So ganz verstehe ich den Fall nicht. Du bist nun Industriemechaniker und überlegst, ob du in diesem (oder vergleichbarem) Job arbeiten willst, oder ob du eine zweite Ausbildung als tech. Zeichner von nochmal 3,5 Jahren hintendran hängst?
Beiträge von fahrsfahrwerkaus
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Ja, besonders geil bei Spritmonitor ist diese Darstellung, bei der man sehen kann, dass Benziner-Fahrzeuge zwischen 400 und 420PS nur 13,5 Liter Sprit im Durschnitt brauchen. Die Datenbasis sind zwar nur 5 Fahrzeuge, also statistisch eher unbrauchbar, aber man erkennt, welcher Wunsch hier der Vater des Gedanken war.
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Siehst du, der mit dem Smart war besser, der braucht nämlich nur 3 Liter
Du fährst einfach zu schlecht, du beherrscht das Spritsparen nicht.Und erzähl mal dem Publikum mit dabei, dass Dein Arbeitsweg aus Baustellen besteht, wo man eh nur 80 fahren darf, dann relativiert sich das wieder

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Schon klar, Speedtriple, das ist natürlich so ein Portal für Selbstdarsteller, die es mal mit frisch gewaschenen, gewachsten Wagen, mit abgeschraubter Antenne, angeklappten Spiegeln, Klima aus, Lüftung und Radio aus, Reifen auf 4 bar aufgepumpt, bei 20°C Aussentemperatur und hohem Luftdruck mal geschafft haben, auf einer topfebenen Landstrasse, fahrzeugleer wie kurz nach dem Atomschlag ihre 3,9 Liter aus ihrem Golf TDI rausgequetscht haben. Natürlich bei Tempo 75, sechster Gang, eine Person im Wagen (50kg Schmalhans-Küchenchef).
Diese Spielchen kenne ich selber, habe das auch mal ausprobiert, was so geht, und bin nun dazu gekommen, dass es alles keinen Sinn hat und man schlichtweg seine 6-7 Liter braucht in einem Kompaktklasse-Diesel, wenn man unter realen Bedingungen fährt. Und jetzt kommt mir hier kein Schlauberger, der meint, mich mit Spritspartipps belehren zu müssen, die kenne ich alle selber.
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Luzy: Du siehst das schon richtig. Die Leute in ihren Golfs und Smarts verarschen sich nämlich selber beim Spritverbrauch ihrer Klein- und Kompaktwagen. Da braucht eben ein Golf TDI 4 Liter, ein Smart nur 3 Liter, und ein Avensis Benziner nur gute 6 Liter. Alles fein zusammengelogen, aus Prospektangaben zusammengeschrieben, die mithilfe eines Fahrroboters auf der Rolle ermittelt wurden, unter Laborbedingungen. Da kann man natürlich prima zu den "bösen" SUV rüberzeigen, weil die brauchen ja 10 Liter Diesel oder 15 Liter Benzin auf 100km.
Dass der Avensis aber in Wirklichkeit auch zehn Liter Benzin braucht, oder der Golf TDI seine sieben, wird dabei nicht berücksichtigt.
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Also Gründe dafür, warum ich SUV mag:
Sie sind eine Symbiose aus Geländewagen und bequemer Limousine.
Ich mag Fahrzeuge mit drehmomentstarkem Motor und Allradantrieb, da man so auch mal Vollgas geben kann, ohne, dass irgendwelche Räder durchdrehen, und man so auch mal bei leicht eingeschlagenen Vorderrädern aus einer Seitenstrasse in die Hauptstrasse einbiegen kann, ohne sich das kurveninnere Rad runterzuradieren.Weiterhin ziehe ich regelmässig Anhänger, und da ist man mit einer gewöhnlichen Limousine in Golf- oder Passatgröße schnell am Ende mit der Zuglast.
Hier in Bayern liegt doch mehr und öfter Schnee als im Rest des Landes, und hier hätte ich schon gerne mal nen Allradantrieb.
Dazu kommt noch mein Technikfimmel, der auf die Extragimmicks in einem SUV abfährt, sei es höhenverstellbares Fahrwerk, teilweise luftgefedert, der Allradantrieb, das Untersetzungsgetriebe, Sperrdifferentiale etc. Alles viel Spielzeug, was man im normalen PKW nicht hat.
Dann ist der SUV innendrin in der Regel komfortabler als ein echter Geländewagen, der gerne mal aussieht wie ein Autoscooter oder Motorboot (Stichwort: Hummer H1).
Dann werden in SUV eher größere Motoren mit geringerer spezifischer Leistung eingebaut (4 Liter, 250PS), und weniger die auf der 16V-Lüge basierenden Winzigmotoren mit gelogenen Leistungsangaben (1,8 Liter mit 140PS).
Zum Schluß vielleicht nochmal etwas zum persönlichen Geschmacksempfinden: Der Markt verlangt Abwechslung nach vielen Jahren Einheitsbrei unter den Limousinen. Deswegen werden auch soviele Kunden sich was anderes wünschen, als den zehnten Passat oder C-Klasse. Da kommen die optisch sehr ansprechenden SUV wie Nissan Murano oder Porsche Cayenne ins Spiel.
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brasax: Ich gönn dir den Touareg auch, auch wenn ich selber eher zu nem 335xd tendieren würde. Oder zu einem Subaru Impreza WRX, 911er Turbo, Mustang GT, Audi A6 3.0TDI quattro...ich hör schon auf

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Natürlich ist so ein Fahrzeug ein Statussymbol, und ebenfalls ist der Sprit nach wie vor zu billig. Aber was ich nicht verstehe, ist, daß das abgehängte Prekariat (TM) in seinen Calibras, E36, W124, Golf 3 und Honda Accords sich beschwert, wenn ein Touareg TDI seine 10 Liter Diesel braucht, wohingegen erstgenannte Prollschleudern auch mindestens 10 Liter Superbenzin auf 100km verbrauchen. Am reinen Spritverbrauch kanns also nicht liegen, eher vielleicht am Sozialneid der Deutschen.
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tobias2k:
Ich vermute, dass eine Stufenaufladung mit dem auf dem Bild auf der Audiseite gezeigten Lader nicht beim V12TDI machbar ist, da er schlichtweg zu klein ist, um den Luftbedarf von sechs Litern Hubraum zu decken.Man unterscheidet: Stufenaufladung - ist eine Reihenschaltung der Lader, wo die verdichtete Luft des ersten Laders im zweiten Lader nochmal nachverdichtet wird. Das ganze ergibt einen höheren Ladedruck, aber keinen größeren Massenstrom. Sowas eignet sich für kleinere Motoren, die sehr höhe Leistung erreichen sollen, aber ohne den Nachteil behaftet zu sein, träge zu reagieren.
Registeraufladung ist eine Parallelschaltung, wo entweder Lader Nr. 1, beide, oder nur Lader Nr. 2 zugeschaltet ist. Bei diesem Konzept kommt es nicht auf höchste Ladedrücke an, sondern über ein besonders breites Drehzahlband mit mittlerem Ladedruck.
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Ja, ich würde den 335d auch gerne mal fahren, als Allradversion. Stufenaufladung ist sowieso das edelste, was man bauen kann, wenn Geld keine Rolle spielt.