Beiträge von qwqw

    Der erste "Erfolg" des Communicationcenters ist, dass ich seit spätestens gestern nicht mehr über wap mit dem Handy ins normale Emailpostfach komme und daher keine mails mehr unterwegs lesen kann. Tolle Sache :mad:
    Vielleicht bin ich auch nur zu blöd es wieder neu richtig mit meinem Betriebsystem einzustellen. Jedenfalls klappt mit der Änderung bei mir nichts mehr mit Communication. Hätten sie alles so gelassen wie es war, wäre ich glücklicher gewesen.

    Zitat

    Original geschrieben von Antonov
    Doch. Ich glaube, du hast das mit der SMS-Interconnection und dem GSM-Roaming nicht so ganz verstanden.


    f.michaely schickt von seinem o2-Telefon eine SMS an die E-Plus-Nummer seines Bekannten. Die SMS wird ganz normal vom o2-SMSC angenommen und das E-Plus-SMSC weitergereicht (Interconnection). Das E-Plus-SMSC informiert sich nun, wo sich der E-Plus-Kunde aufhält. Es stellt fest, dass der Kunde sich in einem ausländischen Mobilfunknetz aufhält, und leitet die SMS an den ausländischen Netzbetreiber weiter. Dort müsste sie dann eigentlich am Telefon ankommen.


    Ciao,
    Antonov


    Das hatte ich ja auch nicht anders geschrieben, denn das ist doch klar, dass zuerst ins E-Netz geliefert wird und dann die Suche beginnt. Sorry, wenn es missverständlich war.

    Ok in den meisten europäischen Ländern kostet Sms-Empfang nichts, um es mal so zu sagen.....
    Nun muss man sich natürlich darüber klar werden, wie Roaming funktioniert. Ich sende mit o2 hier eine Sms. Der kongolesische Roamingpartner, wenn Roaming mit o2 besteht, hat Zugang zum Deutschen Heimatregister, sodass die Netze hier wissen, dass die Rufnummer xy sich in Kongo befindet. So und jetzt geht es los (von Fehlern der Übermittlung mal abgesehen). Innerhalbs Deutschland von eigenen Standorten zu fremden Netzen (T-mobile , Vodafone etc. ) existieren natürlich nationale "Roamingabkommen" sodass eine Sms von o2 zu Eplus ankommt. o2 sendet sie ab und Eplus nimmt sie auf und leitet weiter. Kostet ja auch in Planung nur 20 cent hier innerhalb des Landes. Im europäischen Ausland ist man schon mal an Richtliniern gebunden, d.h. oft keine zusätzlichen Kosten für Sms-Empfang. Außerdem gibt es ja auch Roaming, mit denen dann eben Gespräche teuerer werden und ankommende Gespräche auch berechnet werden (für die dortigen Anbieter für die Weiterleitung), sodass, wenn man schon den Empfang der Sms im europäischen Ausland und die Kosten für die dortige Weiterleitung nicht in Rechnung stellen kann, dies eben durch Roamingverträge möglich wird. Im gesamten Mischkalkulation mit Sprache bekommt der ausländische Anbieter die Kosten dann wieder rein. (Nach dem Motto: da war mal einer der sagte, wir können unseren Kunden im Ausland nicht zumuten für Sms-Empfang zu bezahlen, dass war in Deutschland nie so und danach wurden dann die Roamingverträge gemacht).



    Und die Sms für 20 cent sucht bestimmt nicht für 20 cent ganz Afrika ab (oder alle afrikanischen Mobilfunkbetreiber melden gleich nach Deutschland: hier will sich eine deutsche Nummer bei mir einbuchen) und irgendein Netzbetreiber nimmt die Sms dann und leitet sie ohne Roamingabkommen kostenlos weiter. Würde ich als afrikanischer Anbieter nicht machen. Es sei denn ich habe ein Roamingabkommen mit z.B. Eplus. Laut Vertrag verpflichte ich mich ja die Sms kostenlos "weiterzuliefern" und meine Kosten nicht in Rechnung zu stellen. Die kommen entweder durch Barzahlungen beim Vertragsabschluss oder durch andere Leistungen (Roaming von kongolesischen Kunden in Deutschland mit dem Anbieter wieder rein).
    Ist doch klar, dass wenn ich eine Sms-Flatrate habe (Eplus-Base) und den ganzen Tag nach Antarktika und Feuerland und Osterinseln Daten übertrage, dass die keiner ohne Roamingabkommen dort annehmen muss. Nun hat aber nur Eplus mit dem ein Roamingabkommen, damit nicht automatisch auch o2 und t-mobile (a la ja wir können ja innerhalb Deutschland die Sms an Eplus zusenden und Eplus hat dann die Kosten der Weiterleitung für 0 cent/min nach Kongo). Sondern t-mobile und o2 müssen selber Roamingabkommen mit dem kongolesischen Betreiber abschließen. Sonst wird die Sms eben nicht ankommen.


    Es ist natürlich interessant ob Sprachanrufe ankommen. Aber auch dort kennt man ja das Roamingabkommen nicht. Bei Minutenpreisen von über 2,80 Euro von Kongo nach hier, hat man die "kostenlose" Sms-Übertragung vielleicht auch gar nicht im Roamingvertrag mit reingenommen, denn sont würden die meisten ja nur kostenlose Sms untereinander versenden....


    Genau weiss ich es natürlich nicht und es kann eine Störung sein. Völliger Murks sind meine Aussagen aber nicht....

    Glaubst doch nicht wirklich, das Eplus im Kongo ist :D .
    Eplus hat halt ein Roamingabkommen mit einem Anbieter dort und mit großem Aufschlag (Eplus hat ja Roamingpreise erhöht) können Sms gesendet und empfangen werden. Im Ausland kosten eingehende Anrufe und Sms auch. Hat der Freund also Prepaid und nicht genug drauf kann die Sms mglw. auch nicht ankommen (denn wer soll denn der einheimischen Mobilfunkgesellschaft, die Weiterleitung bezahlen, doch nicht du mit 20 cent). Es lohnt sich also mglw. von der Eplusseite oder über Aldikarte die Sms zu senden (5 cent/sms?) zusenden. Möglicherweise hat t-mobile und o2 auch ein Roamingabkommen mit einem anderen Anbieter im Kongo, dann müsste der Freund da natürlich das Netz wechseln, sofern er das kann, weil sein Handy nicht gelockt ist auf einen Netzbetreiber.

    Zitat

    Original geschrieben von harlekyn
    Schonmal per VOIP ueber UMTS telefoniert? Dann weisst du auch, warum sich das nicht durchsetzt. So geil kann Geiz garnicht sein :)


    Natuerlich nicht ueber die extra (noch) gedrosselten umts-Netze von eplus und o2. Fuer die zweite Loesung brauchst du nur ein Handy was eine normale Sprachverbindung ins Festnetz aufbauen kann. Da hat kann auch Eplus mit seiner umts-Drosselung nichts machen ;);)


    Ich meine ja nur: in Oesterreich 34,95 €uro und in Deutschland soll es sich auch fuer 90 €uro nicht rentieren? Da muss der Kunde eben wieder andere Moeglichkeiten verwenden.....

    Muss ja nicht der Flat-Vertrag für 15 Euro ins Festnetz sein (talkline bietet sowas an), um sich dann per eigener oder fremder Callthough an die Voipflat weiterverbinden zu lassen (die neu FritzfonBox funktioniert auch ohne angeschalteten Computer ;) ).
    Dann wären es natürlich nur 39 Euro für die fullflat aber ohne UMTS-Internet.

    Also nach dem ich letztes Jahr ja auf die ausländische Flatrate in alle Mobilfunknetze für 59 Euro hingewiesen habe und die Base-Flatrate in alle Netze vielleicht nicht kommt, kann ich ja mal für die Insider günstige Flats über Voip angeben. Mit dem neuen Wind 15000 gibt die Prepaidkarte für 30 Euro 1,5 GB UMTS (Internet und Voip) und Strato gibt für 24,95 eine Voip-Flat in alle Netze. Kann man also mit dem neuen Nokia E-Serie (E60, E61,E70 etc.) für 54,95 Euro in alle deutschen Netze mobil telefonieren (350 kByte/min heißt bei 1,5 GB, wenn man nicht alles versurft über UMTS ;) .
    Die Zeit ist natürlich durch das Prepaidguthaben beschränkt: Bei 350 kByte pro Minute ins Eplus- T-mobile oder Vodafonenetz etc., müsste man nach 42857 Minuten mal die Karte nachladen.....


    So jetzt wollt ihr natürlich nicht alle zum Anbieter x oder y wechseln und kennt andere Möglichkeiten. Deshalb lasst den Leuten im Laden endlich ihren neuen günstigen Tarif und rechnet als Freaks nicht immer alle Minutenpreise hin und her.



    PS: Ja ich weiss , der Beitrag gehört vom Thema eigentlich ins Prepaidforum und nicht in dem der teuren Vertragstarife, soll aber mal den Vergleich der Rechenspiele darstellen, was heute schon möglich ist.


    PS:Ich würde mir natürlich einen Roamingpartner suchen, der UMTS nicht drosselt.
    Sonst leidet die Sprachqualität.



    Na, denne