Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    Meine Erfahrung mit Camcordern auf Basis von Magnetband sind, dass es ein echter technischer Rückschritt im Zeitalter der Festplatte ist. Ich bins seit vielen Jahren gewöhnt, entweder mit CDs, DVDs oder Festplatten zu hantieren und ein nahezu verschleißfreies Medium zu haben, auf das ich beliebig zugreifen kann. Deshalb hat mich mein MiniDV-Camcorder auch so enttäuscht in Sachen Komfort. Man spult wie in den 80er Jahren auf seinem Band herum und sucht die passende Szene.


    Wenn ich wieder einen Camcorder kaufen würde, dann nur noch mit Festplatte oder Speicherkarte, nie wieder Band. Natürlich ist die Qualität bei allen Medien ausser MiniDV schlechter, das liegt an der höheren Kompression. Für den Heimanwender und Prosumer ist MiniDV von der Qualität unschlagbar, erfordert aber Kompromisse bei der Handhabung und Komfort, und auch etwas Disziplin bei der Behandlung der filigranen Bandkassettchen. Weiterhin sollte man bei immer der gleichen Bandsorte und -marke bleiben, um Schmiereffekte auf der Kopftrommel zu verhindern. Jeder Hersteller setzt unterschiedliche Schleif- und Schmiermittel auf dem Bandmaterial ein, und diese vertragen sich nicht immer untereinander.


    Mein klare Empfehlung wäre: Ein Markencamcorder von den großen vier der Branche (Sony, Panasonic, JVC und Canon) mit großer, eingebauter Festplatte. Gibt zwar unmerklich schlechtere Bildqualität durch stärkere Kompression, aber dafür ungleich höheren Komfort und Haltbarkeit und vorallem PC-Anbindung. Es ist viel simpler, mal eben die ganze Szene in Dateiform auf den PC zu kopieren, als mit einem Firewire-Anschluss und Capture-Software die richtige Stelle von Hand anzuspulen, auf "Aufnahme" zu drücken und dabei sitzen zu bleiben, bis die Szene auf dem PC gelandet ist. Das hat das Flair vom Kopieren einer CD auf eine Musikkassette.

    Was ich nicht verstehe, ist, dass man sich über die Erhöhung aufregt? Es gibt einen freien Markt und jeder kann für seine Ware und Dienstleistungen verlangen, was er will. Wer das nicht akzeptieren will, muss eben in ein sozialistisches Land ziehen und "auf Platte" wohnen, dort ist der Preis dann fix und der Vermieter ist kein "Unmensch". Alternativ sucht man sich eine günstigere Wohnung. Wenn der Vermieter meint, er bekommt die Wohnung für 50 Euro mehr weg, dann soll er es versuchen. Gibt der Markt das nicht her, bleibt er darauf sitzen und macht Miese. So läuft das mit der Marktwirtschaft. Wer die Marktwirtschaft nicht erträgt, für den gibt es Sozialsysteme, der es auch den Schwächeren ermöglicht, eine Wohnung zu bezahlen.

    Das klingt fast so, als wäre das THW das richtige für dich. Allerdings hat man da weniger mit Technik, als mit purer Packerei zu tun. Also schweres Gerät runter vom LKW, putzen, wieder drauf etc. Aber die Gerätschaften, die das THW hat, waren in unserer Stadt vom feinsten. Alles neu, alles sauber, und nur Profikram. Kein Vergleich mit dem Sche*ßdreck, den die Bundeswehr oftmals hat. Kann sein, dass THW nur mit Verpflichtung über mehrere Jahre möglich ist, ähnlich dem Katastrophenschutz. Den leistet man sechs Jahre ab, muss allerdings nur alle zwei oder vier Wochen antanzen und Dienste leisten. Man kann also noch seine Ausbildung/Studium nebenher machen und verliert kein Jahr.

    Das stimmt nur teilweise, Martyn. Ein Motor arbeitet mit dem besten Wirkungsgrad, wenn man die größtmögliche Zylinderfüllung erzeugt. Das ist immer der Bereich des maximalen Drehmomentes, da die Menge des verbrannten Gemisches die Höhe des Drehmomentes bestimmt. Die Zylinderreibung muss man immer bezahlen, und zwar je mehr, je schneller der Motor dreht. Deswegen sollte man möglichst viel Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen abfordern. Das geht durch Vollgasgeben. Bei den meisten Turbodieseln ist das Drehmoment am größten bei 2000 1/min, dort hat man den besten spezifischen Verbrauch (also den Tiefpunkt des Drehzahl-über-Leistung-über Spritverbrauch-Kennfeldes).


    Das mit den Drosselklappen bei Ottomotoren stimmt aber, nur interessiert der mich nicht als Dieselfahrer.

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Ein Problem bei diesen Autothreads sind immer die Übertreibungen. Unter "Reifen fressen" verstehe ich, daß alle 5 bis 10tkm neue Reifen fällig sind. Und das ist bei normaler Fahrweise wohl nicht der Fall.
    Lieber sachlich bleiben!



    Nana, 5-10 Tkm schaff ich nicht, das ist jetzt übertrieben. Mit "Reifen fressen" meine ich weniger den absoluten Verschleiß, als das Verhältnis zwischen hinten und vorne. Bei meinen ersten Autos, die allesamt Fronttriebler waren mit dem Drehmoment eines Nasenhaarrasierers, hab ich bei den Hinterreifen praktisch keinen Verschleiß gehabt, und vorne nur ein bisschen. Da hat der Reifen wirklich 50.000km gehalten. Heute fahr ich viel vernünftiger und sparsamer, brauche aber trotzdem vorne noch deutlich mehr Reifen als hinten, Turbodiesel sein dank.


    Avalanche: Klar, bei Tempo 80 und 2000 1/min nur bei Nässe, nicht bei trockener Fahrbahn. Wäre auch zu schön um wahr zu sein.

    Ja, da hast du sicher recht. Ich meine eher so die typischen Situationen, wo man dann aus der Stadt rauskommt, im fünften Gang fährt bei 1500 1/min und auf die Landstrasse weiterfährt. Dabei dann ganz kraftstoffsparend bei niedrigen Drehzahlen Vollgas gibt, und sobald dann 2000 1/min anliegen und der maximale Ladedruck errreicht ist, eben der Schlupf ganz zwangsläufig auftritt, auch wenn man dann schon 80 fährt. Das merkt man bei trockener Strasse nicht, aber bei Nässe merkt man es schon.