Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    Es ist der natürliche Schlupf, den man nicht extra provoziert, der Reifen frisst. Ich fahre nicht mit quietschenden Reifen an, aber sobald der Turbo den maximalen Ladedruck aufgebaut hat, entsteht Schlupf, da kein Fronttriebler das Drehmoment über 200Nm handlen kann. Hab ich bei meinem derzeitigen Turbodiesel auch. Wenn man etwas sensibel in den Fingerspitzen ist, kann man es im Lenkrad spüren, wie auch bei Landstrassentempo die Reifen leicht rutschen.


    Bei Saugmotoren hab ich bisher so ein Verschleißverhältnis von 2:1 (vorne:hinten), bei drehmomentstarken Fronttrieblern eher so 3:1.


    Und klar, Martyn, dass du hinten und vorne gleichmässig verschleisst, das schafft ausser Dir keiner :)

    Ja, in der Tat, diese Maschine hatte ich im ersten A3 gehabt, das war schon der Einstieg in den ersten Kreis des Motorsports. Unglaublich, wieviel Fahrleistung man für seine 10 Liter Super auf 100km geboten bekommen hat, und wie lahmarschig der 2,3V5 dagegen gewirkt hat. Aber als Entschädigung hat er dafür bloß 13 Liter genommen :p Aber immerhin konnte man mit dem fünften Zylinder prahlen (vor Kollegen und Nachbarn), weil wer hat sonst schon sowas absunderliches wie eine ungerade Zylinderzahl ausserhalb eines Schiffes.


    Und genau hier liegt der Trugschluß, warum viele meinen, jedes Auto mit 150-200PS muss ja gut gehen, weil es viermal so viel PS hat wie ein Panda.


    Kleines Experiment: Ich hab unglaublich viel Freizeit und baue mir ein Auto mit vier Pandamotoren mit jeweils 50PS, jeder treibt ein Rad an, quasi Allrad. Mein Auto hat also nun 4x 1 Liter Hubraum und insgesamt 4x50PS.


    Nun nimm ich einen heissgemachten Tausendventiler mit 200PS aus 1,8 Litern Hubraum (Saugmotor, genauso wie der Panda).


    Beide Fahrzeuge sollen gleich schwer sein, gleiche Aerodynamik etc. Was glaubt ihr, welcher ist schneller? Der 1,8er oder mein 4x 1,0er? Beide haben 200PS :)



    Interessant, meiner ist also schneller? Liegts vielleicht doch am Drehmoment bzw dem Hubraum? Nun dürfte die Antwort klar sein, warum der 2,3V5 soviel schlechter ist als der 1,8T. Der Turbo bringt Drehmoment und reduziert das Gesamtgewicht.

    Wobei Tiptronic mit dem Getriebe selber nichts zu tun hat, sondern nur ein Stück Draht zu den Schaltwippen, die die Software des klassischen Automatikgetriebe mit Drehmomentwandler davon in Kenntnis setzt, dass nun Fahrstufe "X" einzulegen ist, oder "X+1" oder "X-1", je nach Wippbetätigung.


    Wirklich neue Automatiken sind nur die stufenlosen CVT-Getriebe (aka Multitronic, DAF).


    Das DSG ist nur eine neue Kupplungstechnik, mit dem Getriebe hat das nicht so richtig viel zu tun.


    Deswegen fühlen sich auch nur DSG oder CVT richtig fix und schnell an, weil alle anderen Getriebeformen auf klassischen Konstruktionen beruhen und nur durch neue Software und Regelungen aufgepeppt sind.

    Bei Generatoren muss man achtgeben, dass praktisch alle älteren und neuere preiswerte Geräte gerade im Teilllastbereich weit über 300V Spannung liefern. Damit grillt man sich schonmal angeschlossene Geräte. Verhindern kann man das, wenn man schon vor dem Einschalten einen kräftigen Verbraucher anschliesst (z.B. 300W Baustrahler) , und erst danach die empfindlichen Geräte wie PC, TV, Hifi.

    Zitat

    Original geschrieben von 00siemens
    diese Teile für den PC sind net gerade das richtige für Private. Da der NotStrom nur zum runterfahren des PC gerade mal reicht!(meißtens bis zu 10min.) und nicht für mehr!


    Hängt davon ab, wie sehr man überdimensioniert. Meine erste USV war die APC BackUPS CS350, die konnte 350VA einige Minuten überbrücken. Das war die Einstiegsdroge in dieses Thema. Die nächste dann die APC BackUPS RS800, die war dann für eine Halbe- bis Dreiviertelstunde gut für meine typische PC-Last von ca 200 Watt. Nachdem dann mal wieder eines morgens der Gemeindeelektriker meinte, mal eben für ne Viertelstunde unangekündigt den Strom abzustellen, um was zu basteln, hab ich mir dann ein Dickschiff aus der schwarzen Profiserie von APC gegönnt, der SmartUPS 1500. Damit könnte ich ca 90 Minuten überbrücken, also PC, Monitor, externe Platten etc. Natürlich werden ich die 1500VA nicht ausschöpfen, aber es ist immer noch günstiger, diese zu kaufen als ein Spezialmodell (nennen sich XL bei APC) mit einem externen Batteriepack. Damit lassen sich dann Laufzeiten von vielen Stunden bis zu einem ganzen Tag erreichen.


    Schön bei den SmartUPS-Modellen ist auch, dass die die Spannung mitprotokollieren. Da kann man immer schauen, wie es derzeit im Stromnetz ausschaut. Teilweise schwankt bei mir die Netzspannung zwischen 218 und 236 Volt hin und her.

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    Original geschrieben von maxwell2000
    Du vertreibst nicht zufällig die Dinger? ;) Ich hatte in den letzten 24 Jahren nicht einmal einen PC-Reboot wegen kurzen Spannungsfällen. Vielleicht liegts ja auch an deinem Netzteil. :cool:


    Nein, vertreibe diese Dinger nicht. Netzteile hab ich auch regelmässig alle zwei bis drei Jahre getauscht (nur gutes Zeugs). Das schlimme an diesen kurzen Ausfällen ist, dass man gar nicht genau den Grund weiss, warum der Rechner nun neustartet. Meist führt man es auf die Hardware oder das Betriebssystem zurück. Bluescreens können auch daher kommen.


    Vor einigen Ausgaben war in der c't ein Bericht über die Stützfähigkeit von PC-Netzteilen, und da gilt ein Gerät als "gut", wenns ca 60-70ms überbrücken kann. Das ist so kurz, dass man es bei normalen Glühlampenlicht nicht wahrnimmt, höchstens bei Leuchtstofflampenlicht. Man denkt sich: "ach käse, doch zu hoch getaktet" und stellt die Settings runter und hat wieder einen Monat oder ein Jahr ruhe. Man weiss es einfach nicht, solange nicht wirklich für einige Sekunden der Strom ausfällt.