublich gut am Gas, wie ich es bei noch keinem Diesel erlebt habe. Er reagiert auf kleinste Gasstöße und lässt sich "wippen", wie es bisher nur beim Benziner möglich war. Die ersten beiden Gänge sind zudem auch recht kurz übersetzt, so dass man beim Anrollen keinerlei Turboloch oder ähnliches verspürt. Allerdings ist frühes Schalten in der Stadt somit notwendig, um den Motor nicht zu überdrehen.


    Man kann sagen, dass Ford hierbei eine nahezu perfekte Mischung aus den Vorteilen des Benziners mit den Vorteilen des Diesels gelungen ist.


    Nun die Nachteile: Der Motor ist deutlich lauter und brummiger als in meinem 307, besonders ab 2500 1/min. Bei 3000 1/min meint man, man führe über eine rubbelige Begrenzungslinie auf der Autobahn.


    Weiterhin ist die Kupplungspedalabstimmung samt Leerlaufregelung zu nervös ausgefallen, man würgt den Motor sehr leicht ab, da das Kupplungspedal völlig gefühllos die Kupplung schließt und man den Schleifpunkt nicht fühlt.


    Nach dem Starten braucht der Motor sicher eine halbe Minute, bis er anständig rundläuft. Das können inzwischen alle Hersteller besser.


    Nun zum restlichen Auto:


    Lenkung: Perfekt, sehr direkt, leichtgängig und spiellos. So soll es sein


    Bremsen: Auch gut, keine Auffälligkeiten


    Interieur: Hochwertig und einwandfrei, bis auf die silbern lackierten Plastikröhrchen an den Streben des Lenkrades. Da man dort immer seine Hände beim Fahren liegen hat, müssten diese aus Metall sein, damit man nicht anhand des weichen und warmen Plastiks merkt, dass es gefaked ist.


    Sitzposition: ca 20cm zu hoch, katastrophal. Man sucht ständig die Verstellung des Sitzes, obwohl er aber schon ganz unten ist. Man sitzt drin wie in einem Sprinter.


    Alles in allem ein sehr gutes Auto mit einem perfekten 2-Liter-Turbodiesel, den ich so gut noch bei keinem anderen Fahrzeug erlebt habe.

    Hallo Freunde des großen und kleinen Werkzeugs,


    alle drei Jahre öffnet die größte Messe der Welt, das Mekka der Häuslebauer, Handwerker und Profis am Bau, gemeint ist die Bauma in München vom 23.4. bis zum 29.4. Wer fährt noch alles hin und schaut sich was an?

    grambler: genau so hab ich mir das auch vorgestellt, und so läuft es normalerweise auch, obwohl wir in der Servicewüste Deutschland sind. Aber der Händler war wirklich angepisst, daß der Standard-Crossfire eben nicht unsere vollste Zufriedenheit erreicht hat. Dann kamen noch blöde Sprüche zum Thema Motorleistung, und ob 218PS nicht genug wären etc. Er hat uns sogar nach Porsche geschickt, damit wir uns dort einen Wagen für 150.000 Euro ansehen sollten, der wäre dann "spritziger". Was für ein Idiot, als wäre der Grauguß-Klotz aus den späten 80ern irgendwie sowas wie der Nabel der Welt. Ich hätte ihn fast gefragt, warum er noch eine Viper SRT-10 im Schauraum hat, wo man doch eh keine 500PS brauche und direkt nach Porsche rüberlaufen solle. Und der Typ nannte sich KFZ-Meister. Aber wahrscheinlich hat er den ganzen Tag nur mit Kunden zutun, die 80PS-Colts und Pajeros kauft. (Er ist kombinierter Chrysler/Mitsubishi-Händler in Gladbeck).
    Ein SRT-6 hätte vielleicht tatsächlich das Auto kaufenswert gemacht, so schlecht war die Sitzposition dann auch nicht (bin 1,86m groß). Aber so verkauft er dann eben kein Auto. Motto: "Lieber keins verkauft als mal eben telefoniert und nen anderen Wagen herbeigeschafft und evtl. gleich zwei Kunden angefixt".

    Ich glaube, der häufige Denkfehler ist, dass gemeint wird, dass das Flugzeug auf irgendeinem sehr kurzen Laufband festgenagelt steht, und es wie ein Harrier quasi senkrechtstartet. Das geht natürlich nicht. Das Laufband ist sehr lang und das Flugzeug rollt ganz normal los, wird schneller und bei genug Auftrieb hebt es dann bei 170 Knoten ab. Wie immer und überall. Dabei dreht sich hilflos das Laufband unter den Rädern weg und heizt die Lager auf.


    Erklär das so deinem Physiklehrer, und er wird es bestätigen.

    Ja, so einer müsste es schon sein. Hatte der (unfreundliche) Händler auch nicht da gehabt. Er hat es auch überhaupt nicht eingesehen, dass jemand nicht vollständig zufrieden mit den Fahrleistungen der Standardversion sein könnte, und hat uns somit auch nicht angeboten, mal einen SRT6 zu besorgen.
    Auf der anderen Seite hatte er auch eine Viper SRT10 im Schauraum stehen, aber die war mit 102 großen Zetteln etwas über dem Budget.