Beiträge von thomasGr


    Vielleicht hat er das drin, um die "random-Klicker" der Umfrageteilnehmer rauszufiltern?
    Sozusagen ein Plausibilitätscheck.


    Das mit dem Brutto / Netto am Ende ist aber schon hart.
    Ich würde dir empfehlen, liebes "Mainzelmännchen", das noch nachträglich im Fragebogen einzufügen, denn sonst könntest du mit deiner Diplomarbeit wirkliche Probleme bekommen.

    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Die Lage ist dramatisch und mit unserem Wohlstand könnte es bald vorbei sein:


    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/euroschau138.html


    "Der Preis ist sehr hoch. Die finanziellen Belastungen in Form von Rettungspaketen und direkten Hilfen sind noch nicht absehbar. Wenn alles schief geht, belaufen sie sich auf rund zwei Billionen (2.000.000.000.000) Euro allein auf deutscher Seite."


    Seit wann wird denn diese Zahl in den Raum gestellt?
    2 Billionen? Das ist ja die reinste Katastrophe!! :mad:


    Eine bodenlose Sauerei, wie die Zahlen schön nach der Salami-Taktik erhöht werden. Es war mal von ein paar Milliarden die Rede, verdammt!




    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Denn aktuell ist es so, das wir zwar viel exportieren, aber auch viel zahlen müssen, um es herzustellen. Wenn unsere Lohnkosten vergleichbar wären, wie in Resteuropa (also hoch!, unsere sind, vergleichen mit der Leistungsfähigkeit extrem niedrig), dann wären unsere Waren unbezahlbar, dank der hohen Rohstoffkosten.


    Sehr richtig, du darfst aber nicht vergessen zu erwähnen, dass die Ware welche wir herstellen und exportieren z.T. nicht mal mehr bezahlt wird, sondern in Form von wertlosen Target2-Forderungen in unserer Bundesbank-Bilanz stehen.


    Aber wir können ja versuchen, mit der Bundeswehr nach Spanien und Italien und Griechenland zu fahren und uns die €700 Mrd. zurückzuholen, oder?
    Am besten mit Schäuble an der Front, im Rollstuhl mit dem Sturmgewehr in der Hand.
    -------------


    Im Übrigen noch eine Anmerkung zu den Belastungen Deutschlands aus den "Rettungsaktionen".
    Wenn der Fiskalpakt nun und die Schuldenbremse ab 2016 / 2020 in Kraft tritt, Deutschland aber über den Kapitalschlüssel an EZB / ESM entsprechend hart zahlen darf, dann werden die Zeiten hier ganz schnell sehr bitter aussehen. Dann dürfen wir vielleicht einen hohen Anteil unseres Bundeshaushalts nach Brüssel / in die Südländer überweisen und für uns selbst im Land bleibt kein Geld mehr übrig.
    Think! :cool:

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Das Problem bei diesen Massnahmen ist imho, dass sie nicht nachhaltig sind. Du wirst mit einer einmaligen Vermögensabgabe nicht das Zinsniveau senken können. Der Markt bewertet die Struktur. Und die ist falsch. Imho führt nichts über folgenden Weg:


    http://www.ftd.de/politik/euro…-neues-1933/70049387.html


    Da stimme ich dir zu, ich habe auch nur ein paar Ansatzpunkte genannt, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.


    Das große Problem in Italien ist/war doch die Steuerhinterziehung. Davon lese ich bei Roubini komischerweise gar nichts.


    Infrastrukturinvests fordert er in der Peripherie? Also noch mehr Schildbürger-Autobahnen wie in Spanien oder Brücken in Griechenland etc.? Auf Steuerzahlerkosten? Oder Flughäfen in Spanien, die sich nicht tragen?


    Man muss die Probleme der Länder natürlich getrennt betrachten:
    In Griechenland bspw. müsste man nahezu die komplette alte politische Elite aus dem Land jagen und komplett neustarten. Das ist natürlich ein sehr schwieriger Vorgang, die sie überall drinhängen. Gerade der jetzt aufkommende Skandal mit der Parteienfinanzierung der zwei großen Parteien zeigt einmal mehr, mit wem "wir" es hier zu tun haben. :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Ist wie bei unseren Politikern. Einfach ein neues Thema aufmachen.


    .....Lass ihn einfach. Ich habe mich bereits aus der Diskussion ausgeklinkt.


    Das ist schade.


    Ich erhebe nicht den Anspruch, mit meiner Meinung richtig zu liegen und bin natürlich immer bereit, meinen Standpunkt auch zu hinterfragen.


    Aber leider konnte mir der User autares auch nach dem sechsten Mal der Frage nicht beantworten, wieso ein Land mit einer


    Staatsverschuldung von € 1,9 Billionen
    und einem
    Privatvermögen von ~ € 8 Billionen €


    von anderen Ländern Hilfe braucht.


    Es sei denn, er gibt endlich zu, dass sie ihre Sparbüchse nicht angreifen wollen und lieber erstmal versuchen, bei den anderen Geld zu ergaunern.


    Vor den Euro-Zeiten haben sie inflationiert und sich so ihrer Schuldenlast entledigt. Außerdem haben sie per Stichtag einfach einen Teil des Vermögens ihrer Bevölkerung abgesaugt.


    Da wir nun aber alle in einem Boot sitzen, greifen sie uns in die Tasche :mad:


    Schöne neue "Euro-Welt" :rolleyes:


    ----


    Edit:


    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Würdest du meinen Diskussionsstil erkennen, würden wir hier kaum noch "diskutieren", denn wenn du genau lesen würdest, würdest du erkennen, dass ich dir kaum widerspreche. Ich sage dir nur, dass du das Thema von der falschen Seite aufzäumst (Stichwort: Ungleichgewichte).


    Aber mal die Frage an dich: wie kommen wir denn aus dem Schlamassel wieder raus?


    Was hat die Tatsache, dass sie nicht an ihr eigenes Geld gehen wollen damit zu tun, dass Ungleichgewichte abgebaut werden müssen??


    Die Antwort muss natürlich differenziert ausfallen, für die verschiedenen Länder.


    Grundsätzlich: Massive Strukturreformen, Kürzung Beamtengehälter auf 1,3 * Existenzminimum,...


    Griechenland:
    - Zügige Verurteilung aller Korruptionsprofiteure der letzten 10 Jahre (seit Beitritt Eurozone)
    - Einführung eines flächendeckenden Katasterwesens
    - Modernisierung der Finanzverwaltung
    - Bargeldverbot über 1.000 €
    - 10 Jahre Haftstrafe bei Steuerhinterziehung (dient der Abschreckung)
    - Einmalige Vermögenssteuer 30% ab 10 Mio. € Bar-Vermögen
    - Anpassung der Beamtengehälter auf einen vernünftigen EU-Durchschnitt


    usw.usf.


    Italien:
    - Einführung einer einmaligen Vermögensabgabe zur Senkung der Schuldenlast, sodass Zinsniveau für italienische Anleihen auf erträgliches Maß sinkt
    - Veräußerung eines Teiles der Goldreserven
    - 10 Jahre Haftstrafe bei Steuerhinterziehung
    - Bargeldverbot ab 1.000 € (gilt seit 1. Juli)



    Erkennst du die Marschrichtung?

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Gibt es da keine neueren Daten? Die sind knapp 5 Jahre alt.


    So langsam erkenne ich deinen Diskussionsstil.


    Anstatt die Frage zu beantworten versuchst du immer mit Ablenkungsmanövern von den eigentlich wichtigen Punkten abzulenken.


    Such dir doch selbst neuere Zahlen!? Die Größenordnungen dürften jedoch - in etwa, also +-25% - ungefähr gleich geblieben sein.


    Aber ich sehe schon, du würdest am liebsten sofort den anderen Euro-Staaten unbegrenzten Zugriff auf unser Vermögen geben, damit sie ja nicht ihre Sparbüchse angreifen müssen. :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Edit:
    thomasGr:


    Wo hast du eigentlich die 8.000Mrd her?


    Oder aber ich finde mich damit nicht ab. Dann sollte ich aber schon meinen A* hochkriegen und anstatt in einem Telefonforum zu schreiben, lieber auf die Straße gehen.


    In meinem vorigen Beitrag war ich bezüglich der Zahl etwas unpräzise (Ich schrieb "€ 8.000 Mrd. auf dem Konto liegen haben"). Natürlich liegt dieses Vermögen nicht in dieser Höhe als Geldvermögen vor, aber das ändert nichts an der Möglichkeit, von Regierungsseite an dieses Vermögen ranzugehen, um den Staatshaushalt zu sanieren.


    Eine Quelle liefert bspw. eine Allianz Studie:


    https://www.allianz.com/static…_d_haushaltsvermoegen.pdf


    Hier wird das Privatvermögen der Italiener sogar auf € 10,1 Billionen beziffert !!


    Im Übrigen gehe ich regelmäßig auf die Strasse, zu den entsprechenden ESM-Kundgebungen.
    Aber man trotzdem nicht oft genug auch im Internet alle möglichen Leute auf diese Sauereien aufmerksam machen.

    autares:


    Ich kann deine Argumentation nicht mehr nachvollziehen, "wird und muss aber so sein"?


    Zum sechsten Mal:


    Wenn die Italiener € 8.000 Mrd. auf dem Konto liegen haben, sowie der Staat Immobilien, Unternehmen und Gold hat, wieso brauchen die dann Geld aus Brüssel um ihren Staatshaushalt zu sanieren?
    Wieso?


    Edit: In der Dokumentation der ARD von gestern werden die Sauereien der Griechen nochmal schön dargestellt.


    Der große Euro-Schwindel - Wenn jeder jeden täuscht


    M.E. müssen die Verantwortlichen mind. 10 - 20 Jahre ins Gefängnis. Auch wenn das eine Menge kostet, dafür zahle ich dann ausnahmsweise mal gerne Steuergeld :D

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Ich sehe keinen Unterschied zwischen einem Ostdeutschen im Jahre 1989 und einem Italiener 2012. Ich weiss nur, dass es bei beiden früher oder später zu Transferzahlungen kommen muss.


    Wie gesagt, ich sehe das anscheinend etwas sachlicher. Und vor allem sehe ich ein anderes Ziel: United States of Europe. Mir ist es egal, ob ein ostdeutscher oder ein italienischer Bauer unterstützt wird. Ähnlich wie in Deutschland gibt es in Europa Ungleichgewichte. Du jammerst über den faulen, korrupten Italiener. Ich schaue gar nicht so weit. Für mich sind die meisten Deutschen genauso. Es ist witzig, wie sich hier über andere Länder aufgeregt wird, Herr Mappus - mal als Beispiel- vollkommen übersehen wird.


    Edit:
    Und noch einmal. Es ist ein Unterschied zwischen Solidarität (bspw Entwicklungshilfe) und dem Abbau von Ungleichgewichten.


    Wieso muss es zu Transferzahlungen nach Italien kommen, wenn sie selbst 8.000 Mrd. Vermögen, Staatsbetriebe und Immobilien sowie Gold haben?


    Die Ostdeutschen waren pleite und runtergewirtschaftet, wo siehst du hier eine Parallele?


    Ich glaube ich frage es dich jetzt zum 5. Mal, ich bin gespannt ob du es jetzt beantworten kannst:


    Wieso muss Deutschland deiner Meinung nach einem Land wie Italien Geld geben? Wieso?



    Mappus wird im Übrigen überhaupt nicht übersehen, der Gerichtsprozess / Untersuchungsausschuss läuft afaik doch gerade ?!

    Zitat

    Original geschrieben von autares Edit:
    Und noch einmal: deine ganze Schreibweise, dein Stil und deine Ausdrucksweise lässt auf so eine emotionale Erregung bei diesem Thema bei dir schliessen, dass eine sachliche Diskussion mit dir nicht einfach ist.


    Wir können uns hier durchaus sachlich auseinandersetzen, wenn ich aber ein Zitat vorbringe, aus dem hervorgeht, dass ein Ex-Goldman Sachs Banker sich an den Verhandlungstisch setzt und erstmal die deutschen Ersparnisse angreift bevor er seine eigene Sparbüchse anfasst, dann ist ja wohl klar, dass man mehr als nur wütend wird.


    Desweiteren verstehe ich nicht deine ständigen Hinweise auf die Ostdeutschen. Was hast du gegen diese Leute? Die gehören zu unserem Land, wir sind ein Volk welches eine gemeinsame Geschichte hat.


    Wir haben hier einen Raum wo wir gemeinsam leben und Steuern zahlen.


    Willst du jetzt ernsthaft alle geographischen Grenzen in Frage stellen? Wieso nicht auch solidarisch mit afrikanischen Diktatoren zeigen? Wir könnten denen doch die S-Klassen schenken, oder?
    Wo hört deine Solidarität denn auf? Am Ende der Welt ;)

    Da es in diesem Thread ja vor allem um EU / Euro geht packe ich das hier mal mit rein:



    Quelle: http://www.welt.de/politik/aus…tuhl-fuer-Weinkeller.html


    *Prust* Irgendwo verständlich, bei ein paar Hundert Milliarden Budget fällt sowas schließlich auch nicht weiter auf.


    :cool:


    Für was studiert unsereins eigentlich, dass er dann als Angestellter wenn es hoch kommt seine 4.000 netto verdient? Als Sekretärin 8.000 netto :rolleyes:


    Ich sage mal voraus, dass wenn diese Dreistigkeit so weitergeht, irgendwann wieder die Instrumente der französischen Revolution ausgepackt werden. Mal sehen ob sich die ganzen EUROkraten dann noch in ihre Fluchtburgen in Südamerika flüchten können...