Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    dreamsleeper: Da du ein neuen Diesel kaufen willst, und offensichtlich auch nicht in der lahmen Klasse, und bereit bist, Geld auszugeben dafür, würde ich unbedingt die neueste Technik nehmen, nämlich Motoren mit Stufenaufladung. Diese bieten durch zwei hintereinandergeschaltete Turbolader sowohl bei niedrigen als auch bei hohen Drehzahlen enormen Druck.


    Welche sind das? (Liste unvollständig) BMW 330d, Citroen/Peugeot 2,2HDI, und von Opel gabs da auch mal was.


    Wenn du trotzdem bei deiner ersten Auswahl an Fahrzeugen bleiben willst, würde ich dir den Octavia und den Opel empfehlen. Der BMW ist natürlich am schicksten und hochwertigsten, aber der Motor ist nicht so kraftvoll und spritzig wie die der anderen beiden. Schon der alte 2,0TDI mit 140PS frisst den BMW 320d vollkommen auf, absolut eine andere Klasse. Der neuere mit 170PS muss also noch etwas besser gehen. Allerdings muss man sich in dieser Drehmomentklasse Gedanken um die Vorderräder machen, die verbrauchen dann doppelt und dreifach so viele Reifen wie die Hinterräder. Da hat der BMW mit Heckantrieb natürlich den Vorteil, mit dem Drehmoment besser klarzukommen. Gäbe es den Octavia mit Allrad, würde ich den unbedingt nehmen.

    Ich fahr auch gerne Automatik, aber dann nur bei grossen Motoren. Es liegt eben in der Tendenz aller Automatiken, beim Gaswegnehmen und Dahinrollen in die höchste Fahrstufe zu schalten, meistens also die 5. Wenn man jetzt leicht beschleunigen will, und der Motor nicht genug Drehmoment hat, schaltet die Automatik sofort in den 4. oder 3. zurück. Bei grossen Motoren wird das ein wenig länger "Ausgesessen". Ich mag das nervöse hin- und hergeschalte nicht.


    Die 12 Liter sind extrapoliert vom Schaltwagen, der so ca. 10 Liter braucht. die 2 Extra-Liter gehen aufs Konto des Drehmomentwandlers im Automatikgetriebe, schliesslich muss der ja das Öl heizen ;)


    Aber fahr den erstmal probe, vielleicht gefällt er dir ja. Natürlich werden gleich die Fossas angerannt kommen und behaupten, ein 2-Liter-Laguna-Benziner sei mit 4,x Litern zu fahren ("Ein Onkel/Mein Vater schafft das"). Aber da musst du nichts drum geben. Manche bescheissen sich eben gerne selbst im Leben.


    Zum Laguna selber: Bin mal das alte Modell mit dem 2,2er dCi gefahren, war schon über 200.000km alt und war innendrin noch sehr gut in Schuss und fuhr prima.

    Willst Du den wirklich als Automatik kaufen? Das wird aber eine ganz schöne Quälerei, 2 Liter Saugmotor mit Automatik wird dich zu 12 Litern Verbrauch bringen und ziemlich träge erscheinen.


    Automatik macht nur mit grossen Motoren (Hubraum oder Aufladung) echt Sinn, sonst wird regelmässig bei nur leichtem Beschleunigungswunsch des Fahrers zwei Gangstufen zurückgeschaltet und allgemein ergibt sich ein sehr unruhiger Schaltverlauf mit viel hin- und her in den Schaltstufen.

    Zur Postbank hab ich in diesem Thread auch schon was geschrieben, das hat nach wie vor Gültigkeit.


    Printus hats nochmal schön zusammengefasst, das sind auch genau meine Eindrücke der Postbank.


    Was mich noch weiterhin nervt, ist der regelmässige Papierspam jede Woche von denen, wo man Kredite, Versicherungen etc angeboten bekommt.
    Bei mir gilt inzwischen das Motto: "Die Postbank heisst Postbank, weil sie gerne Post verschickt". Man merkt, dass sie das kostenlos tun kann, sonst würde sich das keine Bank erlauben können, so oft Massenbriefpost zu versenden.

    Ich meinte nicht die absolute Miete, die du zahlst, sondern den relativ zum Stadtniveau bezahlten Quadratmeterpreis. Ist alles eine Sache von Angebot und Nachfrage, der Arbeitssituation vor Ort und Kaufkraft der Region.


    Meine Wohnung ist z.B. günstiger als die meiner Freundin, obwohl meine grösser und schöner ist. Sie wohnt in der Großstadt, ich auf dem Dorf, allerdings im Einzugsgebiet Münchens und Augsburgs.


    Wenn du mal innerhalb einer Stadt vergleichst, wirst du eine Preisspanne von ca. 100% wahrnehmen, für die gleiche Wohnfläche wohlgemerkt. Da spielen soviele Faktoren mit rein, wie Wohnlage, Anzahl Parteien im Haus, Nebenstrasse/Hauptstrasse, Pack / kein Pack in der Nachbarschaft etc. Der größte Faktor ist allerdings, wie neu das Objekt ist, die Fenster, sanitäre Anlagen etc. Wenn man nun günstig in einem Altbau wohnt (obwohl es immer noch teuer ist), muss man eben in kauf nehmen, daß der Keller feucht und hässlich ist, zehn Parteien im Haus wohnen, Fahrräder/Kinderwagen überall querstehen im Treppenhaus, regelmässig Randale im Haus, Asoziale in prolligen Autos am Wochenende, die andere Asoziale zur Disko runterhupen etc.


    Nimmt man nun die gleiche Wohnung, packt sie in ein neueres Haus und eine bessere Gegend, zahlt man direkt 100 Euro mehr für die gleiche Wohnfläche. Ist zwar seltsam und nicht immer nachvollziebar, ist aber so. Man lernt das Spiel erst, wenn man an mehreren Orten gewohnt hat zu unterschiedlichen Preiskategorien.
    Später ist man gerne bereit, die 100 Euro "Zuschlag" zu bezahlen für die anscheinend gleiche Leistung.


    Zu der Tür: Die werden dir die Tür immer aufbrechen, ob da nun ein schlechtes oder gutes Schloß dran ist. Das liegt auch an der Wohnsituation, wieviel Pack im Haus wohnt, ob den ganzen Tag die Haustüre festgekeilt offen steht, wer alles Zugang zum Keller hat etc.


    Ich kenne die Situation genau, meine letze Wohnung war auch in so einem Haus, in der Großstadt, mit zehn Parteien, nur Kaputte, Keller wurde regelmässig aufgebrochen etc, alles alt und uselig. Da hätte ich drei Schlösser anbringen können, hätte auch nichts genutzt. Im Keller hätte jemand die ganze Nacht zeit, unbemerkt und mithilfe von Werkzeug einen Keller aufzubrechen, wenn er da rein will.


    In meiner jetzigen Wohnung hab ich gar kein Schloß davor, weil nur vernünftige Leute im Haus wohnen, die es auch schaffen, die Haustüre zu schliessen, wenn sie rausgehen. Da wird dann nicht der Schnapper an der Tür auf Durchzug gestellt, damit die Blagen von morgens 6 bis abends 23 Uhr ohne zu klingeln ein- und ausgehen können. Natürlich dann auch abends schön vergessen, den Schnapper wieder zu verriegeln, damit auch nachts jemand ins Haus kommen kann.
    Diese Wohnung war eben ca 50 Euro billiger als der Durchschnitt, und ich habs bereut.

    Das Wasserstoffauto wird erst dann toll und sinnvoll, wenn man den Wasserstoff aus regenerativen Energiequellen wie Sonne, Wind oder Wasserkraft erzeugt. Derzeit kommt der Wasserstoff aus Erdgas/Erdöl, was die gleiche Schweinerei ist wie mit Benzin oder Diesel zu fahren.


    Mein persönlicher Favorit der nächsten 30 Jahre wird ein konventioneller Dieselmotor sein, der mit künstlich erzeugtem Dieselsprit fahren wird. Also Diesel, der aus kohlenstoffhaltigen Dingen wie Holz, Abfall etc gewonnen wird.
    Die Gründe dafür
    1. Der Dieselmotor hat den besten Wirkungsgrad von allen Wärmekraftmaschinen
    2. Diesel ist flüssig bei Raumtemperatur und Normaldruck und kann so simpelst getankt und gelagert werden
    3. Das herkömmliche Tankstellennetz und -infrastruktur kann weitergenutzt werden
    4. Man kann alle möglichen Abfälle oder Biomasse zu Diesel synthetisieren. Lohnt zwar jetzt noch nicht finanziell, aber das kommt bald, wenns im nahen Osten mal richtig rund geht und der Liter Sprit 5 Euro kostet


    Verbindet man das ganze mit Hybridtechnik, so hat man ein umweltfreundliches und sparsames Auto, bei dem die meisten Komponenten ausgereift und zuverlässig sind.