Wie man sieht gibt un gab es schon viele weitere Fälle wo Leute mit Mahnbescheiden, Handysperrungen etc. beglückt wurden, die unrechtmäßig waren.
Auch die Androhung des Schufa und FFP-Eintrages bei widersprochenen Rechnungen ist keine Seltenheit.
Es dürfte wenig verwundern, dass Streitigkeiten 1 Jahr dauern und auch, dass manche Betreiber immer die Briefe gerade so missverstehen, das Ihre Antworten sehr seltsam werden und immer im Draufzahlen der Kunden enden.
Die Praxis war halt der normalen Bevölkerung unbekannt und die Profis hier fragen sich nur, warum dies im heutigen Wettbewerb immernoch stattfindet, denn natürlich werden Widersprüche nicht von Aushilfsjobbern bearbeitet, sondern manchmal 13 Wochen lang (und dann auch von Rechtskundigen).
Es gibt ja nicht viele, die eine Sonderkündigung erreicht haben, ohne vor Gericht zu müssen.
Nicht häufige Telefonate oder Einschreiben, sondern nur ein klares beharrliches Bestehen auf seine Position mit Auflistung zahlreicher gültiger Rechturteile findet Gehör und Erfolg. Da hätte die Frau hier aus dem Telefon-Treff von anderen lernen können und nach Anforderung z.B. des Rechnungsprüfberichtes wäre die Sachlage schnell geklärt gewesen.
Ist man unsicher (was bei den Betreibern meist gedeutet wird wenn man einige Monate später erst ankommt), glauben sich die gewieften Bearbeiter oft in trügerischer Selbstsicherheit, und wollen gern im Nachhinein ihr Verhalten als korrekt hinstellen (was bekannt ist). Diese Sicherheit nimmt man Ihnen nur durch Aufzählen von Rechtsurteilen und Rechtsverstössen auch gegen die eigenen AGB. Da hätten wir hier im TT bestimmt mindestens zehn gefunden.
Auch das jeder Einspruch schriftlich erfolgen muss, die Hotliner eh nichts zu sagen oder zu entscheiden haben (bei solchen Dingen) und ja die Rechnungen und Mahnungen "unkontrollierbar" automatisch parallel laufen, hätte man hier sehen können. Der Frau wäre bei diesem Wissen im Vorherein viel Ärger erspart geblieben......