Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    Statt einer Schlagbohrmaschine würde ich generell Bohrhämmer kaufen. Der Unterschied ist das Schlagprinzip. Eine Schlagbohrmaschine hat ein Ratschenschlagwerk, das sind im Prinzip nur zwei Zahnscheiben, die aufeinander abgleiten und durch das Lebendgewicht des Bedieners den Bohrer allmählich in den Kalksandstein treiben. In Beton kommt man damit nicht rein. Schlagbohrmaschinen machen in erster Linie Krach (man erkennt sie am hellen, jaulenden Bohrgeräusch), aber in die Wand kommt man damit nicht (sofern sie aus was anderem ist als Kleenex und Spucke).


    Borhhämmer haben ein elektropneumatisches Schlagwerk, welches aktiv von hinten auf den Bohrer schlägt und ihn somit in die Wand treibt. Der Vortrieb ist gewaltig, man braucht nicht zu drücken, nur nachführen. Erkennbar sind Bohrhämmer am tiefen Geräusch, und dass eine Bohrung selbst in armierten Beton in Sekunden abgeschlossen ist.


    Bohrhämmer können teilweise auch Meisseln, diese nennen sich dann Kombihämmer. Mit abgeschalteten Drehantrieb lässt sich so Mauerwerk, Fliesen und sowas bearbeiten.


    Dies ist mein derzeit hübschester, aber nicht grösster Kombihammer, eine TE 16-C:

    Handwerkliches Geschick kann man nur durch "machen" erlangen, da stimme ich den Vorpostern zu. Natürlich kann man im Baumärkten an Schulungen teilnehmen, um dort ein Know-How zu erwerben, wie man beispielsweise ein Fensterrahmen ausschäumt. Das setzt allerdings voraus, dass man schon ein bisschen Basteln kann und zumindest ein Loch gerade in die Wand gebohrt bekommt oder eine Latte gerade abgesägt bekommt. Das lernt man nicht durch ein Buch, sondern wirklich nur durch Übung.


    Zum Werkzeug: Insbesondere Nichtelektrisches Werkzeug wie Hammer, Zange, Schraubenschlüssel sind selbst in Spitzen-Industriequalität nicht so teuer, dass man sich diese nicht "fürs Leben" anschaffen könnte. So lange halten die nämlich bei privater Nutzung. Gutes Handwerkzeug kauft man sich bei privater Nutzung nämlich fürs Leben, man wird es nicht aufarbeiten können. Deswegen mein Rat, bei sämtlichen Sachen nur das Beste zu kaufen. Jemand, der natürlich gerne Werzeug verleiht oder verliert, ist bestimmt auch mit dem drittbesten gut bedient, wenn man es eh alle paar Jahre austauscht. Eine gute Kombizange (Grundbestandteil jeder Werkzeugkiste) kostet in Spitzenqualität ca. 17 Euro, die kann man dann nach 60 Jahren auch noch seinen Enkeln vererben, wenn sie nicht verrostet oder verloren/verliehen wurde. Die eklige Praktiker-Baumarkt-Zange für 1 Euro von der Grabbelkiste an den Kassen ist dagegen schon im Neuzustand schrott.


    Das Thema Elektrowerkzeug ist ähnlich, wenn aber auch nicht ganz vergleichbar, da die Preisunterschiede deutlich grösser sind zwischen Schrott und Spitzenklasse. Der gesunde Menschenverstand sollte einem schon sagen, dass eine Bohrmaschine für 9 Euro einfach nichts taugen kann. Was sich da nun der Heimwerker kaufen sollte ist sicherlich eine Frage der persönlichen Leidensfähigkeit in Sachen Ergonomie, Lautstärke, Vibration und Arbeitstempo. Hier gilt auch wieder: Ein Elektrowerkzeug aus der Profiserie eines Herstellers hält bei Heimwerkern quasi ein Leben lang. Eher wird es gestohlen oder durch Unachtsamkeit zerstört, als es aufgearbeitet wird.
    Die typischen Heimwerkergeräte haben Verschleißteil-Lebensdauern von wenigen Minuten bis einstellige Stunden (im besten Falle). Hat man also vor, ein Gerät regelmässig und über mehrere Stunden einzusetzen, rechnet sich ein Profigerät von ganz alleine.


    Bei Werkzeug ist es eigentlich ganz einfach, teuer ist hierbei praktisch immer gut, und billig ist immer schlecht. Je mehr man ausgibt, desto besser wird es. Die Leistungs/Kosten-Kurve wird natürlich immer flacher gegen Ende, wie bei allem eigentlich, aber man merkt eigentlich jede 50 Euro, die man mehr investiert hat bei Elektrowerkzeug.

    Zitat

    Original geschrieben von bambi05
    Weil ich zuerst davon ausging, dass ein AMG 4 Endrohre zu haben hat und auch das restliche Auto irgendwie wie Serie aussieht. Aber inzwischen weiß ich ja, dass damals auch 2 Endrohre amg-typisch waren. Mir gefällt's nur absolut nicht.


    Klar ist der CLK55 gefaked, da hat afas Freund die "55" doch arg weit rechts vom "CLK" hingeklebt, und auch etwas zu hoch. Wenn man schon die Welt mit einem CLK 200 bescheissen muss, sollte man auch etwas sorgfältiger die von Ebay ersteigerten Schildchen ankleben. :D


    [EDIT]: So sieht das Typenschild aus, wenn es von AMG angebracht wird:
    Klick

    Hallo, da war ich gestern schon gucken, extra deswegen, weil google sowas ausgespuckt hat. Hab ich aber wohl Tomaten auf den Augen gehabt. Werde ich nochmal nachschauen, wie das geht. Muss ich da irgendein Trick anwenden? Habe beim Lenovo selber kein "Zubehör" im Sinne von Garantieweiterung gefunden, auch nachdem ich das Notebook in den Warenkorb gelegt habe, kam kein Dialog, noch etwas dazuzukaufen.


    [EDIT] Habs gefunden, man muss auf "sinnvolles Zubehör" klicken, das "normale" Zubehör reicht anscheinend nicht, was unten angezeigt wird. Ziemlich dämlich, hätte den Shop fast aus der Liste gestrichen. Man kann eben niemanden zwingen, Geld zu verdienen.

    Hallo Leute,
    ich suche Onlineshops, wo man Notebooks mit erweiterter Garantie kaufen kann, ähnlich wie bei Dell. Konkret gehts um ein Gerät von Lenovo oder Toshiba. Es soll so 2-3 Jahre Vor-Ort-Service angeboten werden. Kennt jemand was?


    Die Suche hier mit den Stichwörtern "Notebook erweiterte garantie" und "Notebook garantie verlängern" hat nichts ergeben.

    Ich rede auch nicht von deutschen Fernsehern, sondern von Fernsehern, die allgemein in einem Hochlohnland hergestellt wurden.


    Vielleicht muss ich es so formulieren: Ich bemühe mich, Produkte zu kaufen, die in Hochlohnländern konstruiert und/oder gefertigt wurden. Mir ist es dabei ziemlich egal, ob es Deutschland, Schweden oder die USA sind. Ich weigere mich nur, mein Geld in Länder zu tragen, wo der Lebensstandard so niedrig ist, dass die Leute dort nie ein Produkt aus Deutschland kaufen werden können.

    Zitat

    [i]
    Die SZ liefert heute einen gestochen scharfen Artikel zum aktuellen Thema Gammelfleisch. Könnte glatt von mir geschrieben sein, spiegelt auch zu 100% meine Meinung zu dem Thema wider. Aber [URL=http://www.sueddeutsche.de/,tt1m1/deutschland/artikel/364/84280/]lest selbst[/URL].


    Ein sehr schöner Artikel, der gut beschreibt, wofür die Deutschen wirklich Geld ausgeben: Für alles andere ausser Essen. Weil dem Deutschen ist es wichtig, sechsmal im Jahr in den Urlaub zu fahren und eine teure Karre in der Einfahrt stehen zu haben, weil damit kann man schön vor den Nachbarn und Arbeitskollegen angeben. Aber in die Töpfe kann niemand schauen, ob da nun schon das dritte Mal in der Woche der Primana-Nudelbausatz für 49 cent schwimmt.


    Persönlich hab ich mir nach dem Studium abgewöhnt, bei Discountern und allgemein Billigheimern zu kaufen, um deutsche Arbeitsplätze zu unterstützen und nicht die in Osteuropa/China und sonstwo. Jeder will einen ordentlich bezahlten Arbeitsplatz und jammert, wenn wieder ein Werk in Deutschland geschlossen wird, kauft aber fein seinen Fernseher aus der Türkei oder die Nudeln aus der Tschechichen Republik (wer weiss, wo die wirklich herkommen), wo sie so schön billig sind und lacht sich ins Fäustchen, wie schlau er doch ist.


    "Bin ich nicht clever, ich hab nen Fernseher für 199,- aus der Türkei oder China und keinen für 249,- aus Japan, ich bin doch nicht blöd" Nur wissen diese Leute nicht, dass der typische Werker aus der Türkei oder China sehr wahrscheinlich kein deutsches Produkt kaufen kann, z.B. eine elektrische Zahnbürste von Braun. Der Japaner (ebenfalls ein Hochlohnland wie Deutschland) wird eher in der Lage sein, Geld nach Deutschland zurückfliessen zu lassen, in dem er sich einen BMW kauft).