Beiträge von thomasGr

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    Original geschrieben von Timba69
    Die Antwort bezog sich darauf, dass das Projekt Europa scheitern wird. So oder so. Frage nur, wie lange es dauert.
    Die Frage ist auch nicht mehr, wann der erste Pleitekandidat austritt, sondern das erste "Zahler-Land", was den offiziellen Irrsinn nicht mehr mitmacht.
    Davor muss die EU "Angst" haben, denn dieses Land kann man nicht mehr fangen, wenn es nicht gefangen werden will. Auch das Märchen vom Pleitegehen ist durch. Kein "Zahler-Land" der EU wird, wenn es Austritt, Pleite gehen. Dieses Land ist nur das Erste in einer Kette.


    Ich mache keinen Hehl draus, das ich insbesondere Banken und den Neo-Liberalismus für die aktuellen Probleme verantwortlich mache.
    Aber hinter diesen Banken arbeiten halt auch Menschen, und denen kann man natürlich ganz deutlich einen Vorwurf machen.


    Sehr wohl.


    Hier hat sich eine interessante Diskussion ergeben. Das Projekt Europa wird in der jetzigen Form definitiv scheitern, die europäischen Völker haben sich über Jahrhunderte bekriegt und an der unterschiedlichen kulturellen Historie hat sich auch nichts durch die EU geändert.


    Hier wurde versucht, durch die Schaffung eines supranationales Monsters alle Völker "von oben" zu vereinen. Sowas funktioniert aber nie, ein solcher Prozess muss "von unten" initiiert werden. Spätestens wenn das erste Land ausschert (Finnland?) wird das der erste Stein in der Mauer sein, der rausbricht, und dann geht es weiter.


    Grundlegende Prinzipien, die dem gesunden Menschenverstand entsprechen, werden ja durch die EU ad absurdum geführt. Da muss bspw. ein armes Land wie die Slowakei sich an einer Griechenland-Hilfe beteiligen, damit in GR weitaus höhere Renten gezahlt werden können, als in der Slowakei. Einen solchen Schwachsinn kann man doch niemandem mehr vermitteln.


    Zu den Bankern hat sich meine Meinung in den letzten Jahren auch massiv geändert. Die Banker sind inzwischen für mich zu den Schmeißfliegen der Gesellschaft geworden.
    Sie genießen zwar durch clevere Lobbyarbeit immer noch eine bedeutende Position, aber wären sie nicht durch die Staaten gerettet worden, so wären sie doch durch die Härte des Kapitalismus längst alle aus dem Markt ausgeschieden.


    Insofern sind Banker für mich - moralisch - unter faulen Sozialschmarotzern anzusiedeln, da sie zwar noch in ihre Glaspaläste marschieren, aber z.T. ohne staatliche Hilfen gar nicht mehr existieren würden.

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    Original geschrieben von saintsimon
    Du bist aber ein Insider ... :rolleyes:
    Stammtischblödsinn.


    Auf das Stammtischniveau versuchst du uns doch runterzuziehen. Ich kenne aus Internats-/Studienzeiten genug Leute aus Familien mit zwei- bis hochdreistelligen Mio.-Vermögen, von denen nun einige wenige in der Tat auch bei Goldman sind.


    Und aus deren Erzählungen hat sich der Ausspruch, dass bei Goldman nach Selbsteinschätzung "Gottes Werk" vollbracht wird, bestätigt.


    Also, entweder du bringst hier mal sachliche Argumente vor und hörst auf andere Leute zu beleidigen oder hälst dich besser aus der Diskussion raus - ok?! :rolleyes:

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    Original geschrieben von saintsimon
    Guten Morgen! Alles das ist schon längst bekannt. Draghi ist nicht mehr bei GS, auch das ist bekannt und hier schon diskutiert worden, es sei denn Du möchtest uns mit irgendwelchen Verschwörungstheorien amüsieren.


    Insbesondere Monti / Draghi stehen in massivem Interessenskonflikt.
    In ihren jetzigen Ämtern müssten sie im Grunde alles tun um die Banken an die Kandarre zu nehmen, ihnen das Leben so schwer wie möglich zu machen und ihre Zockereien endlich abzustellen. Das werden sie aber nach 30 Jahren "Gehirnwäsche" ganz sicher nicht tun.
    Ebenso wie ein Mafiaboss eher selten zur Polizei überlaufen wird und gegen seine ehemaligen Verbündeten kämpft, werden Ex-Banker als Politiker andere Ziele verfolgen, als dem oberen % der Gesellschaft zu weiterem Reichtum zu verhelfen.


    Insofern stimme ich auch mit autares überein: Es muss ein Ausgleich wirtschaftlicher Ungleichgewichte stattfinden, von oben nach unten (das meine ich nicht geographisch).
    Und nein, ich bin kein Linker ;)


    Timba69: Du hast recht, leider ist der Point of no return längst überschritten, sodass die Krise gar nicht mehr geordnet gelöst werden kann, sondern wahrscheinlich durch einen "großen Knall" beendet wird.


    Übrigens - Steiler als senkrecht geht nicht- BIMM BAMM!


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    Original geschrieben von kathan
    "Nur der betroffene Hund bellt". Habe anscheinend genau ins Schwarze getroffen zu haben. Verate mir mal bitte wo ich Dich beleidigt haben sollte. Anrufen ist wohl nicht, wenn dann höchstens melden. Also Ball ganz flach halten.


    Das würde ich dir auch raten, wenn man sachlich nichts mehr beizutragen hat, dann muss man wohl in die persönlichen Angriffe übergehen, nech?


    Ich habe gesagt, dass ein Schuldner, wenn er nicht mehr seine Schulden mit Geld bezahlen kann, ans Eingemachte gehen muss, und eben im Extremfall auch Immobilien / Land abgeben könnte um seine Schulden zu begleichen.


    Also, wo ist dein Problem? :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von kathan
    Irgendwie erinnert mich Deine Diktion an den gottlob gesperrten User "Bielefelder". Dieser war ein glühender Verfechter der "Hartgeld.com" Seite und bei Dir vermute ich ganz stark eine ebensolche Affinität zu dieser Drecksseite.


    Kannst du bitte mal sachlich bleiben und aufhören, mich hier zu beleidigen und mir Dinge zu unterstellen? Sonst rufe ich gleich den Moderator an.


    Wenn ein Privatmann ein Kredit auf sein Häuschen laufen hat und dann nicht mehr die Rate bedienen kann, wird ihm das Haus weggenommen und zwangsversteigert.


    Wieso sollte das auf Staatenebene anders sein? :cool:
    Oder will da jmd. evtl. gar nicht seine Schulden begleichen? ;)

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Ich wittere den Ausgleich von Ungleichgewichten...
    :rolleyes:


    Richtig, die Schuldner müssen bei den Gläubigern ihre Schuld begleichen.


    Wenn sie dazu kein Geld mehr haben, dann muss man an das Eingemachte gehen.


    Wie wäre es bpsw. mit Mallorca als Kolonie Deutschlands? :D

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    Original geschrieben von Timba69
    Du hast aber scheinbar nicht verstanden, das deine "Schuldscheine" eben Geld ist. Und Geld, was durch Werte hinterlegt ist (Gold, Wertgegenstände, Eigentum) hat kein Land oder nach deiner Diktion "Volkswirtschaften" mehr.


    Alle bezahlen in "Schuldscheinen". Nach BWL-Sichtweise sind die USA, Japan und Indien de facto pleite bzw. insolvent.
    Genau wie ein Großteil der Welt.


    Eben, die Fiat-Geldmenge ist durch keine realen Werte mehr gedeckt. Auch die Wirtschaftsleistung (=das Welt-BIP) steht in keiner Relation mehr zur Geldmenge, bzw. die Geldmenge hat sich extrem davon entfernt.


    *PRUUUST*


    Da passt die folgende Nachricht ja wie die Faust aufs Auge:


    +++ EILMELDUNG +++ Euro-Zentralbank senkt Leitzins auf Rekordtief


    http://www.spiegel.de/wirtscha…en-leitzins-a-842755.html


    Zitat

    Es ist eine historische Entscheidung: Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins auf 0,75 Prozent gesenkt. Erstmals seit Gründung der Währungsunion liegt der Satz damit unter einem Prozent. Ziel ist es, einen Absturz der Wirtschaft in der Euro-Zone zu verhindern.


    Das nennt man dann financial repression - oder? Zinsen auf ein Minimum senken, gleichzeitig die Geldmenge aufblähen und für Inflation sorgen.
    Eine schleichende Enteignung der Vermögensbesitzer :mad:


    Edit: Einen ehemaligen Goldman Sachs-Banker als Zentralbankpräsident zu installieren war im Übrigen so clever wie einen Mafiaboss als Polizeipräsident, oder B. Wollersheim als Frauenbeauftragten einzusetzen :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von Der Schakal
    Die Coupon-Zeit ist ja leider schon seit vier Tagen (wieder) vorbei. :(


    Ja, aber die kommt ja zum Glück in schöner Regelmäßigkeit wieder.


    Der Big Mac hat doch vor nicht all zu langer Zeit noch 3,00 € gekostet, oder?


    Immerhin schöne 20% Preissteigerung!? ;)

    Zitat

    Original geschrieben von stanglwirt
    preis: 1,99 €. mehrwert zum cheeseburger (1,-) durchaus gegeben. 2 x mini mac = 3,98 = mehr "material" als der big mac (4,19 ?)


    Kostet der BigMac nicht 3,59?


    Aber klingt interessant, den mini mac werde ich bei nä. Gelegenheit probieren.


    Unschlagbar ist natürlich immer das Coupon-Angebot 2 Big Mac zum Preis von einem. :D

    Wie gesagt, die Höhe des Einkommens dürfte nicht unerhebliche Einflüsse auf das Kaufverhalten haben, daher sollte das brutto/netto-Problem nicht so einfach vom Tisch gewischt werden.


    Du solltest dir auch im Klaren sein, dass man (ggf. dein Betreuer / Prof.) diese Diskussion hier leicht googlen kann und dann evtl. auf das Problem aufmerksam wird. Das Forschungsdesign sollte schon im Vorhinein sauber abgeklärt sein.


    Nur meine persönliche Meinung: Wieviele haben denn schon mitgemacht bei der Umfrage? Ich würde an deiner Stelle den Fragebogen nochmal modifizieren und die Angabe brutto / netto mit aufnehmen. Dann bist du auf der sicheren Seite. Und dann pushst du die Teilnahme an der Umfrage eben nochmal.
    Wie groß muss dein n sein?