Beiträge von Rabb

    Zitat

    Original geschrieben von Lord EX


    Ganz einfach:


    Die ganzen Abfüllanlagen müssen wieder umgestellt werden und/oder modernisiert werden. Neuere Anlagen, weniger Arbeitsplätze. Außerdem frag ich mich wie die das machen wollen. Wenn ich ne Dose total zertrete und diese dann beim Plus abgebe, viel Spaß!


    Wieso das denn? Mir ist keine Getränkefirma (also auch Brauerei) bekannt, die ausschließlich in Dosen abfüllt. Und sollte es doch wider erwarten so eine Firma geben, wird es Zeit, daß diese endlich auf eine umweltfreundliche Verpackung umstellt. Die Umstellungskosten sind in meinen Augen die gerechte Strafe für diese Form der passiven Umweltverschnutzung.


    Und für deine Dose bekommst du unter Umständen so viel Pfand, wie wenn du eine Pfandflasche in Scherben zurückbringst - gar keins.


    Rabb

    In meinen Augen der einzige (in meiner Nähe) hörbare Sender ist SWR3, von allem anderen bekomme ich Ohrenbluten. Höchstens Radio7 kann man noch etwas anhören, allerdings fragt man sich ständig, wer solche Moderationspraktikanten einstellt. :rolleyes: :D


    Grüße Rabb :)

    Moin,
    zum Thema Organspende: Jein, habe keinen Organspendeausweis dabei, meine Angehörige wissen aber (und wären hoffentlich auch von alleine so vernünftig), daß ich nach meinem Tod als Organspender bereitstehe.


    luxorvr6:
    Der Vergleich mit dem E-Stuhl hinkt gewaltig, ich glaube die wenigsten in Texas oä. setzen sich freiwillig darauf....:rolleyes:


    Nochmals meine Sicht: In einem würdigen Rahmen (also auch ohne TV) halte ich das Beisein bei einer Leichenöffnung für lehrreich, und wer daran Interesse hat sollte diese Möglichkeit auch bekommen. Leute, die sich nur daran aufgeilen wollen haben selbstverständlich nix bei solch einer Veranstaltung verloren.


    In diesem Sinne schönes WE und Grüße


    Rabb :)

    luxorvr6:
    Naja, dann frag mal den Otto-Normal-Bürger auf der Straße, ich glaube immer noch, daß sich mehr Leute als angenommen für eine Leichenschau interessieren. Nur gab es bislang kaum jemanden, der sich getraut hat vor die Pathologie zu stellen und zu sagen: "Ich will da lebendig rein und wieder raus!" :D
    Es blieb also allenfalls die Möglichkeit, als Student der Medizin (oder eben auch als Jurist) an einer Obduktion teilzunehmen. Den ganz normalen Menschen interessiert aber auch der menschliche Körper und es liegt oftmals nicht am Reiz des morbiden, sondern ein quasi-laienhaft-wissenschaftliches-Interesse. Körperwelten hat dieses Interesse schon bewiesen. Und ich sage es nochmals: Ich finde kein Lehrbuch so interessant wie diese Ausstellung.


    Und mit seiner Aktion in London gab GvH einigen Zuschauern die Möglichkeit, sich mal diesem Interesse hinzugeben, somit war es latent vorhanden, somit sensibilisiert.


    Ich beziehe mich übrigens auf diesen Bericht von SWR3 (real-audio):
    http://www.swr3.de/dynamic/spielsmir.htms?typ=ra&id=5699


    Nenn es meinetwegen Sektion oder Obduktion, laut einem weiteren Bericht gestern im Radio, sinkt die Zahl der Leichenöffnungen pro Jahr, weil immer weniger Menschen zu Lebzeiten oder Angehörige nach dem Tode zustimmen. Und eben jene Menschen könnten sich eben dann auch etwas unter dem Begriff Leichenöffnung vorstellen. Solange ich es selbst nicht gesehen habe, bleibt er nebulös.
    Mir wäre es auch egal, wenn jemand sich eine Leichenschau ansieht, und am Ende zum Ergebnis kommt, daß er niemals an sich oder einem Angehörigen eine Leichenschau durchführen lassen will. Ich hätte für eine Entscheidung in diesem Bereich gerne handfeste Beweise, nur eine vage Vorstellung würde mir persönlich nicht ausreichen.


    Und daß die Zahl der Organspender steigen muß, darüber brauchen wir uns nicht streiten. Ich glaube aber nicht, daß die Aktion von GvH diese Bereitschaft in irgendeine Richtung beeinflußt hat. Auch fiel nie das Thema Organspende in diesem Zusammenhang.


    Grüße Rabb :)

    andi2511: Nun verstehe ich deinen Standpunkt. :)


    Aber ich sehe wie schon erwähnt die Aktion bzw. das "Event" als gar nicht so schlimm an. Ich sehe den Effekt, daß ganz England, Deutschland und der Rest von Europa sich mit dem Thema Obduktion/Sektion beschäftigt, als durchweg positiv an, die Menschen sind dafür sensibilisiert. Und in meinen Augen war die Aktion geeignet und auch das mildeste Mittel.


    Und auf die Reaktionen aus München bin ich auch schon gespannt, da war der Gegenwind aus London sicher nur ein laues Lüftchen...


    Grüße Rabb :)

    Zitat

    Original geschrieben von andi2511
    Ich habe gestern noch ein Interview mit dem Ärztlichen Direktor der Pathologie an der Charite hier in Berlin gesehen, der noch einen interessanten Aspekt nannte, warum zumindest die Aktion von GvH nicht sinnvoll ist: Die Pathologen in Deutschland kämpfen seit Jahren für mehr Anerkennung und insbesondere für mehr pathologische Sektionen um wissenschaftliche Daten erfassen zu können und der sehr labile Rückhalt in der deutschen Bevölkerung was das Thema Obduktion und Co. betrifft, wankt natürlich immens mit solchen Show-Auftritten. Ich fande diese Aussage recht interessant und sie wurde in der Diskussion noch nicht genannt. ...


    Man kann das Argument aber auch genau andersherum einsetzen. Laut einer Aussage, die gestern im Radio lief, sinkt die Obduktionsrate in Deutschland von Jahr zu Jahr, da immer weniger Angehörige einer Obduktion zustimmen.
    Vielleicht wäre dies ein Weg, genau das Gegenteil zu erreichen, und nicht das, was der Ärztliche Direktor befürchtet, da dann die Angehörigen im Fall der Fälle wissen, wie eine solche Obduktion abläuft und ihnen in gewissem Maße die Angst oder sonstwas genommen wird.


    Grüße Rabb

    Abgesehen davon, daß ich meinen Lebensmittelpunkt in Deutschland habe und nicht im geringsten mit dem Gedanken spiele, auszuwandern, wäre die Region meiner Wahl Teneriffa, war 1997 dort, und meiner Meinung auf jeden Fall eine Reise wert, ich persönlich könnte es noch länger aushalten...


    Grüße Rabb :)