Beiträge von Tha Masta

    Umbau einer funktionierenden Therme auf Brennwert macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn man die geeigneten Heizflächen hat die zum bereits beschriebenen Betrieb mit niedrigen Vorlauftemperaturen notwendig sind oder wenn nicht mit dem Einbau der Brennwertterme entsprechend Heizflächen nachrüstet.


    Was soll eine Brennwerttherme groß bringen, wenn diese von November bis Februar auf 70° läuft?

    Wenn es interessiert hier mal den Weg, den wir (ca. gleiche Bürogröße) vor ca. 3 Jahren gegangen sind:


    - zuerst Anlagenanschluss bei der Telekom beantragt. Findet man einen netten Vertriebler kann man sich die Nummer aus einem vorgegebenen Pool aussuchen
    - TK-Anlage ausgetauscht und eine gesucht, die sowohl die alten MGA's als auch den Anlagenanschluss verwalten konnte
    - Kunden über Rufnummernwechsel informiert
    - ersten 3 Monate liefen die Nummern komplett parallel
    - nach 3 Monaten wurde auf die alten Nummern ein Hinweis vor dem Gespräch geschaltet ("Vielen Dank für Ihren Anruf, bitte pnotieren Sie für das nächste mal die neue Nummer XXX. Sie werden jetzt durchgestellt")
    - so lief das dann 12 Monate. Danach haben wir uns die Logs angesehen und es war so, dass kaum noch Anrufe auf die alten Nummern reinkamen. Um die Grundgebühr für die alten MGA's zu sparen wurden diese gekündigt und die Nummern zu Sipgate portiert. Dort laufen Sie in einem "business" account für 3,90€ im Monat. Eine ähnliche Ansage weißt die anrufenden auf die neue Nummer hin, verbindet jedoch nicht weiter.
    - Das ist jetzt auch wieder gut ein Jahr her. Mittlerweile kommen pro Monat vielleicht 2-3 Anrufe auf die alten Nummern rein. Meistens irgendwelche Uraltkontakte, die im schlimmsten Fall die neue Nummer auch über die üblichen Infoquellen bekommen würde. Daher wird der Sipgate Anschluss wohl zum Jahresende aufgelöst.

    Solche Praktiken hören denke ich erst auf, wenn alle Kunden grundsätzlich die unberechtigte Abbuchung zurückgehen lassen, dann eine kurze Info an den Anbieter senden (welche natürlich durch diesen ignoriert wird) und dann alle weiteren Mahnungen/Schreiben/Inkasso-Schreiben bis zum Mahnbescheid ignorieren - in freudiger Erwartung darauf, dass sich der Anbieter die Kostenschraube selber immer höher dreht.
    Wenn ein solche Prozess nicht automatisiert erfolgen kann, dann ist ein Anbieter meiner Meinung nach in der Pflicht, bei abgehenden Kunden einen manuellen Prozess in Gang zu setzen, welche solche Abbuchungen verhindert.

    Das Problem ist vor allem auch die Frage, welche "Clip-no-screening" Einstellung der BEtreiber des Anschlusses erwartet.
    Bei mir ist es die gute alte Telekom und die scheint - zumindestens momentan - nur national oder "2" zu erlauben - alles andere wird geblockt und dann wird die Stammnummer des Anschlusses übertragen.
    Bis vor letzter Woche hat die Telekom auch subscriber "4" akzeptiert, die Nummer wurde wie gesagt bis auf bei 0² auch überall im In und Ausland richtig übertragen.
    Durch die Umstellung auf National und nationalprefix=0 kommt es natürlich zu einer doppelten 0, weil die eigentlichen abgehenden Nummern als 0221-XXXXX gespeichert waren. Dort habe ich jetzt alle Nummern im Format 221-xxxxx abgelegt und siehe da, die Nummern werden jetzt korrekt angezeigt, auch bei 0².


    Nur halt irgendwie schade, dass die Telekom kein Subscriber mehr erlaubt.... nur so war die "112" als abgehende Nummer möglich. +49112 sieht doch direkt wesentlich unspektakulärer aus ;(