So, nun nach 2 Monaten Einsatz der Bericht:
Die Sipura läuft bis jetzt ohne größere Ausfälle in Spanien. H
Hin und wieder hackt es etwas, Gespräche werden manchmal nach 40 min. einfach beendet.
Das größte Problem ist, das wahrscheinlich aufgrund des upstreams aus Spanien von lediglich 128kbit/s die Sprachqualität nicht die beste ist. Mann kann es gut vergleichen mit einen mittelguten Mobilfunkgespräch.
Man versteht sich zwar gegenseitig, aber es ist eben so schlecht, das man sich beim zuhören recht anstrengen muss und es deswegen gerade bei längeren Gesprächen nervig wird.
Die Einbindung auf den spanischen Analoganschluss funktioniert auch wunderbar. Die spanische Nummer ist genauso wie die deutsche SIP Nummer erreichbar.
Ausgehend wird nurnoch in das spanische Mobilfunknetz über den Festnetzanschluss telefoniert. Lustigerweise sind sogar spanische Ortsgespräche über SIP billiger.
An Gebühren wird ganz massiv gespart. Über den Daumen gepeilt habe ich 50% Ersparnis ausgerechnet.
Hinzu kommt noch ein bisschen Einsparpotential auf der Deutschen Seite, weil man ja nicht mehr ein Auslandsgespräch führen muss. Aber das ist eigentlich zu vernachlässigen, ein Ortsgespräch ist in Deutschland grade mal 2 Cent/min teurer als ein Europagespräch ueber CbC.
Das lustigste an der Sache ist, das niemand, dem man die neue Festnetznummer mitteilt, weiß, was VOIP ist. Alle denken, das es sich um eine Art Anrufweiterschaltung handelt - lol.
Auch gut sind die Anrufe von Leuten, die nicht wissen, das es sich um einen VOIP Anschluss handelt, und denken das man sich ja zwangsweise in dem Ort der Nummernvorwahl aufhalten muss.
Vor diesem Hintergrund kann ich die Disskussion um die Nummernvergabe schon verstehen. Eigentlich bin ich auch eher für eine eigene Rufnummergasse, damit solche Sachen nicht auftreten können. Abgerechnet werden kann ja trotzdem zu einen Tarif, der nur minimal über den für Ortsgespräche liegt.