ZitatOriginal geschrieben von Timba69
Die Antwort bezog sich darauf, dass das Projekt Europa scheitern wird. So oder so. Frage nur, wie lange es dauert.
Die Frage ist auch nicht mehr, wann der erste Pleitekandidat austritt, sondern das erste "Zahler-Land", was den offiziellen Irrsinn nicht mehr mitmacht.
Davor muss die EU "Angst" haben, denn dieses Land kann man nicht mehr fangen, wenn es nicht gefangen werden will. Auch das Märchen vom Pleitegehen ist durch. Kein "Zahler-Land" der EU wird, wenn es Austritt, Pleite gehen. Dieses Land ist nur das Erste in einer Kette.
Ich mache keinen Hehl draus, das ich insbesondere Banken und den Neo-Liberalismus für die aktuellen Probleme verantwortlich mache.
Aber hinter diesen Banken arbeiten halt auch Menschen, und denen kann man natürlich ganz deutlich einen Vorwurf machen.
Sehr wohl.
Hier hat sich eine interessante Diskussion ergeben. Das Projekt Europa wird in der jetzigen Form definitiv scheitern, die europäischen Völker haben sich über Jahrhunderte bekriegt und an der unterschiedlichen kulturellen Historie hat sich auch nichts durch die EU geändert.
Hier wurde versucht, durch die Schaffung eines supranationales Monsters alle Völker "von oben" zu vereinen. Sowas funktioniert aber nie, ein solcher Prozess muss "von unten" initiiert werden. Spätestens wenn das erste Land ausschert (Finnland?) wird das der erste Stein in der Mauer sein, der rausbricht, und dann geht es weiter.
Grundlegende Prinzipien, die dem gesunden Menschenverstand entsprechen, werden ja durch die EU ad absurdum geführt. Da muss bspw. ein armes Land wie die Slowakei sich an einer Griechenland-Hilfe beteiligen, damit in GR weitaus höhere Renten gezahlt werden können, als in der Slowakei. Einen solchen Schwachsinn kann man doch niemandem mehr vermitteln.
Zu den Bankern hat sich meine Meinung in den letzten Jahren auch massiv geändert. Die Banker sind inzwischen für mich zu den Schmeißfliegen der Gesellschaft geworden.
Sie genießen zwar durch clevere Lobbyarbeit immer noch eine bedeutende Position, aber wären sie nicht durch die Staaten gerettet worden, so wären sie doch durch die Härte des Kapitalismus längst alle aus dem Markt ausgeschieden.
Insofern sind Banker für mich - moralisch - unter faulen Sozialschmarotzern anzusiedeln, da sie zwar noch in ihre Glaspaläste marschieren, aber z.T. ohne staatliche Hilfen gar nicht mehr existieren würden.
