Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    Jochen, ich gebs auf. Ich weiss nicht mehr, wie ich es noch erklären soll. Es existiert kein Software-, sondern ein Hardwareproblem. Egal, was die Medien einbläuen oder fordern, es wird an der Hardware nichts ändern. Wenn nun in DSF Motorvision diese Grinsebacke erzählt, "tolle Fahrleistungen, aber Verbrauch viel zu hoch", was ändert sich dann? Heisst das dann für BMW: "Ihr habt ein tolles und schnelles Auto gebaut, aber ihr seid zu doof, weil es nicht 6 Liter verbraucht"?


    Umgekehrt wird ein Schuh draus: Die Medien müssen sagen: "Kauft euch kleine, langsame und unkomfortable Autos, DAMIT ihr auf 3 Liter kommt". Es funktioniert rein technisch nicht, zu fordern, dass ein schnelles und komfortables Auto nur 3 Liter braucht. Das können die fordern bis zum Sankt Nimmerleinstag. Der moralische Zeigefinger muss zum Kunden gehen, nicht zur Autoindustrie. Weil die produziert genau das, was der Kunde will. Wenns nicht gekauft wird, verschwindet es auch wieder vom Markt. Und solange es Leute gibt, die die 13 Liter bezahlen können und wollen, dann wird es auch solche Autos geben. Mit "Konsens" und "Akzeptanz" hat das nichts zu tun. Die Leute, die sich ein 13 Liter-Auto leisten können und es auch tun, jammern natürlich herum, dass der soviel verbraucht. Aber das sind dann meist die wohlhabenden BWLer oder Rechtsanwälte oder anderes nichttechnisches Personal.

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Das stimmt so imho nicht und ist außerdem die Bremse für jegliche Weiterentwicklung, das so zu sehen.


    Du magst gerne der Ingenieurszunft beitreten und daran mitarbeiten, dass es weniger wird. Es gibt einfach gewisse natürliche Grenzen, die man nicht unterschreiten kann (mit dem Verbrennungsmotor). Stichwort: Carnot'scher Wirkunsgrad. Jetzt können die Politiker noch soviel motivieren und druckausüben, es wird nichts daran ändern.


    Der Käufer muss sich ändern. Aber er tut es nicht, man siehe sich mal Sparmobile an wie den 3L A2 oder Lupo. Vorbei ists mit denen, weil sie kaum einer gekauft hat. Der Kunde WILL einen 200PS Wagen mit allem Zipp und Zapp, um seinen Nachbarn zu beeindrucken. Nur jammert er dann hinterher, dass der Wagen jenseits der 10 Liter verbraucht und dass die böse Autoindustrie doch so schlecht und gemein ist. Was er aber nicht sieht ist, dass schon damals der Käfer 10 Liter verbraucht hat mit seinen 25 oder 30PS. Heutzutage kann man ein 150PS-Auto mit dem 1,5fachen an Gewicht und tausendmal mehr Komfort mit dem gleichen Verbrauch fahren. Das ist der Fortschritt. Doch es ist langsam vorbei mit dem Einsparpotential, jetzt knabbert man an jedem Zehntel oder Hundertstel Prozent Wirkungsgrad in jedem relevanten Bauteil.


    Eine deutliche Reduzierung ist nur bei kompletten Umschwung auf eine andere Technik möglich. Hybrid oder sonstwas. Nochmal: Es wird nicht den fetten 1,5t-Mittelklassewagen mit 150PS geben, der mit Verbrennungsmotor 1 Liter braucht oder 3 oder 5.

    Es ist aber schlichtweg technisch nicht möglich, soviel Hubraum zu bewegen mit weniger Verbrauch. Als einzige Lösung gibts das sogenannte Downsizing, wo man den Hubraum extrem verkleinert und dann durch Aufladung nachhilft. Da kommt man dann etwas runter.


    In vielen Köpfen scheint der Irrglaube zu existieren, die "böse Autoindustrie" und die "fiesen Ölmultis" halten ganz tolle Patente in den Schubladen, mit denen sich das 1-Liter-Auto realisieren lässt, und zwar in der Form, wie wir es heute kennen. Das ist nicht so. Praktisch jede bezahlbare Technik ist schon umgesetzt und käuflich erwerbbar. Es wird nie ein Auto geben, welches aussieht, fährt und komfortabel ist wie ein Golf, Astra, Focus, 1er, 307, Megane und nur einen Liter verbraucht.


    Wenn nun der 1er mit fiktiven 75PS eben 9 Liter braucht, dann tut es eben der 130er mit 13 Litern. Na und? Das ist eben die Differenz der 2 Zylinder mehr und des grösseren Hubraums. Die Zylinderreibung will eben bezahlt werden.


    Man stelle sich die 9 Liter eben als Grundwert vor, der eben alles abdeckt: Gewicht, Luftwiderstand und Komfort- und Sicherheitsgimmicks. Weniger als 9 wirds eben nicht werden. Wenn jetzt der grosse Motor reinkommt, und der Fahrer die Leistung eben nicht abruft, sondern weiterhin nur 75PS abruft, dann zahlt man eben die höhere Motorreibung uns das gestiegene Gesamtgewicht.

    Jochen: Lies mal genauer, du hast zwei fremde Halbsätze zusammengeklebt. Aus


    Irgendwie hat sich im Kopf der Leute die Lüge festgesetzt, dass ein Kompaktwagen IMMER 6,5 Liter braucht (als Benziner) und als Diesel so 4,5. Keiner will es zugeben, dass seine 75PS-Golfmöhre oder Astra-Schaukel immer noch 9-10 Liter verbraucht, genauso wie vor zehn Jahren.


    ist:


    Irgendwie hat sich im Kopf der Leute die Lüge festgesetzt, dass seine 75PS-Golfmöhre oder Astra-Schaukel immer noch 9-10 Liter verbraucht


    Siehst du das? Da fehlt ein ganzer Teil.


    Aber egal, btt.

    Jetzt habe ich mir mal die Mühe gemacht, dieses Album von Tom Waits zu "besorgen".


    Da werfen sich mir zwei Fragen auf: Erste: Wo ist da die Musik? Da labert einer rum und alle halbe Minute schlägt mal jemand nen Gegenstand auf den Tisch, könnte auch eine Snaredrum sein. Zwischendurch mal drei Noten auf dem Klavier gespielt.


    Zweite Frage: Wo ist das dann depressiv? Nur ansatzweise?


    Irgendwie klingt das alles wie Filmmusik, aber nur die Stücke, die als Füllmaterial zwischen den Szenen sind. Diese 1:08 dauernden Stücke ohne Bezug zu allem.

    Mal ne Frage zum Watchbizz.de-Forum: Warum krieg ich da nichts zu sehen? Ist "lesen" nur für registrierte Mitglieder? Das wäre ja oberarm. Damit hat sich ein gewisser Herr Fritzenkötter schonmal Handykult in den Abgrund gerissen.


    Wer kennt ein gutes Forum, wo man auch als Gast lesen kann?

    Mach dir mal keinen Kopf, diese dünnen Drähtchen im Scartkabel sind okay oder sinds nicht. Wenn die mal wirklich nenneswert Strom gesehen hätten, wären die sofort durch. Gehe einfach mal davon aus, dass das Kabel in Ordnung ist. Wenn du wirklich so grosse Sorge hast, schmeiss es eben weg und kauf dir für 1,95 nen neues :)