Die Sensorfläche bestimmt fast komplett den Preis der Kamera, innerhalb gewisser Grenzen. Innerhalb der Klasse der Kompaktkameras finden sich ausschliesslich die sehr kleinen Sensoren.
Four-Thirds und seine Derivate und APS-C finden sich ausschliesslich in D-SLR und einigen spiegellosen Systemkameras.
Vollformat und größer finden sich ausschliesslich bei (semi)-professionellen D-SLR und als Rückensensor für Mittelformatkameras.
Und es ist völlig richtig, dass je größer ein Sensor wird, desto mehr Licht kann er aufnehmen, die Bilder also weniger zum Rauschen neigen, weil die Sensorelektronik das Bildsignal weniger verstärken muss.
Weniger Rauschen ermöglicht auch schönere, weniger "zerrupfte" JPG-Dateien, und benötigt weniger digitale Rauschreduzierung, welche Bilder flach und matschig werden lässt.
Größere Sensoren stellen weniger Ansprüche an die Qualität der Objektive, da weniger Details pro Chipfläche aufzulösen sind.
Heutzutage gehen die seriösen Hersteller seit ca. einem Jahr rückwärts und belassen die Auflösung bei 10-12Mpixel und verbauen relativ große Sensoren (1/1,8"). Dazu kombinieren sie lichtstarke Objektive im Bereich 1:1,8-1:2,0. Diese Kombination ermöglicht schon sehr ordentliche, scharfe Aufnahmen, wenn auch nicht auf dem Niveau eines APS-C-großen Sensors mit ordentlichem Objektiv vorne dran, aber es ist eine andere Liga als die sehr kleinen (1/2,5") Sensoren mit schlechten und lichtschwachen Objektiven (schlechter als 1:2,8).
Wie schon geschrieben multiplizieren sich die Probleme, wenn man
a) kleinen Sensor
b) unscharfes Objektiv
c) lichtschwaches Objektiv
hat.