Beiträge von qwqw

    Es kursierten ja schon vorher Gerüchte vom November. Für das Weihnachtsgeschäft wäre dass aber schon zu spät. Wer bestellt wirklich zwei Wochen vor Heiligabendend das Handy, dass dann nicht mehr kommt. Außderdem kann man bis dahin "günstigere" Tarife gegenüber den Konkurrenten nicht schnell genug der breiten Masse als Lockmittel unterbreiten.

    Schon blöd, wenn man ein Jahr lang sich was ausdenkt und dann die anderen erwartungsgemäß entweder ihre Preise noch mehr senken (Base) oder vergleichbare Angebote auf den Markt bringen (max) und man eigentlich, dann ein viel teueres oder gleichteures aber nur halb so gutes Modell vorstellen müsste. Wäre man bei dem hier vorgestellten Preisvorstellungen geblieben, hätte es mglw. keine Probleme gegeben. Aber o2 will halt immer Premium.....

    Eplus hat ja wohl den Vertrag storniert "aus Kulanz". Und "aus Kulanz ohne Anerkennung einer Rechtspflicht" heißt im Mobilfunkbiz heutzutage immer " weil wir nach eingehender Prüfung unserer Rechtsabteilung zu dem Schluss gekommen sind, dass Sie recht haben und wir wieder mal was falsches gemacht hatten".


    Keine Angst. Wäre der Auftrag wasserdicht und läge Eplus (gemäß deren AGB) ein schriftliches Angebot der Hausfrau für den Basevertrag vor, hätte Eplus ohne mit der Wimper zu zucken, sein Geld eingefordert- allein um andere Kunden vor Nichtzahlung zu warnen. Da sollte sich keiner was vormachen.

    Zitat

    Original geschrieben von Dicht
    Was konkret findest du denn an den Communication-Center-AGB so viel schlimmer als an den AGB des alten E-Mail-Dienstes (denen du ja damals auch zustimmen musstest)? Wesentliche Änderung ist doch nur die Änderung des Vertragspartners (vorher o2 UK, jetzt o2 Germany).


    Also ich stimme nicht zu weil ich noch nicht alle Fussnoten gefunden habe.
    Bisher weder Zugriff zum Emaillesen oder -schreiben auf wap-Account und Webaccount wie zuvor. Benachrichtigungen nicht mehr mit Betreff und Absender bzw. ab Juli nächsten Jahres nur zu19 cent/SMS.
    Geburtstagserinnerung kostenlos - als wenn man die nicht selbst in den PDA als Erinnerung speichern könnte, sondern noch sonstwer Daten zum Speichern bekommt - und selbst das kostenlose Feature kann sich wie bei den 5 "kostenlosen " Emailbenachrichtigungen im normalen Genion die einfach mal 19 cent/SMS dann kosteten schon wieder bei o2 schnell ändern.....

    Nichts desto trotz hat Eplus es ja offensichtlich sehr schwer, einfach die Kopie des Vertrages aufzutreiben. ohne diesen bleibt es schwierig den Auftrag nachzuweisen.


    Was wundern sich alle über solche Vorkommnisse, sind doch übliche Praktiken bzw. Fehlern bei den Mobilfunkanbietern.....

    Sollte es eine fehlerhafte Abrechnung sein, könnte man auch für den alten ggf. etwas tun. Da kommt es drauf an ob du immer den Mahnungen oder Mahnbescheid widersprochen hast ggf. kannst du es trotzdem - bin aber kein Jurist. Um alle Fristen (80 Tage nach Rechnungszustellung der Rechnung widersprechen) einzuhalten, sollte per Einschreiben der Baserechnung zunächst widersprochen werden). Beachte, dass Eplus auch bei widersprochenen Rechnungen und entsprechenden Teilzahlungen abmahnt und dass Handy sperrt.
    Daher sollte man sich vorher (vor dem Widerspruch) einen kostenlos-Vertrag anlegen, bei einem Provider, Betreiber wo man dann auch nach den später erfolgenden rechtmäßigen oder auch unrechtmäßigen FTP und Schufaeinträgen bleiben kann.


    Eigentlich hätte ja der Anwalt, bei dem du warst was dazu sagen können...
    Richtige Beratung bekommst du daher nur dort oder bei Verbraucherzentralen.
    (Ist auch noch verboten als Jurist hier zu beraten, weshalb viele sich hier nicht einbringen, obgleich sie natürlich viel mehr Ahnung haben).

    Nein wir meinten einen technischen Prüfbericht. Allgemeine Aussagen über Abrechnungsystem reichen nach Gerichtsurteil zum Beweis, den der Netzbetreiber bei Widerspruch der Rechnung laut TKSG zu führen hat, nicht aus. Der TP ist ein erweiterter EVN, wo mehr technische Daten (ggf. Problem/Streibezüglich) genannt werden, um an diesen genauen Daten zu beweisen, dass die Anwahl erfolgte, korrekt die Verbindung aufgebaut wurde und auch korrekt abgerechnet wurde (ggf. die Abrechnung mit der Preisliste übereinstimmt).


    Natürlich musst du Ihn explizit per Einschreiben als "techn. Prüfbericht" anfordern (was du immernoch kannst, denn der Rechnung wurde widersprochen).


    Leider habe ich nie einen von Eplus gesehen...
    Vielleicht hat noch nie einer einen von Eplus gesehn :D
    Eplus erstattete den strittigen Betrag und gab meiner Sokü statt (auch weil ein Gericht bereits entschieden hatte, dass fehlender Prüfbericht einer falschen Rechnung gleichzusetzen ist - selbst wenn sie eigentlich korrekt gewesen wäre). Jedenfalls muss der Bericht an irgendwelchen techn. Daten beweisen, dass im Eplussystem alles korrekt lief.


    Wie gesagt würde ich aber eher auf Hacker oder Abodienste etc. tippen, d.h. Softwaremanipulationen in deinem Handy, wenn du nicht aktiv die Nummern gewählt hast (oder ein anderer Bekannter, dessen Gespräche du dann bezahlen musst).

    Hat Eplus dir nicht geantwortet, haben Sie keinen Prüfbericht geschickt?
    Ohne angeforderten Prüfbericht ist die Rechnung falsch und falsche Rechnungen braucht man nicht bezahlen und bei einem Betreiber der dauernd falsche Rechnungen schreibt braucht man auch keinen Tag länger zu bleiben....


    Allerdings warst du ja schon bei einem Anwalt. Da Base genauso abrechnet kann es natürlich ein Fehler bei Eplus sein (wenn Tmobile genauso abgerechnet hätte, hätte ich mehr Zweifel). Ich tippe aber mehr, auf vergessene Umleitungen, Abos etc.
    Wenn du dir sicher bist, dass du nicht angerufen hast, kann du natürlich auch gleich zur Polizei laufen und Anzeige erstatten, die nehmen dann dein Handy auseinander und suchen nach dem Dialer, sofern einer vorhanden ist.

    Wie man sieht gibt un gab es schon viele weitere Fälle wo Leute mit Mahnbescheiden, Handysperrungen etc. beglückt wurden, die unrechtmäßig waren.
    Auch die Androhung des Schufa und FFP-Eintrages bei widersprochenen Rechnungen ist keine Seltenheit.
    Es dürfte wenig verwundern, dass Streitigkeiten 1 Jahr dauern und auch, dass manche Betreiber immer die Briefe gerade so missverstehen, das Ihre Antworten sehr seltsam werden und immer im Draufzahlen der Kunden enden.


    Die Praxis war halt der normalen Bevölkerung unbekannt und die Profis hier fragen sich nur, warum dies im heutigen Wettbewerb immernoch stattfindet, denn natürlich werden Widersprüche nicht von Aushilfsjobbern bearbeitet, sondern manchmal 13 Wochen lang (und dann auch von Rechtskundigen).


    Es gibt ja nicht viele, die eine Sonderkündigung erreicht haben, ohne vor Gericht zu müssen.
    Nicht häufige Telefonate oder Einschreiben, sondern nur ein klares beharrliches Bestehen auf seine Position mit Auflistung zahlreicher gültiger Rechturteile findet Gehör und Erfolg. Da hätte die Frau hier aus dem Telefon-Treff von anderen lernen können und nach Anforderung z.B. des Rechnungsprüfberichtes wäre die Sachlage schnell geklärt gewesen.


    Ist man unsicher (was bei den Betreibern meist gedeutet wird wenn man einige Monate später erst ankommt), glauben sich die gewieften Bearbeiter oft in trügerischer Selbstsicherheit, und wollen gern im Nachhinein ihr Verhalten als korrekt hinstellen (was bekannt ist). Diese Sicherheit nimmt man Ihnen nur durch Aufzählen von Rechtsurteilen und Rechtsverstössen auch gegen die eigenen AGB. Da hätten wir hier im TT bestimmt mindestens zehn gefunden.


    Auch das jeder Einspruch schriftlich erfolgen muss, die Hotliner eh nichts zu sagen oder zu entscheiden haben (bei solchen Dingen) und ja die Rechnungen und Mahnungen "unkontrollierbar" automatisch parallel laufen, hätte man hier sehen können. Der Frau wäre bei diesem Wissen im Vorherein viel Ärger erspart geblieben......