Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    Ich hab was gegen alle hellen Grautöne :D Am schlimmsten sind Skoda und Golf 5 in der Billigline, da ist das Grau am hellsten. Am liebsten hab ich fast schwarz, so wie bei Audi, BMW und in meinem Peugeot. Dieses hellgraue Spät-Achtziger-Japano-Discount-Plastik ist einfach greislich. Die Materialien im Opel sind ohne Frage hochwertig, nur ist eben der Farbton schlecht gewählt. Dieses Metallic-Graubraun der Mittelkonsole ist auch abstossend. Da hätte ein kühles Silbergrau wie bei den neuen Volvos besser gefallen.

    Schon klar, dass ein 1,8-Liter-Saugmotor nichts kann. Es geht mir eher darum, daß die 140PS auf dem Schildchen stehen, und der Kunde sich toll fühlt, weil so viel ist.


    Früher hatte ein Auto mit 140PS auch noch 2,5 Liter Hubraum, da ging dann schon was. Heute verkauft man die gleiche Leistung aus 1,8 Litern, und alle wundern sich, warum ihr neuer Wagen eigentlich genauso schnell ist wie der alte.

    Hallo Leute,


    heute gabs mal wieder einen neuen Mietwagen zum Testen, und da die Suche hier im Geplauder keine Treffer zu den Begriffen "Zafira Testbericht" geliefert hat, schreibe ich mal meine Eindrücke nach den 250km fahrt.


    Bei dem Opel Zafira handelt es sich um ein Modell diesen Jahres vom Verleiher National Straub, mit 1,8 Liter Benziner und 103kW, Klimaautomatik, CD-MP3-Radio und Plastiklenkrad.


    Motor:
    Als Motorenfan fange ich gleich mal mit dem Wichtigsten an: Der 1,8-Liter-Benziner hat 103kW (140PS) bei 6300 1/min. Eigentlich steckt in diesem Satz schon alles drin, was man über den Motor wissen muss. Schlaff, lahm, gefühlte 90PS, eben eine typische moderne Mogelpackung. Meine Kollegen und ich waren uns einig, daß dieser Wagen seine 140PS nur auf dem Papier hat. Das Getriebe ist deshalb so kurz abgestuft, dass man eigentlich immer mit 3500-4000 1/min unterwegs ist, auch wenn man die situationsrelevanten Schaltstufen des Fünfganggetriebes benutzt. Sprich: Vierter Gang in der Stadt, Fünfter auf der Autobahn. Schon bei Tempo 140 hat man 4000 1/min erreicht, und der Motor ist klar zu hören.


    Für Überholvorgänge ist man genötigt, zwei Gänge zurückzuschalten und das arme Motörchen bis zum roten Bereich (6500 1/min) zu drehen, damit man in angemessener Zeit zwei LKWs überholen kann.


    Aber dafür hat uns nachher der Verbrauch entschädigt, ca 10 Liter auf 100km sind durchgegangen, laut Bordcomputer nur 8,5. Aber da deutsche Bordcomputer allesamt mindestens einen halben bis ganzen Liter lügen, passt das schon gut zusammen. Durch die relativ kurze Fahrtstrecke von 250km (in denen sich der Zafira einen drittel Tank reingehauen hat) ergeben sich natürlich Messungenauigkeiten. Wir sind nur Autobahn gefahren, und dort selten schneller als 140 (mehr packt die Karre nicht in endlicher Zeit).


    Fazit zum Motor: Eine moderne Mehrventil-Mogelpackung mit realen 90PS, die mit dem Zafira und drei Mann Besatzung ohne Gepäck seine liebe Not hat. Maximale komfortable Autobahngeschwindigkeit liegt bei 140-150km/h, danach wirds zu gefährlich, da man null Reserven hat, auch mal von 150 auf 160 zu beschleunigen, wenns mal eng wird.


    Schaltung
    Der Schalthebel sitzt günstig und fühlt sich gut an. Das ist mir wichtig, da ich den fast die ganze Zeit in der Hand habe. Die Schaltwege sind kurz und knackig, wie bei einem Sportwagen, aber leider auch teilweise ungenau geführt, so dass man die Kulisse nicht trifft, besonders der dritte und fünfte Gang machen Schwierigkeiten, es fehlt die "Einführschräge", die es erlaubt, bei minimalem seitlichen Versatz trotzdem in die Kulisse zu kommen. Selbst, wenn man es drauf anlegt und exakt vertikal den Hebel bewegt, hakt es manchmal. Aber da muss ich Opel etwas trösten, denn BMW kann das bis heute nicht.



    Fahrwerk und Lenkung:
    Kurz und knapp: Einwandfrei, sicher, spielfrei. Keine Auffälligkeiten


    Innenraum und Haptik:


    Hier verdient sich der Zafira die meisten Pluspunkte, das Interieur ist hochwertig verarbeitet, alles sehr passgenau und von der Detaillierung mit verschiedenen Kunststoffteilen, Zierleisten und anderen Blickfängen auf dem selben Niveau wie VW oder Audi. Nur das triste Opelgrau mit Metallic-Dunkelgrau-Elementen stört.
    Die Sitze sind einwandfrei und komfortabel, die Sitzposition ist nur leicht erhöht gegenüber einer normalen Limousine.
    Alle Schalter, Griffe und sonstige Bedienelemente fühlen sich gut an und rasten knackig ein bei Betätigung. Alles sehr schön gemacht, das hat Opel gut hingekriegt.


    Radio und Klima
    Hierbei tun sich Abgründe auf, Opel hat sich mit dem Bordcomputer, dem Radio und der Klimaautomatik (alles in einem "Gerät") keinen Gefallen getan. Die Bedienung ist völlig unmöglich und abseits jeder Bedienstandards, die man so vom Rest der Branche kennt. Die Knöpfe sind wahhlos verstreut, die Symbole darauf oder darunter mit so feiner Linie bedruck, dass man erst nach dem Runterbeugen erkennen kann, ob dieses Drehrad nun die Temperatur oder die Ausströmer verstellt.
    Normalerweise halte ich mich für technisch gewievt und mit gängigen Benutzeroberflächen und -schemata vertraut, aber innerhalb der 2,5h-Fahrt ist es mir nicht reproduzierbar gelungen, das Bordcomputer-Untermenü mit dem Durchschnittsverbrauch zu verlassen und wieder in das Grundmenü zu gelanden. Dazu muss man irgendwie mit dem Jog-Rad (welches auch die Lautstärke des Radios verstellt) den "zurück"-Softkey annavigieren und dann mithilfe einer Tastenkombination aus "BC", "Enter" und "Sendersuchlauf links/rechts" sich durchs Menü hangeln.


    Also, Opel, das ist völliger Käse, das kann keine Hausfrau bedienen, und schliesslich ist das die Hautpzielgruppe dieser Minivans.


    Blinkerhebel:
    Diesem Sche*ssdingen widme ich einen eigenen Unterpunkt, so sehr hat mich dieses Teil verwirrt. Es hat quasi keine Rastfunktion wie herkömmliche Blinkerhebel, sonder ist nur ein Taster, der der Bordelektronik den Blinkwunsch signalisiert. Je nach Fahrzustand und Lenkradstellung wird der Blinkwunsch unterschiedlich interpretiert. Also "fünfmal Blinken zum Überholen auf der Autobahn" oder "Dauerblinken wegen Abbiegen" geschieht automatisch und ist vom Fahrer nicht ohne Studium des Handbuchs beeinflussbar. Beim Zurückdrehen des Lenkrades in die Nullstellung wird das Blinken immer wieder ausgeschaltet. Sehr verwirrend das ganze, man korrigiert eigentlich ständig durch "Gegenblinken" seinen Blinkwunsch, weil der Blinker zu kurz, zu lang oder in die falsche Richtung geblinkt hat. Völliger Käse.


    So, das reicht erstmal zu dem Auto. Als Gesamtfazit würde ich sagen, dass nach einigen Softwareupdates und einem richtigen Motor der Wagen wirklich ein toller und qualitativ hochwertiger Wurf von Opel ist, der sich nicht vor einem Touran oder C-Max verstecken braucht.


    [EDIT: Rechtschraippfählärr und Punkte "Schaltung" und "Fahrwerk und Lenkung" hinzugefügt

    Ich wurde auf Basis einer Fotokopie des letzten Notenauszuges eingestellt, "beweisen" musste ich erstmal nicht, dass ich das Diplom hatte. So einen Monat nach Antritt der Stelle rief mich dann die Personalabteilung an und wollte das Original mal kurz sehen und fotokopieren , für die Akten, und als Beweis, wie sie sich auszudrückten.
    Man bekommt seine Diplomurkunde auch selten sofort nach bestandener Prüfunf überreicht, die muss oftmals erst noch vom Sekretariat mundgemalt werden, und das dauert schonmal ein paar Wochen.

    Meine Sicherheitsstrategie sähe so aus: Massive, hochwertige Tür mit so einem breiten Riegel auf der Innenseite, der in beide Seiten des Türrahmens reingeht. Das wäre der erste und wichtigste Schritt, da Türen meist aufgetreten oder gehebelt werden. Und wer das mal versucht hat, weiß, wie einfach das geht. Ein Amateur-Dieb, der sich in Sicherheit wiegt und keinen Lärm scheut, tritt eine gewöhnliche Tür einfach auf. Dabei bricht die Türzarge raus oder das ganze Schloß.


    Zweiter Trick gegen Profis: Zwei unterschiedliche Schlösser in der Tür haben, eines im normalen Schloß, eines im breiten Riegel. Das erste Schloß ein ganz normales Qualitätsschloß, das zweite ein möglichst verschlissenes, exotisches Schloß aus dem Ausland. Profis trainieren nämlich auf gängige Schlösser, die in diesem Land eingesetzt werden. Dabei spielts fast keine Rolle, welcher Markenhersteller oder welche Serie es ist, Profis können es innerhalb weniger Sekunden mit einem Lockpick öffnen, sei es per Vibration oder manuell.


    Der Hintergrund zum verschlisssenen, exotischen Schloß ist der: Je älter und abgenutzter das Schloß ist, desto schwieriger lässt es sich "picken", also öffnen. Stammt es dazu noch aus England, Frankreich oder sonstwo und ist von einem hierzulande unbekannten Hersteller, desto besser ist die Chance, dass der Einbrecher statt 5 Sekunden nun vielleicht eine Minute daran herumharkt und bei seiner Arbeit gestört wird.



    Letzer und wichtigster Punkt: Die Gesamtstrategie muss stimmen. Es hilft nicht, das beste Schloß und die massivste Tür zu kaufen, wenn das ebenerdige Küchenfenster "auf kipp" steht, oder die Balkontür nur eingeschnappt ist. Der Einbrecher sucht die einfachste Möglichkeit, schnell und unbemerkt einzudringen. Wenn ihm nun jeder Zugang möglichst umständlich und aufwendig erscheint, lässt er die Wohung links liegen und sucht eine andere.


    Die Investition in Sicherheit muss also gleichmässig erfolgen, nicht nur Geld in den Schließzylinder stecken, sondern auch Geld in abschließbare Fenstergriffe, vergitterte Kellerfenster, einbruchhemmende Beschläge, ordentliche Haus- und Balkontür stecken.


    Solche Beratung findet man am besten bei der Kriminalpolizei, da erfährt man, wie man seine Wohnung oder Haus schützen kann.


    Persönlich kann ich eher was über das zerstörungsfreie Öffnen von Schlössern erzählen, das ist eines meiner Nebenhobbies. Wen das Thema interessiert, der googelt mal nach Webseiten "Freunde der Sperrtechnik" und "Lockpicking"

    Den Faktor nehme ich wegen des cos-phi, der bei induktiven Verbrauchern kleiner ist als 1. Vereinfacht gesagt transportiert man mehr Strom über die Leitung, als der Verbraucher wirklich braucht. Bei Elektrowerkzeugen kommt der hohe Anlaufstrom hinzu, weiterhin ein Phasenanschnitt zur Drehzahlregulierung, der auch zu hohen Impulsströmen führt.

    Meiner Erfahrung nach kommts am meisten auf die Qualität der Stecker und Buchsen selber an. Eine Stecker muss stramm drinsitzen, und die Kontaktstifte müssen fest von den Kontaktzungen gehalten werden. Wenn eine billige Steckdosenleiste unter Belastung abbrennt, dann unmittelbar in den "Löchern", und nicht an der Zuleitung. Wenn also die billige 1 Euro Baumarkt-an-der-Kasse-im-Grabbelregal -gelegene Steckerleiste die Kontakte zu labberig festhält, und der Stecker fast von selber reinfällt, würde ich diese nicht mehr verwenden, erst recht nicht für starke Verbraucher.


    Für sämtliche Geräte mit Heizfunktion ist die Ohmsche Regel anzuwenden (wurde schon richtig hier geschrieben), für Elektrowerkzeug, PC, Hifi etc würde ich mit einem Faktor von 0,6 rangehen. Das hiesse, bei ca 2200 Watt ist Schluß. Bei Elektrowerkzeugen, die sich zudem überlasten lassen (Bohrmaschinen, Winkelschleifer, Kreissägen) würde ich noch früher Aufhören, oder gleich die Mehrfachsteckdose weglassen. Diese Geräte wollen eine möglichst direkte Verbindung ohne drei Stecker dazwischen.