Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    lovestern: Die Wurzel-3 kommen daher, weil nicht auf allen drei Phasen immer volle Spannung ist. Drehstrom eben, jede Phase 120° versetzt zur nächsten. Wenn eine Phase gerade ihren Nulldurchgang hat (0 Volt) hat die nächste irgendwas hundert Volt positiv, die dritte dann negativ. Ist schwer zu erklären, schaus dir mal auf Bildern an. Wikipedia Drehstrom

    Kauf dir doch einfach die 2,5mm²-Leitung, dann heizt du weniger die Bude und mehr Dein Essen :) Ist die Preisdifferenz so gross? Können doch höchsten drei Euro sein für den einen Meter Leitung.
    1,5mm² ist gut für 16A, also ca 3600Watt, das ganze dann mal Wurzel-3 rechnen, da Drehstromanschluss.

    Martyn: der 1,8T mit 110kW entwickelt sein max. Drehmoment von 210Nm schon ab 1750 1/min. Das heisst, dass bei deinen 1400 1/min schon nen guter Anteil davon da ist. Glaubs mir einfach, ich habe beide Motoren ausgiebig gegeneinander testen können. Der 2,3er hat keine Chance gegen den 1,8T, in keiner Situation.


    Zum Geräusch: Ungerade Zylinderzahlen klingen immer etwas merkwürdig. Eigentlich klingt nur ein Motor gut, und das ist ein V8 mit schlechtem Leerlauf und leergeräumten Auspuff :)

    Martyn: ich versteh nicht, warum Dir der Sound (den ich im Passat nicht wahrnehmen konnte) so wichtig ist, wenn der 2,3 in ALLEN Drehzahlbreichen unterlegen ist und mehr verbraucht? Wenn Dir Fahrleistungen und Verbrauch nicht wichtig sind, warum kaufst du Dir dann nicht eine CD mit "1000 schönste Motorsounds" und stellst dich dann auf nen Parkplatz mit nem Polski-Fiat 500 und geniesst den geilen "sound"?

    Happy: Habe mich beim Verbrauch auf den reinen spezifischen Verbrauch des Motors beschränkt, und andere Effekte nicht berücksichtigt. Es gibt beim Verbrennungsprozess einige harte Grenzen, die nicht überschritten werden können (Stichwort: Carnot). Die Motorenentwicklung ist bei Stationärmotoren (Schiff, Generatoren, Blockheizkraftwerke) schon ziemlich dicht am theoretisch machbaren Wirkungsgrad dran, bei mobilen Motoren (PKW, Motorrad etc) ist noch ein bisschen Luft, aber die wird aufgezehrt eben durch den instationären Betrieb (verschiedene Drehzahlen, verschiedener Leistungsabruf, wechselnde Aussentemperaturen etc) aufgezehrt werden.


    Wie du schon schriebst, wird es in Zukunft nur mit radikal veränderten Antrieben gehen. Also weg vom PKW mit 1,3t, 150PS und Sechsgang-Schaltgtriebe zum intelligenten, vernetzen Leicht-PKW mit 350kg, 20PS, CVT-Getriebe, Energiespeicher für die Bremsenergie etc. mit Kombination von intelligenten Verkehrsleitsystemen zur Stauvermeidung.


    Ich vermute aber, dass die in naher Zukunft niemand kaufen will und wird, dafür ist der Sprit noch nicht teuer genug. Aber in zehn Jahren, wenn die ersten Bomben gefallen sind und die Scheichs richtig anfangen zu spinnen, wirds akzeptiert werden vom Kunden.


    Zurück zum Topic: Wie man den 1,8T im A6 unter 8 Litern bewegen will, will ich sehen. Den 1,8T konnte ich in meinem A3 mit Schaltgetriebe nie unter 9 bewegen, und dann auch nur mit extremer Zurückhaltung. Im realen Fahrbetrieb warens 10-11 Liter. Aber dafür bekam man auch eine Menge Fahrspass geboten.


    8 Liter im A6? Nur bei Tempo 120 konstant und dann warmgefahren eine Tankfüllung lang von Flensburg bis Passau runter ohne Motorausmachen.
    8 Liter braucht der 1,4er 16V im Golf 5, wenn man ihn nicht allzusehr tritt.

    HappyDay: Volle Zustimmung. In diesem Vierteljahrhundert ist es auch gelungen, alle Wagenklassen um ca. 2-3 Stufen nach oben zu rücken. War damals ein Golf 1 eine enge kleine Schleuder, die kaum mehr Komfort als ein Moped bot, so ist ein heutiger Golf 5 in allen Dimensionen gewachsen und bietet einen Komfort und Fahrleistung, wie es damals in der oberen Mittelklasse üblich war.


    Das mit dem Spritverbrauch stimmt auch, nur ist langsam das Ende der Fahnenstange erreicht, will heissen, die Verbesserungen der letzen hundert Jahre sind ausgeschöpft und es wird nicht mehr weiter nach unten gehen, wenn die Autos nicht deutlich leichter/windschlüpfriger/langsamer werden.


    Da aber der Trend zu grösseren, schnelleren und komfortableren Autos geht, wird derf Spritverbrauch in Zukunft noch weiter steigen. Dazu kommen noch verschärfte Abgasnormen (D5/E5) in der nächsten Zeit, die alle einen Mehrverbrauch bewirken werden.